<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Musikproduktion &#8211; TrustedMusic</title>
	<atom:link href="https://trustedmusic.de/category/musikproduktion/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://trustedmusic.de</link>
	<description>Perfektioniere Deine Songs</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Feb 2020 09:06:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>3 Strategien zum Beenden von mehr Musik</title>
		<link>https://trustedmusic.de/3-strategien-zum-beenden-von-mehr-musik/</link>
					<comments>https://trustedmusic.de/3-strategien-zum-beenden-von-mehr-musik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2017 06:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trustedmusic.de/?p=99999383</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht selten stehen Musiker vor dem Problem, dass zu viele angefangene Produktionen oder Stücke nicht finalisiert und dadurch keine wirklichen Erfolge erzielt werden. Nach vielen Produktionsstunden sammeln sich dutzende Skripte und halbfertige Tracks auf der Festplatte, dennoch kann nichts veröffentlicht werden. Dieses Problem behindert die Effizienz enorm und führt nicht selten zu Demotivation. In diesem Artikel möchten wir drei Wege [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/3-strategien-zum-beenden-von-mehr-musik/">3 Strategien zum Beenden von mehr Musik</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht selten stehen Musiker vor dem Problem, dass zu viele angefangene Produktionen oder Stücke nicht finalisiert und dadurch keine wirklichen Erfolge erzielt werden. Nach vielen Produktionsstunden sammeln sich dutzende Skripte und halbfertige Tracks auf der Festplatte, dennoch kann nichts veröffentlicht werden. Dieses Problem behindert die Effizienz enorm und führt nicht selten zu Demotivation. In diesem Artikel möchten wir drei Wege vorstellen, die helfen können, den Weg zum fertigen Song zu vereinfachen.</p>
<h2 style="font-size: 140%;"><strong>1. Senke deine Ansprüche</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hohe Ansprüche zu haben ist wichtig. Alle erfolgreichen Künstler haben hohe Ansprüche.</p>
<p>Allerdings sind hohe Ansprüche nicht sonderlich hilfreich, wenn sie dich davon abhalten, Lieder zu beenden.</p>
<p>Im ersten Schritt solltest du dir also überlegen, was es eigentlich bedeutet einen Track &#8222;fertig&#8220; zu haben. Schließlich zeigt dir das Musikprogramm keinen Fortschrittsbalken für die aktuelle Produktion an.</p>
<p>Wenn dir selber an deinem Song etwas nicht gefällt, ist das durchaus legitim den Song als &#8222;unfertig&#8220; zu betiteln. Gefällt dir dein Song allerdings und trotzdem hält dich etwas davon ab ihn zu veröffentlichen, so könnte der unbewusste Anspruch in dir schlummern, dass der Track jedem gefallen muss und du das Gefühl hast, dass der Song noch nicht &#8222;gut genug&#8220; ist. Und genau hier liegt die Gefahr.</p>
<p>Die eigenen, meist unbewussten Ansprüche an sich selbst und seine Umwelt zu senken, könnte sich im ersten Moment komisch anfühlen und die Angst schüren, die eigenen musikalischen Standards zu verlieren. Allerdings ist das in nahezu allen Fällen nicht der Fall, da der vermeintlich hohe Standard dazu geführt hat, dass niemals Tracks veröffentlicht wurden, um reale Feedbacks einzuholen.</p>
<p>Eine Sache, die dir helfen kann deine Standards zeitweise zu senken ist es, nicht drüber nachzudenken, das Lied hochzuladen oder es in irgendeiner Art oder Form zu veröffentlichen.  Sobald du drüber nachdenkst, wie dein Song bei anderen bzw. deinen Freunden ankommt, fügt das einen gewissen Druck hinzu.</p>
<p>Dieser Druck zwingt dich dazu, deine Standards hoch anzusetzen. Unter normalen Umständen ist dies ein guter Druck, aber wenn du nichts beenden kannst ist es Gift.</p>
<p>Beobachte dich also genau, was dich am Ende davon abhält, weiter an deinem Track zu arbeiten. Sollte dir eine gedankliche hohe Messlatte auffallen und ein Vergleich mit anderen Künstlern, probiere diese Barriere im Geist zu beseitigen.</p>
<p><strong style="color: #5d5c5c; font-family: Hanken, sans-serif; font-size: 140%;">2. Arbeite schnell und sorglos</strong></p>
<p>Hohe Ansprüche werden zu einem Problem, weil wir Dinge zu viel analysieren. Wir hören uns etwas an und denken, dass es nicht gut genug ist. Wir stechen Löcher in den Song und konzentrieren uns auf winzige Probleme, die die meisten Zuhörer nicht einmal bemerken würden.</p>
<p>Aber wenn du schnell arbeitest, – so schnell, dass du etwas sorglos bist – hast du keine Zeit für so etwas. Du hast keine Zeit, um Löcher in deine Arbeit zu stechen oder dich auf unwichtige Sachen zu konzentrieren.</p>
<p>Schnell zu arbeiten zwingt dich dazu, schnelle Entscheidungen zu treffen. Wenn du die Akkordprogression schreibst, fragst du dich nicht, ob das die beste Akkordprogression ist, sondern ob sie gut genug ist.</p>
<p>Wenn sie das <em>ist</em>, gehst du weiter zum nächsten Schritt.</p>
<p>Arbeite sorglos, damit dein Fokus nicht darauf liegt, etwas Gutes zu erstellen, sondern um tatsächlich einen Song zu Ende zu bringen. Dabei ist es egal, wenn er deinem aktuellen fiktiven Anspruch nicht genügt. Denke dran, die kreativsten und erfolgreichen Leute erstellen mehr schlechte Kunst, als gute.</p>
<p><strong style="color: #5d5c5c; font-family: Hanken, sans-serif; font-size: 140%;">3. Verringere die Reibung</strong></p>
<p>Wenn du besonders starke Probleme damit hast, Songs zu beenden, dann ist die Wahrscheinlich hoch, dass du auch bei anderen Schritten des Produktionsprozesses Stagnationsprobleme hast.</p>
<p>Vielleicht hast du Probleme Ideen zu generieren, weiterzuverfolgen und anzuordnen.</p>
<p>Wenn dies der Fall ist, ist es das Beste, die Reibung zu verringern und es für dich so einfach wie möglich zu machen, etwas zu vollenden.</p>
<p>Eine Möglichkeit besteht darin, einen anderen Track als Vorlage zu nehmen.</p>
<p>Du kannst die Struktur oder die benutzten Instrumente kopieren und dann deine eigene Komposition und Ideen verarbeiten. Es ist okay, wenn du eine ganze Menge von einem bereits existierenden Song kopierst (es ist sowieso ziemlich schwer eine perfekte Kopie von einem anderen Track zu erstellen).</p>
<p>Wenn du das machst, passieren seltsame Dinge. Du vergisst, dass du einen anderen Track nachahmst, weil du selbst eine Idee bekommst und diese dich so fesselt, dass du dich in ihr verlierst. Der Track erstellt sich von selbst, du hast den Vorlagensong nur als Starthilfe benutzt.</p>
<p>Ein weiterer Weg, die Reibung zu reduzieren, ist es Kits zu benutzen. Mit Kits kannst du es dir zur Gewohnheit machen, Tracks auch wirklich zu beenden. Ist die Gewohnheit erst mal da, fällt es zukünftig auch viel leichter.</p>
<p>Selbstverständlich sollten Kits nicht dazu genutzt werden um einen gesamten Song zu erstellen. Das wäre nicht sonderlich kreativ.</p>
<p>Allerdings kannst du Kits benutzen, um die letzten fehlenden Elemente im Track hinzuzufügen. Benutzte so viele Loops, Samples oder Kits wie du willst. Mach es dir so einfach wie möglich den Song zu beenden.</p>
<p>Sobald du mehrere Songs mit diesem Vorgehen beendet hast, mache etwas mehr Dinge selbst und benutze weniger Elemente des Kits. Und schneller als du denkst, wirst du Tracks vollenden, die fast ausschließlich aus originellen Elementen bestehen.</p>
<h2 style="font-size: 140%;">Schluss</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe mit diesen drei Wegen, welche sich primär auf das Mindset des Künstlers beziehen, eine kleine Hilfestellung gegeben zu haben.<br />
Kunst lebt davon neue Dinge auszuprobieren und eben nicht &#8222;perfekt&#8220; zu sein. Es ist wichtiger schneller echte Feedbacks einzuholen und mit dem Song nach draußen zu gehen, als einen unfertigen Track nach dem anderen zu produzieren.</p>
<p>Ich wünsche euch viel Erfolg beim Produzieren!</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998866 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-768x250.jpg" alt="Banner-Blog" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog.jpg 1600w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/3-strategien-zum-beenden-von-mehr-musik/">3 Strategien zum Beenden von mehr Musik</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://trustedmusic.de/3-strategien-zum-beenden-von-mehr-musik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie du deine Kreativität beim Produzieren steigerst</title>
		<link>https://trustedmusic.de/wie-man-kreativ-wird/</link>
					<comments>https://trustedmusic.de/wie-man-kreativ-wird/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 05:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trustedmusic.de/?p=99999020</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/wie-man-kreativ-wird/">Wie du deine Kreativität beim Produzieren steigerst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Kreativität &#8211; sowohl im Allgemeinen als auch beim Produzieren -eine Gabe ist, die nur an einige Menschen vergeben wurde, etwas angeborenes ist und nicht erlernt, geübt oder entwickelt werden kann.<br />
Kreativität in der Musikproduktion ist auch kein spontaner Moment, welcher aufkommt und direkt genutzt werden muss, weil im Anschluss alles zu spät ist. Kreativität kann bewusst erzeugt und trainiert werden. In diesem Artikel möchten wir genau darauf eingehen und uns die Frage &#8222;Wie wird man kreativ?&#8220; genauer ansehen.</p>
<h3><span style="font-family: Hanken, sans-serif; font-size: 1.5rem;">Offener Modus / Geschlossener Modus</span></h3>
<p>John Cleese vergleicht, während seiner bekannten Rede über Kreativität, die von ihm so genannte „geschlossene“ Art der Arbeit mit der „offenen“ Art der Arbeit. Nach Cleese ist die geschlossene Art die rationale und logische Art zu denken, bei der wir merken, dass es noch viel zu machen gibt, zielbestrebt sind, jedoch auch recht ungeduldig und etwas ängstlich sind.</p>
<p>Die geschlossene Art ist unser Standard. Wir benutzen sie fast immer – immer an den nächsten Schritt denkend. „Ich muss die Kinder von der Schule abholen <em>und</em> ich muss auf dem Weg nach Hause Milch holen.“</p>
<p>Während diese geschlossene Art zwar für das Alltagsleben nötig ist, ist sie für kreative Arbeit eher hinderlich. Während der Endphase eines Projektes, wo nur noch Feinheiten umzusetzen sind , um den Song zu beenden, ist diese Art zwar hilfreich, aber während man Ideen und Konzepte erstellen will, ist sie alles andere als hilfreich.</p>
<p>Im Gegensatz dazu ist die offene Art eher entspannt. Sie ist dehnbar, ist weniger zielgerichtet und nachdenklicher. Es gibt fast keinen Druck und wir haben keine Angst davor Fehler zu machen.</p>
<p>Um kreativ zu sein und Ideen zu kriegen, müssen wir in der offenen Form sein.</p>
<p>Im besten Fall können wir jederzeit und sofort auf belieben zwischen diesen Arten wechseln – um von einer logischen, gezwungenen Einstellung in eine offene, dehnbare Geisteseinstellung zu gehen.</p>
<p>Traurigerweise ist dies, für die meisten von uns, nicht möglich. Das heißt allerdings nicht, dass es Glück braucht um in diese offene Art des Denkens zu gelangen. Es heißt viel mehr, dass es einige Vorraussetzungen gibt, um in diese offene Form zu gelangen, welche Cleese erklärt.</p>
<h3><strong>Wie man in den offenen Modus gelangt</strong></h3>
<p>Man benötigt fünf Dinge, um in diesen offenen Modus zu gelangen:</p>
<ol>
<li>Freiraum</li>
<li>Zeitlimit</li>
<li>Zeitraum</li>
<li>Zuversicht</li>
<li>Humor</li>
</ol>
<p>Betrachten wir diese Punkte einmal genauer.</p>
<h4><strong>Schritt 1: Freiraum beschaffen</strong></h4>
<p>Da wir in im digitalen Zeitalter leben, müssen wir uns sowohl im echten Leben, als auch in der digitalen Welt Freiräume schaffen.</p>
<h5><strong>Freiraum im echten Leben verschaffen</strong></h5>
<p>Wenn du versuchst Musik in der offenen Art zu erstellen, während du in einer Umgebung bist, in der du in der Regel im geschlossenen Modus bist, dann ist es schwer, kreativ sein zu können.</p>
<p>Um in den offenen Modus zu gelangen, ist es wichtig, dass du in einem Platz bist, in dem zu ungestört bist und dich nicht unter Druck gestellt fühlst.</p>
<p>Viele der bekannten Autoren habe ihre eigenen „Schreibkabinen“ in ihrem Eigentum errichtet, wo sie arbeiten können, ohne gestört zu werden. Das ist natürlich nicht für alle möglich, da es sehr teuer sein kann und, wenn man etwas mietet, mit einem genervten Vermieter enden kann.</p>
<p>Glücklicherweise ist dies allerdings nicht zwingend notwendig.</p>
<p>Was allerdings <em>nötig ist</em>, dass dein Arbeitsplatz, dein Studio oder wie du es auch immer nennen willst – ein Platz ist, an dem deine Kreativität aufblühen kann. Das heißt nicht, dass du eine schicke Einrichtung, einen coolen Arbeitsstuhl hast (auch wenn es helfen kann), sondern vielmehr, dass du alle potentielle Ablenkungen entfernst und alles dafür tust, dass dein Umfeld angenehm ist.</p>
<p>Wenn du Sachen auf deinem Tisch hast, die nichts mit der Musikproduktion zu tun haben, ist es eine gute Idee, diese aus deinem Sichtfeld zu entfernen, da diese deinen Fokus behindern und dich ablenken.</p>
<p>Ich selbst mag es meine Umgebung so einfach wie möglich zu halten. Letztes Jahr habe ich meinen zweiten Monitor abgebaut, da ich es einfacher finde mich nur auf eine Sache zu konzentrieren, wenn ich nur einen Bildschirm habe. Mein Monitor steht auf einem Ständer, mein Laptop und ein kleines MIDI Keyboard liegen auf meinem Schreibtisch mit meinem Interface und neben einer Tasse Kaffee, die neben mir steht, war es das.<strong> </strong></p>
<h5><strong>Zum Üben</strong></h5>
<p><em>Was kannst du tun um deinen Arbeitsplatz zu verbessern? Gibt es ablenkende Sachen, die du von deinem Schreibtisch wegräumen kannst? Hast du einen abgeschnittenen, freien Raum in deinem Haus, den du als vorübergehendes Studio benutzen könntest?</em></p>
<p><em> </em></p>
<h5><strong>Sich in der digitalen Welt Platz verschaffen</strong></h5>
<p>Dich um einen Arbeitsplatz zu kümmern ist ein guter Anfang, aber es ist nicht genug. Du könntest sogar deinen Arbeitsplatz in einen Wald verschieben, den Kontakt zu allen Freunden und Familienmitgliedern kappen und ein Einsiedler werden und trotzdem wärst du noch anfällig dafür abgelenkt zu werden, wenn du mit einem Computer Musik machst.</p>
<p>Desktop Benachrichtigungen, eingehende Emails, Sachen, die auf deinem Bildschirm aufpoppen – solche Sachen beeinflussen alle deine Fähigkeit dich zu konzentrieren und kreativ zu sein.</p>
<p>Ein Lösungsansatz wäre, einen Computer zu haben, der ausschließlich für die Musikproduktion genutzt wird – eine Maschine, die keinen Internetzugang hat und nur produktionsbezogene Programme enthält. Dies ist allerdings sehr teuer und die Kosten sind nur schwer zu rechtfertigen.</p>
<p>Die zweitbeste Variante wäre Maßnamen zu treffen, um sicher zu gehen, dass du nicht abgelenkt wirst:</p>
<ol>
<li><strong>Stelle deine Internetverbindung aus.</strong> Im besten Fall sollte deine Internetverbindung ausgestellt werden oder von der Wand gekappt werden (damit es nicht so einfach ist, sie wieder einzuschalten). Dies klappt sehr gut wenn du alleine lebst (wenn du allerdings mit anderen Leuten zusammen lebst, wird dies nur für mehr ungewollte Ablenkung sorgen).</li>
<li><strong>Schließe alle unwichtigen Programme.</strong> Dies schließt auch deinen Internet Browser mit ein. An sich alles außer dein DAW.</li>
<li><strong>Gehe sicher, dass dein DAW im Full-Screen Modus ist</strong>, damit du nicht in Versuchung kommst, etwas anderes zu öffnen.</li>
</ol>
<h5><strong>Zum Üben</strong></h5>
<p><em>Bevor du weitermachst, stelle einen Timer auf deinem Handy auf 30 Minuten und lege es in einen anderen Raum. Dann mach alles des oben genannten, setze dich hin und arbeite an deiner Musik bis der Timer abläuft. Vergleiche wie es sich angefühlt hat damit wie es sich anfühlt, wenn du Musik machst, während du abgelenkt bist.  </em></p>
<p><em>Wenn du bis jetzt immer unkonzentriert Musik gemacht hast, wird dies sehr schwer werden, aber probiere es durchzustehen.</em><em> </em></p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="So-funktionierts" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h4><strong>Schritt 2: Setze dir ein Zeitlimit</strong></h4>
<p>Du hast bestimmt mitbekommen, dass es in Cleeses fünf Vorraussetzungen zwei mal „Zeit“ gibt. Du wirst gleich herausfinden warum, aber jetzt kommt erstmal – Zeitlimits.</p>
<p>Es ist nur logisch zu denken, dass es die Kreativität hindert, sich für eine Session ein Zeitlimit zu setzen, da es den Druck erhöht, aber das ist nicht der Fall.</p>
<p>Ein Beispiel dafür kommt aus meinem eigenen Leben. Als ich anfang Vollzeit in der EDM Produktion zu arbeiten, hatte ich keine geregelte Zeitplanung oder feste Arbeitsstunden. Ich sah kein Problem darin, den ganzen Tag zu arbeiten.</p>
<p>Weil ich mir keine festen Grenzen oder Teillimits gesetzt habe, passierte es schnell, dass ich etwas am Nachmittag nach hinten verschob und mir sagte, dass ich später in der Nacht arbeiten würde.</p>
<p>Beim Musik machen funktioniert dies genauso. Wenn du dir kein Zeitlimit setzt und die den ganzen Tag oder die ganze Nacht vor dir hast, ist es leicht den Fokus zu verlieren und auf YouTube ein paar Videos zu gucken, während du dir sagst, dass du das später wieder aufholen wirst.</p>
<p>Ein weiterer, weniger offensichtlicher Vorteil davon, dir Zeitlimits zu setzten, ist, dass es auch Anderen klare Begrenzungen gibt. Wenn du alleine lebst, ist das kein großes Problem, aber wenn du mit anderen lebst, eine Frau und/ oder Kinder hast, ist es sehr hilfreich ihnen sagen zu können, dass du jetzt für 90 Minuten lang Musik machen wirst und sie freundlich fragen kannst, während dieser Zeit nicht unnötig zu stören.<em> </em></p>
<p>Anmerkung: Wenn du mehr darüber lernen willst, warum Zeitlimits so effektiv darin sind, die Produktivität zu steigern, dann guck dir <em>Parkinson&#8217;s Gesetz</em> an, das behauptet, dass sich Arbeit immer über den Zeitraum, der für die Beendigung der Arbeit zur Verfügung steht, verteilt.</p>
<h5><strong>Wie lang sollten die Sessions sein?</strong></h5>
<p>Ich dachte früher, dass die optimale Zeitspanne von der Person selbst abhängt, aber je mehr ich darüber nachforsche und über Fokus und Aufmerksamkeit lese, desto mehr erscheint es mir, als ob 90-minütige Sessions am besten sind.<em> </em></p>
<p>Wenn du fokussiertes Arbeiten nicht gewohnt bist, werden 90-minütige Sessions recht schwer werden, allerdings werden sie nicht so fast unmöglich sein wie drei bis vier Stunden von durchgängiger Konzentration. Es ist sogar unwahrscheinlicher, dass du schnell und fokussiert arbeitest, wenn du dir kein Zeitlimit setzt, da du keinen genauen Grund hast, dies zu tun.<em> </em></p>
<p>Peter Drucker erzählt in seinem Buch <em>The Effective Executive</em>, Die Effektive Führungskraft, über ein Gespräch, das er mit dem Leiter einer Bank hatte. In diesem ging es mitunter darum, warum er seine Meetings immer auf 90 Minuten ansetzt.</p>
<p><em>„Warum immer anderthalb Stunden?“</em></p>
<p><em>„Das ist leicht. Ich habe herausgefunden, dass meine Aufmerksamkeitsspanne ungefährt anderthalb Stunden beträgt. Wenn ich länger an einem Thema arbeite, fange ich an, mich zu wiederholen. Außerdem habe ich gelernt, dass man wichtige Sachen nicht wirklich in weniger Zeit behandelt werden können. Man gelangt nicht zu dem Punkt, an dem man versteht, worüber jemand redet.“</em></p>
<p>Natürlich kann man, mit genügend Übung, schneller von dem geschlossenen in den offenen Modus wechseln und mehr Arbeit in weniger Zeit erledigen.  Aber 90 Minuten erscheinen trotzdem ideal.</p>
<p><strong>Warum keine kürzeren Sessions?</strong></p>
<p>Es gibt kein direktes Problem mit kürzeren Sessions und, um ehrlich zu sein, hat nicht jeder immer anderthalb Stunden Freizeit.</p>
<p>Du kannst auch in 30 Minuten Fortschritt mit deinem Track erreichen, allerdings sind solche kurzen Sessions nicht ideal, um sehr kreativ zu sein und an komplexen Problemen arbeiten zu können, da sie sehr starke Konzentration erfordern. Man kann allerdings trotzdem was bewirken, also nutze den Fakt, dass du nur 30 Minuten frei hast, nicht als Ausrede <em>gar nicht</em> an deinem Projekt zu arbeiten.</p>
<p>Ein weiteres Problem mit kürzeren Sessions, das Cleese anspricht, ist, dass nachdem wir in den offenen Modus gewechselt haben, es etwa 15 bis 30 Minuten dauert, bis sich unser Gehirn komplett auf den Wechsel eingestellt hat. Du denkst zunächst immer noch an unwichtige Dinge und du kannst erst <em>nachdem </em>diese Eingewöhnungszeit verstrichen ist, dich wirklich kreativ beschäftigen.</p>
<p>Wenn du dich also hinsetzt um 30 Minuten lang an etwas zu arbeiten, das Konzentration erfordert, brauchst du erstmal mindestens 15 Minuten, um wirklich in den offenen Modus zu gelangen und dann hast du nurnoch etwa 15 Minuten Zeit, um konzentriert zu arbeiten, während du in einer 90-Minuten Session noch etwa 75 Minuten Zeit hättest.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong><br />
Wenn du es nicht gewohnt bist wirklich konzentriert an etwas zu arbeiten, wird dies schwerer als du denkst. Eine 90-Minuten Session ist lang. Wenn dir das unmöglich erscheint, beginne mit einer kürzeren Session und arbeite dich nach oben. Fange mit 15 Minuten an, gehe dann zu 30 und arbeite dich in 15-Minuten-Abständen bis zu 90-minütigen Sessions nach oben.</p>
<h5><strong>Zum Üben </strong></h5>
<p><em>Trage dir eine 90-Minuten Session in deinen in deinem Terminkalender ein, sobald etwas frei ist. Stelle sicher, dass du dich verpflichtest, zu arbeiten.</em></p>
<p><strong><em>Tipp:</em></strong><em> Ich finde es viel einfacher in den offenen Modus zu wechseln, wenn ich schon von vorne herein entspannt bin. Wenn du vorher schon beschäftigt bist und es eilig hast, Sachen zu beenden, ist es wesentlich schwerer, in einen kreativen Geisteszustand zu wechseln. Nimm dir 30 Minuten Zeit, um dich hinzusetzen, dich zu entspannen, vielleicht ein Buch zu lesen und fange erst dann mit einer Session an.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Schritt 3: Zeit (Geduld und Beharrlichkeit)</strong></h4>
<p>Die dritte Vorraussetzung (die zweite Art von <em>Zeit</em>) kann man auch als die Bereitschaft sich lange an etwas zu setzen, ohne größere Erfolge zu erzielen, sehen.</p>
<p>Das klingt zwar ermüdigend und unangenehm, jedoch darf man nicht vergessen, dass Kreativität nicht immer angenehm ist. Selbst erfolgreiche Produzenten können sich teilweise stundenlang in ihr Studio setzen und experimentieren, einen Haufen Sachen ausprobieren, ohne dass sie etwas wirklich gutes finden.</p>
<p>Jedoch kann man in solchen Sessions sehr viel als Künstler lernen, wenn man die nötige Beharrlichkeit und Geduld zeigt.</p>
<p>Warum ist das so? Man arbeitet am Rande seines Könnens und probiert eine Menge neuer Sachen aus, wobei man versagen wird, und zwar viel. Aber schnelles Versagen ist viel mehr eine gute Sache als eine schlechte. Man merkt, was man falsch macht und weiß dann, was man stattdessen tun sollte. Auf diese Weise lernt man, an seinen Fehlern zu wachsen.</p>
<p>Wenn du keine gesunde Grundeinstellung solchen Problemen gegenüber hast, also keine Geduld und Beharrlichkeit besitzt, wird es sehr schwer eine offene Denkweise einzunehmen.</p>
<h4><strong>Schritt 4: Habe Zuversicht</strong></h4>
<p>Im letzten Teil hatte ich die Verbindung zwischen Kreativität und Zuversicht angesprochen: <em>Wenn du nicht daran glaubst, dass du kreativ bist, dann kannst du es auch nicht sein.</em></p>
<p>Du musst erstmal an deine Fähigkeit, kreativ zu sein und Musik zu machen, glauben. Wenn du ein neuer Produzent bist und noch keine Zeit hattest dein Können richtig zu entwickeln, solltest du wenigstens Vertrauen in deine Fähigkeit, Ideen zu bekommen, haben und daran glauben, dass du lernen kannst.</p>
<p>Du musst dir weiterhin bewusst sein, dass Fehler zu machen, etwas Gutes ist, so wie es Cleese erklärt:</p>
<p><em>„Wenn du in deiner Raum-Zeit Oase bist, wird dich nichts mehr davon abhalten kreativ zu sein, als die Angst einen Fehler zu machen. „</em><em> </em></p>
<p>Durch experimentieren wird man orginell. Um offen experimentieren zu können muss man neugierig sein, und nicht sich nicht darüber Gedanken machen, was richtig und was falsch ist. Du musst dir darüber bewusst sein, dass jeder Fehler, den du machst, ein wichtiger und vorteilhafter Teil deines kreativen Lernprozesses ist.</p>
<p>Sei zuversichtlich in deine Fähigkeit kreativ zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Schritt 5: Sei nicht zu ernst</strong></h4>
<p>Cleese nennt diese Voraussetzung „Humor“, aber ich denke, dass es besser ist, sie als „Dinge nicht zu ernst nehmen“ aufzufassen.</p>
<p>Wenn du zu ernst an eine Produktionssession ran gehst, wirst du nicht in den offenen Modus wechseln können. Denke daran, Kreativität ist die Kunst des Spielens.</p>
<p>Das heißt natürlich nicht, dass du dein Handwerk oder deine Musik nicht ernst nehmen sollst. Denn das solltest du definitiv. Es heißt nur, dass du während du Ideen entwirfst, die Produktionssessions weniger als eine Verpflichtung sehen solltest, sondern eher als eine Zeitspanne, in der du neue Dinge ausprobieren darfst, experimentieren und Spaß haben kannst. Spiele herum.</p>
<h3>Abschluss</h3>
<p>Wir so oft im Leben geht es also auch bei dem Thema &#8222;Kreativität&#8220; darum, viel zu üben, sich auszuprobieren und die nötige Übungszeit zu schaffen. Tägliches kurzes Üben sollte den wöchentlichen langen Übungseinheiten vorgezogen werden. Wer sich täglich mit einem Thema beschäftigt, aktiviert unterbewusste Denkprozesse, welche die Lernkurve um ein Vielfaches schneller ansteigen lassen.</p>
<p>Erwarte am Anfang nicht zu viel von dir, sonst wirst du schnell demotiviert. Nach und nach werden mehr und mehr praktische Ideen zum Vorschein kommen, welche du für deine Produktionsprozesse verwenden kannst.</p>
<p>Wir wünschen wie immer ganz viel Erfolg!</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="So-funktionierts" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/wie-man-kreativ-wird/">Wie du deine Kreativität beim Produzieren steigerst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://trustedmusic.de/wie-man-kreativ-wird/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kompressoren als (kreatives) Werkzeug in EDM Produktionen</title>
		<link>https://trustedmusic.de/kompressoren-als-kreatives-werkzeug-in-edm-produktionen/</link>
					<comments>https://trustedmusic.de/kompressoren-als-kreatives-werkzeug-in-edm-produktionen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 05:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Tontechnik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trustedmusic.de/?p=99998925</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kompressor ist seit seiner Entwicklung nicht mehr aus der Musikproduktion wegzudenken. Neben der klassischen Aufgabe, die Dynamik eines Audiosignales einzugrenzen, gibt es weitere Möglichkeiten, den Kompressor auch im stilistischen Sinne für Musikproduktionen zu verwenden. In diesem Artikel soll es um die gängigsten Möglichkeiten gehen, wann und wieso diese zum Einsatz kommen können und was [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/kompressoren-als-kreatives-werkzeug-in-edm-produktionen/">Kompressoren als (kreatives) Werkzeug in EDM Produktionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 4">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Der Kompressor ist seit seiner Entwicklung nicht mehr aus der Musikproduktion wegzudenken. Neben der klassischen Aufgabe, die Dynamik eines Audiosignales einzugrenzen, gibt es weitere Möglichkeiten, den Kompressor auch im stilistischen Sinne für Musikproduktionen zu verwenden.</p>
<p>In diesem Artikel soll es um die gängigsten Möglichkeiten gehen, wann und wieso diese zum Einsatz kommen können und was dabei mit dem Audiosignal passiert.</p>
<p>Um die Herangehensweisen besser verstehen zu können, wird zuvor noch einmal kurz auf die Funktionsweise eines Kompressors eingegangen. Denn nur wer versteht, wie ein Kompressor funktioniert, kann damit beginnen, Kompression als kreatives Werkzeug einzusetzen.</p>
<p>Außerdem soll auf Grund der Tatsache, dass das Wort „Kompressor“ wohl eines der meist genutzten Buzz-Words ist, wenn es um das Thema EDM Musikproduktion geht, die Gefahren beim Einsatz von Kompression angesprochen werden.</p>
<p>Ziel des Artikels ist es, den potentiellen Funktionsumfang eines Kompressors voll zu verstehen und sich über die Gefahren im Klaren zu sein.</p>
<div class="page" title="Page 5">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<h3>Funktionsweise eines Audio Kompressors</h3>
<h4>Standard Parameter Eines Kompressors</h4>
<p>Der Kompressor gehört zur Gruppe der Dynamikprozessoren und stellt gleichzeitig den wohl wichtigsten Vertreter dieser Gruppe dar. Klassisch hat er also die Aufgabe, die Dynamik eines Audiosignals zu verdichten, um so Lautstärkeschwankungen im Mix auszugleichen oder das Gesamtsignal durch das Herabsetzen des Peak-Pegels den RMS Pegel anheben zu können.</p>
<p>Somit reduziert eine aktive Kompression den Lautstärkeunterschied zwischen leisestem und lautestem Pegel eines Signals. Ab welchem Pegel ein Kompressor aktiv wird, definiert man mit dem Threshold-Regler, auf deutsch: Schwellwert-Regler. Jedes Signal, welches über den eingestellte Schwellwert hinaus geht, wird um das eingestellte Verhältnis zum Originalsignal abgesenkt. Dieses Verhältnis wird bei den meisten Kompressoren mit dem Ratio-Regler eingestellt. Bei einer Ration von 1:1 findet keine Kompression statt, bei einer Kompression von z.B. 2:1 wird der Signalanteil, der den Schwellwert überschreitet, um die Hälfte reduziert.<br />
Wird der Schwellwert also um z.B. 10dB überschritten, wird dieses Signal um 5dB abgesenkt. Je weiter der Schwellenwert überschritten und so höher die eingestellte Ration, desto stärker wird der überschreitende Signalanteil komprimiert.</p>
<p><span class="aligncenter"><img decoding="async" class=" wp-image-99998931 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-768x604.png" alt="Fig_2" width="620" height="488" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-768x604.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-300x236.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-1024x805.png 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-450x354.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-1017x800.png 1017w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-763x600.png 763w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2.png 1062w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></span> Da durch die Bearbeitung die Pegelspitzen herabgesetzt und das Signal somit leiser wird, findet man an den meisten Kompressoren einen Make-Up-Regler, mit welchem das Gesamtsignal im Pegel angehoben werden und die durch die Kompression entstandene Gain-Reduction ausgeglichen oder das Signal sogar noch stärker angehoben werden kann. Durch diesen Vorgang sinkt die Dynamik des Audiosignals und die Lautheit nimmt i.d.R. zu.</p>
<div class="page" title="Page 6">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Neben den grundlegenden Parametern Gain/Output, Threshold und Ratio gibt es meist weitere Regler, mit welchem die Kompression feinjustiert werden kann.</p>
<p>Der Attack Regler bei Kompressoren legt ebenso wie bei Synthesizern die Einschwingzeit fest &#8211; hier allerdings nicht von einem zu erzeugendem Audiosignal sondern von der gewünschten Kompression. Somit lässt sich individuell einstellen, wie schnell oder langsam ein Signal heruntergeregelt werden soll, um beispielsweise die Transienten eines Signals unangetastet zu lassen. Dabei ist zu betonen, dass es sich dabei nicht um die Zeit handelt, ab welcher der Kompressor beginnt zu arbeiten, sondern die Zeit, die der Kompressor benötigt, die gewünschte Gain Reduction zu erreichen.</p>
<p>Das Pendant zur Einschwingzeit ist die Ausschwingzeit, welche ebenfalls extra eingestellt werden kann. Hierfür dient der Release Regler, welcher definiert, wie lange das Signals noch komprimiert werden soll, nachdem der Threshold bereits wieder unterschritten wurden.</p>
<p>Neben den üblichen Normen und Konventionen, lassen sich mit Hilfe der oben genannten Parameter interessante Effekte erzeugen, welche vom eigentlichen Dogma eines Kompressors „Der Einsatz des Kompressors sollte möglichst unhörbar sein“, gerne abweichen darf.</p>
<div class="page" title="Page 6">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<h4>Multi-Band-Kompression</h4>
<p>Die meisten Kompressoren in der Musikproduktion arbeiten mit nur einem Band, was dazu führt, dass die Kompression das gesamte Frequenzspektrum abdeckt. Die Pegelreduktion betrifft also nicht nur bestimmte Frequenzen, sondern das gesamte Signal. Der Multiband-Kompressor teil ein eingehendes Audiosignal in zwei oder mehr Frequenzbänder. Ähnlich wie bei einem Equalizer werden hierfür in der Regel Filter genutzt. Jedes gefilterte Signal wird anschließend in einen eigenen Kompressor geleitet und durch dieses bearbeitet</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium_large wp-image-99998934 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-768x210.jpg" alt="dnx_2_0per_manuale" width="768" height="210" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-768x210.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-300x82.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-1024x280.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-450x123.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-1360x372.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale.jpg 1550w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
<p>Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass ein lautes Element im tieffrequenten Bereich (z.B. Bass) nunmehr nicht in den Pegel und Dynamikverlauf von Signalen mit hohen Frequenzen (z.B. Hihat) eingreifen. Bei den meisten Multi- Band-Kompressoren ist es sogar möglich Attack, Release, Ration und Threshold für jedes Band individuell einzustellen.</p>
<p>In EDM Produktionen lassen sich mit Hilfe dieser individuellen Einstellmöglichkeiten Effekte erzeugen, welche mit einem 1-bandigen Kompressor nicht möglich wären.</p>
<div class="page" title="Page 7">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Im Gegensatz dazu bringen Multi-Band-Kompressoren beim Einsatz an natürlicher, aufgenommener Musik die Gefahr mit sich, den Klang so stark zu verfälschen, dass er unnatürlich klingt.</p>
<div class="page" title="Page 7">
<h3>Kreative Kompressionen</h3>
<p>Wie zuvor bereits erwähnt, wird bei Kompressionen meist das Ziel verfolgt, die Kompression für den Hörer nicht bewusst hörbar zu machen. Kompression als solche als auch unkonventionelle Parametereinstellungen, lassen das Audiosignal schnell unnatürlich klingen, was in vielen Genres so gut es geht zu vermeiden gilt. Anders bei elektronischer Clubmusik, welche vom Einsatz von unnatürlichen Klängen und Effekten lebt. Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Kompression auch als bewusst hörbaren Soundeffekt einzusetzen.</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h4><strong>Distortion Durch Überkompression</strong></h4>
<p>Das wahrscheinlich einfachste Vorgehen, einen hörbaren Effekt mit Hilfe eines Kompressors zu erreichen,<br />
sind übertriebene Einstellungen der Standardparameter: Attack, Release &amp; Ratio.</p>
<p>Stellt man den Release-Regler auf das Minimum, so lässt sich mit Hilfe des Ratio- und Attack-Reglers eine Art Bandsättigung simulieren, welche dem Klang eines Saturators gleichkommt und gleichzeitig einen Distortion Effekt erzeugt.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-99998953 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/scree.jpg" alt="scree" width="62" height="187" /></span>Je höher die Ratio und so niedriger der Attack, desto stärker der zu hörende verzerrende Effekt.</p>
<p><strong>Wie kommt dieser Effekt zustande?</strong></p>
<p>Durch die extremen Einstellungen wird die Wellenform stark verändert was dazu führt, dass harmonische Obertöne beginnend bei ca. 140Hz dem Klang hinzugefügt werden und dem Sound einen kratzigen Charakter geben.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998927 size-medium" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-300x145.png" alt="Screenshot 2017-09-14 06.59.09" width="300" height="145" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-300x145.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-768x372.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-450x218.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09.png 792w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span></p>
<h4><strong>Side-Chain Kompression</strong></h4>
<p>Bei üblichen Kompressionstechniken ist das zu bearbeitende Signal auch das Signal, welches durch das Überschreiten des Threshold die Kompression auslöst.</p>
<p>Anders ist es beim sogenannten „Side-Chaning“, eine Vorgehensweise, bei der das zu bearbeitende Audiosignal nicht gleich der Trigger für den Effekt ist. Das  Effektgeräte auf einer Spur wird also durch ein Audiosignal einer anderen Spur aktiviert und deaktiviert.</p>
<p>Nachführend soll auf die gängigsten und effektivsten Side-Chaining Techniken eingegangen und deren Nutzen und Funktionsweise erläutert werden.</p>
<h4><strong>Side-Chain Kompression zum Freistellen von Kick Drums</strong></h4>
<p>Wenn die Kick Drum alleine sehr gut klingt, sich im Mix aber nicht durchsetzt und/ oder vom Bass überlagert wird, ist dies meist eine gute Möglichkeit um Side-Chain Kompression zum Einsatz kommen zu lassen.</p>
<p>Dieser Anwendungsfall ist wohl auch der zugleich am weitesten verbreitete Ansatz diese Art von Kompression zu nutzen.<br />
Besonders in EDM Produktionen ist die Kick Drum das tragende Element, welche definitiv eine dominante Präsenz im Mix haben muss. Hierbei besteht häufig das Problem, dass die Kick-Drum viel Platz im Frequenzspektrum einnimmt:</p>
<p><strong>Sub-Tiefen</strong> , welche typischerweise <strong>unter 60hz</strong> liegen und besonders durch den Subwoofer und größere Lautsprecher sauber wiedergegeben werden. Eine Menge „<strong>Punch</strong>“ gibt es meist bei ca. 50hz.</p>
<p>Die<strong> Tiefen</strong>, irgendwo <strong>zwischen 100 bis 300hz</strong>, sorgen für den besonderen <strong>Kick Charakter und gute Durchsetzungskraft</strong>, welche auch ohne Subwoofer gut wiedergegeben werden.<br />
Die <strong>Mitten</strong> liegen i.d.R. <strong>zwischen 500-5000hz</strong> und geben der Kick<strong> mehr Präsenz im Mix</strong>. Im Bereich zwischen 3-8khz findet sich zumeist der „Klick“ des Kickstoßes. Besonders auf sehr kleinen Wiedergabegeräten wie Smartphones oder Küchenradios, hört man die Kick häufig sehr stark durch diesen Frequenzbereich. Das Fatale: Viele Instrumente haben genau in diesem Frequenzbereich ihr Frequenzspektrum, was den Platz in diesem Bereich zu einem hart umgekämpften macht.</p>
<p>Auch die <strong>Höhen</strong>, welche <strong>über 10khz</strong> liegen, können für das Gesamtbild der Kick außerordentlich nützlich sein. Sie verleihen der Kick häufig noch etwas mehr Klarheit. Schneidet man die Höhen über 10khz mit einem Filter ab, so klingt die Kick schnell etwas dumpfer und matschiger.</p>
<p>Es wird also rasch deutlich, dass die Kick Drum mit nahezu allen Elementen im Mix zu kämpfen hat, begonnen vom Bass und endend bei Cymbals, Hihats &amp; Co, was die Gefahr von Maskierungseffekten mit sich bringt. Die wohl dominanteste Maskierung, welche einem klaren und kräftigem Kicksound im Wege steht, ist der Bass. Bass und Kick teilen sich den gleichen Frequenzbereich, in dem sie jeweils am meisten Pegel aufweise und auch benötigen, um ein kräftiges Klangbild zu erzeugen.<br />
Das Tückische: Andere Mixing Techniken, die das Überlagern von Frequenzen verhindern sollen, wie z.B. Panning, Reverbs, Umschreiben (sodass die überschneidenden Elemente nicht zusammenspielen) oder das Wechseln der Oktave eines Elements, kommen bei Bass und Kick nicht in Frage, da sonst sowohl die Durchschlagskraft des gesamten Mixes als auch der kreative Spielraum stark geschmälert wird.</p>
<p>Genau an dieser Stelle ist Side-Chaning die wohl geeignetste Lösung. Die Idee hinter dieser Lösung ist, die Lautstärke des Basses zu senken, sobald die Kick Drum schlägt. Hierfür wird ein Kompressor in die Signalkette des Basssignals hinzugefügt, mit dem Unterschied, die Kompression nicht durch das Basssignal selber auszulösen sondern durch die Kick.<br />
Bei analoger Studiotechnik lässt sich dies durch gezielte Side-Chain Verkabelung erreichen, in dem der Input des Kompressors mit dem Kicksignal verbunden wird und der Output mit dem Basssignal.</p>
<p>Digitale Kompressoren kommen meist mit einer von Hause aus ausgelieferten Side-Chain Schnittstelle daher. In diesem Beispiel ein Screenshot aus Ableton Live 9, in welchem am linken Rand ein Dropdown „Audio From“ zu sehen ist. Hier kann ganz einfach eingestellt werden, welche Signalquelle die Kompression auslösen soll.</p>
<p>Um den Bass beim Anschlag der Kick zügig runterzupegeln, sollte man hier eine Attackzeit von höchstens 10ms wählen und eine Release Zeit um die 50ms.<br />
Nun wird durch das Schlagen der Kick der Schwellwert überschritten und der Kompressor fängt an zu arbeiten, dank des Side-Chanings aber nicht für Kick, sondern für den Bass. Dadurch wird eine Pegelanpassung in Real-Time erzeugt, was durch die zyklische Auf- und Abbewegung des Pegels einen pumpenden Sound erzeugt, welcher besonders deutlich zu hören ist, wenn das Kick Drum Signal auf „Mute“ gestellt ist.</p>
<h4><strong>Der „Ducking Effekt“</strong></h4>
<p>Dieser pumpende Effekt wird „Ducking Effekt“ genannt und lässt sich natürlich nicht nur für Bässe anwenden und auch nicht nur durch Kick Drums auslösen. Besonders auf Pads und Soundscapes sorgt er für treibendendes Pulsieren, welches EDM Produktionen den nötigen Antrieb gibt und für mehr Dynamik im Mix sorgt. Hierfür wird genauso wie bei Bass und Kick ein Kompressor auf das Signal gelegt, welches den Effekt erhalten soll. Nun kann wie zuvor eingestellt werden, welches Steuersignal den Threshold des Kompressors überschreiten soll.</p>
<p>Selbst für Percussions lässt sich mit Hilfe des Ducking Effekts ein cooles Pumpen erzeugen.<br />
Der einfachste Weg herauszufinden, für welches Element der Ducking Effekt im Mix eine gute kreative Lösung darstellt, heißt „ausprobieren“. Wie so häufig in Musik und Tontechnik ist nichts in den Stein gemeißelt.</p>
<h4><strong>Multi-Band Kompression kreativ nutzen</strong></h4>
<p>Mit Multi-Band Kompression lassen sich besonders in EDM Produktionen gute Effekte erzielen. Durch die Trennung des Frequenzspektrums, i.d.R. 3-4 getrennte Bänder, können Tiefen, Mitten und Höhen unterschiedlich stark komprimiert werden. Durch übertriebene Einstellungen, lassen sich beispielsweise interessante Schwankungen in den Höhen erreichen ohne dabei die Tiefen zu beeinflussen. So bleibt der Mix klar und wird nicht schwammig, da schwankende Tiefen häufig zu unerwünschten Nebeneffekten führen und das Gesamtbild des Mixes negativ beeinflussen.</p>
<p>Eine sehr interessante Möglichkeit ist, Side-Chain Kompression mit Multi-Band Kompressoren durchzuführen. Auf diese Weise lassen sich Ducking-Effekte auf einzelne Frequenzbereiche isolieren. Außerdem lassen sich so auf ein und das selbe Signal, mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Kompressoren und zwei unterschiedlichen Steuerspuren, verschiedene Rhythmen integrieren.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium_large wp-image-99998930 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-768x140.png" alt="Screenshot 2017-09-14 07.10.38" width="768" height="140" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-768x140.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-300x55.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-1024x186.png 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-450x82.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-1360x247.png 1360w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
<p>Wenn also beispielsweise die tiefen Frequenzen einen Ducking Effekt, getriggert durch die Kick erhalten und die Höhen einen Ducking Effekt, getriggert durch die HiHat, so können sehr interessante Klänge erhalten werden. Hierfür müssen zwei verschiedene Multiband-Kompressoren auf eine Spur hinzugefügt, als Steuersignal die gewünscht Spur ausgewählt und die Frequenzbänder welche nicht beeinflusst werden sollen gemutet werden.</p>
<p>In der Regel lassen sich der Frequenzumfang der einzelnen Bänder bei Multiband- Kompressoren frei definieren, sodass frei entschieden werden kann, welche Frequenzen komprimiert werden sollen.</p>
<h4><strong>Side Chaining Kompression über Aux Kanal</strong></h4>
<p>Wenn gewünscht ist, viele Instrumente im Mix über das selbe Steuersignal zum Pumpen zu bringen, ist es deutlich einfacher, den Kompressor in einer Send Return Spur zu platzieren.<br />
Dort wird wie gewohnt ein Triggersignal des gewünschten Steuersignals ausgewählt, welches den Kompressor durch überschreiten zum Arbeiten bringt. Der Unterschied: Nun lässt sich kinderleicht, jede einzelne Spur über AUX Send Regler zum AUX Bus schicken und der Anteil des Pumpingeffekts durch den Send Regler (welcher in diesem Fall als Dry/Wet-Regeln fungiert) genau einstellen.</p>
<h4><strong>Parallel-Compression / New York Compression</strong></h4>
<p>Häufig ist es sinnvoll, neben dem komprimierten Signal noch das original Signal hinzuzumischen. Das hat den enormen Vorteil, verlorengegangene Dynamik teilweise zurückzugewinnen. Das geht ganz einfach mit Hilfe von Parallel- Compression, häufig auch New York Compression genannt. Hierfür wird das Originalsignal dupliziert und eine der beiden Spuren im Anschluss stark komprimiert. Daraufhin wird das komprimierte Signal dem unkomprimiertem Signal langsam hinzugemischt, bis der gewünschte Effekt zu hören ist. Das hat den Vorteil, Transienten, Punch und saubere Attacks zu erhalten und trotzdem die durchschnittliche Lautheit anheben zu können und falls gewünscht, harmonische Verzerrungen hinzuzufügen.</p>
<h3>Gefahren</h3>
<p>Bei all den Möglichkeiten die Kompressoren mit sich bringen, sollte man sich dennoch immer vor Augen führen: weniger ist meist mehr. Zu viel Pumpen, zu viel Distortion oder zu viel klassische Kompression führen sehr häufig dazu, den Mix mit zu viel Kompression zu überfrachten. Voreilig wird auf die Frage für die Lösung von Problemen im Mix mit „Kompression!“ geantwortet.</p>
<p>Viele Anwender, vor allem Produzenten die unabhängig von Tontechnikern arbeiten, denken nicht viel über andere Möglichkeiten nach, um Probleme im Mix zu lösen, da diese nicht viel über die Konsequenzen wissen.</p>
<p>Das Resultat: Ein toter Mix ohne Dynamik. Entgegen weitläufiger Behauptungen benötigt nämlich auch ein EDM Track ausreichend Dynamik, um Druck und Charakter wiederzugeben zu können.</p>
<p>Der Vorteil in Produktionen elektronischer Musik: Keine menschlichen Fehler im Recording. Ein spielender Loop wird nicht einfach lauter, weshalb der traditionelle Einsatz von Kompressoren stark reduziert werden kann und sich auf Dinge wie ausgewogenes Gain Staging konzentriert werden sollte. Viele Probleme können innerhalb des Klangerzeugers gefixt werden.</p>
<p>Selbstverständlich soll ein Kompressor dort angewendet werden, wo es auch Sinn macht ihn anzuwenden. Dieser kurze Abschnitt sollte lediglich noch einmal verdeutlichen, dass es nicht immer eine gute Idee ist, einen Kompressor zur Spur hinzuzufügen, egal ob als klassischer Dynamikprozessor oder kreatives Instrument.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Neben der klassischen Aufgabe der Pegelreduktion, bringen Kompressoren jede Menge interessante Möglichkeiten mit sich, Signale zu bearbeiten. Besonders der Side-Chain Effekt und der Einsatz von Multi-Band Kompressortechniken, bringt zusätzliches Leben und Antrieb in die Produktionen. Durch die Möglichkeit die Steuersignale von Side-Chain Kompressoren zu muten, können spannende Ducking-Rythmen zu Signalen hinzugefügt werden ohne dafür auf eine aktive Spur zurückgreifen zu müssen. Auch der Einsatz von Parallel-Compression kann dem Mix mehr Charakter geben. Dennoch sollte beim Einsatz von Kompressoren immer getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ vorgegangen werden, da man sonst schnell in Gefahr läuft, mit zu viel Effekten, zu viel Spielerei und zu viel Dynamikreduktion zu viel Klarheit aus der Produktion zu nehmen.</p>
<p>Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/kompressoren-als-kreatives-werkzeug-in-edm-produktionen/">Kompressoren als (kreatives) Werkzeug in EDM Produktionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://trustedmusic.de/kompressoren-als-kreatives-werkzeug-in-edm-produktionen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workflow Tipps Teil 2/3: Beispielworkflows zum Produzieren</title>
		<link>https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-2-von-3-workflows-zum-produzieren/</link>
					<comments>https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-2-von-3-workflows-zum-produzieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 05:25:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trustedmusic.de/?p=99998863</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im letzten Teil unserer Workflow Reihe, haben wir euch gezeigt, wie ihr mit Hilfe von Templates deutlich effizienter produzieren könnt. In diesem Teil möchten wir dir drei Möglichkeiten vorstellen, an deine Tracks heranzugehen. Selbstverständlich gibt es unzählige Wege, wie Tracks begonnen werden können. Wir haben uns die drei beliebtesten und aus unserer Sicht effizientesten Wege herausgesucht und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-2-von-3-workflows-zum-produzieren/">Workflow Tipps Teil 2/3: Beispielworkflows zum Produzieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im<a href="https://www.trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/"> letzten Teil unserer Workflow Reihe</a>, haben wir euch gezeigt, wie ihr mit Hilfe von Templates deutlich effizienter produzieren könnt.</p>
<p>In diesem Teil möchten wir dir drei Möglichkeiten vorstellen, an deine Tracks heranzugehen. Selbstverständlich gibt es unzählige Wege, wie Tracks begonnen werden können. Wir haben uns die drei beliebtesten und aus unserer Sicht effizientesten Wege herausgesucht und zeigen deren Vorteile und Nachteile auf.</p>
<h3><strong>Start mit Refrain/Chorus</strong></h3>
<p>Die Strategie „Start mit Refrain/Chorus“ beruht auf dem Ansatz, mit dem wichtigsten Teil des Tracks zu starten und sich anschließend zurückzuarbeiten.</p>
<p>Bei Loop basierter, elektronischer Musik sieht diese Strategie in Schritten etwa so aus:</p>
<ol>
<li>Das Erstellen eines 8 Takte Loops</li>
<li>Vervollständigen dieses 8 Takte Loops zu etwas vollständig Klingendem</li>
<li>Part vor Chorus (Refrain) erstellen</li>
<li>Part nach Chorus (Refrain) erstellen</li>
<li>Auf- und Abbau des Tracks erstellen</li>
</ol>
<p>Diese 5 Schritte sind selbstverständlich variabel, je nachdem wie du deine Tracks üblicherweise arrangierst. Ziel ist es, mit dem Höhepunkt des Spannungsbogens im Track zu beginnen und alle anderen Teile diesem anzugliedern.</p>
<p><strong>Warum diese Strategie?</strong></p>
<p>Eine der grundlegenden Vorteile der Strategie ist es, dass du das Wichtigste des Tracks sofort bearbeitest. Schließlich ist ein Track nur dann gut, wenn der Hauptteil des Tracks knackig und rund ist.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist, dass du im Anschluss Elemente und Ideen aus dem Chorus auf andere Teile des Tracks verlagern und editieren kannst. Beispielsweise kann dein Lead Synth aus dem Chorus auch direkt im Aufbau des Tracks verwendet werden oder du kannst die verwendeten Effekte ebenso in andere Parts des Tracks integrieren. Das Ergebnis ist, ein Track, der nicht überfrachtet, da alle Elemente die den Chorus ausmachen, ebenso in den Auf- und Abbau des Tracks integriert werden können.</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>Ein wesentlicher Nachteil ist es, dass es leicht ist, sich in der Perfektion des Hauptloops zu verfangen, ohne auch nur einen Schritt mit dem Track voranzukommen. Wer hier zu perfektionistisch ist, sollte sich vor dieser Gefahr hüten. Unsere Empfehlung: Lieber im ersten Schritt mit einem 80% Ergebnis zufrieden sein, um beim finalen Feinschliff des Tracks noch einmal ein wenig Feinarbeit leisten. Meistens ergeben sich die Problemlösungen dann von ganz alleine.<strong> </strong></p>
<p><strong>Für wen ist die Strategie geeignet?</strong><strong> </strong></p>
<p>Wenn du normalerweise mit dem Intro des Tracks startest, dich anschließend von vorne nach hinten durcharbeitest und im Anschluss häufig Probleme damit hast, einen passenden Chorus bzw. Hauptteil deines Tracks zu erstellen, dann ist diese Strategie für dich geeignet.</p>
<p>Du solltest immer mit dem Part anfangen,  welcher dir in einem Track am meisten Probleme bereitet. Dann passiert der Rest wie von selbst und du wirst mehr Musik beenden!</p>
<p>Gut geeignet ist diese Herangehensweise außerdem für all die Produzenten, die mehr Zeit zur Verfügung haben, während des Tages regelmäßig auf gute Ideen stoßen und diese schnell „zu Papier“ bringen wollen. Hier macht es überaus Sinn, die Idee in Form des Chorus vom Kopf in die DAW zu bringen. Auf- und Abbau lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt dann leicht nachholen.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Füge so viele Elemente wie möglich zu deinem Chorus hinzu, umso leichter wird das Erstellen der andere Trackparts (natürlich nicht überfrachten – tendenziell gilt aber, wegnehmen ist einfacher als hinzufügen 😉 )</li>
<li>Wähle dir zu Beginn des Schaffensprozesses dein „Hauptinstrument“ welches eine wesentliche Rolle im Chorus spielen soll und baue alle anderen Elemente drum herum.</li>
</ul>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h3><strong>Start mit dem Arrangement</strong></h3>
<p>Die nun folgende Strategie ist unter den hier vorgestellten wohl die Unkonventionellste.</p>
<p>Bei diesem Workflow geht es darum, mit leeren Midi Clips, die aus den jeweiligen Spuren der Templates in das Arrangement gezogen werden (siehe:  <a href="https://www.trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/">Workflow Tipps Teil 1 &#8211; Templates</a>), die Struktur des Tracks festzulegen, bevor mit den Instrumenten gestartet wird.</p>
<p>Da ein Track sehr viele Spuren enthalten kann, lässt sich diese Herangehensweise sowohl auf einem eher einfacheren als auch auf einem komplexeren Weg umsetzen.</p>
<p>In der Regel reicht es, dass nur die Drumspuren + Lead Synth in das Arrangement vorgezeichnet werden.<span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998864 size-full" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1.png" alt="screenshot1" width="944" height="130" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1.png 944w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1-300x41.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1-768x106.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1-450x62.png 450w" sizes="auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px" /> Wer hier tiefer gehen möchte, kann selbstverständlich direkt weitere Spuren zum Aufbau hinzufügen.<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998865 size-full" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2.png" alt="screenshot2" width="944" height="193" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2.png 944w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2-300x61.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2-768x157.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2-450x92.png 450w" sizes="auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px" /></span></p>
<p><strong>Warum diese Strategie?<br />
</strong></p>
<p>Die Arrangement Strategie gibt dir einen klaren Rahmen, mit der du während des Produzierens arbeiten kannst. Anstelle mit einem Loop herumzuspielen und diesen im Anschluss zu arrangieren, hast du hier eine klare Vorgabe wie der Verlauf des Tracks aussehen soll.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil besteht darin, kritischer an das Arrangement heranzugehen. Da noch kein Audio- oder MIDI-Material in den Clips liegt, fokussierst du dich hier zunächst einmal ausschließlich auf den Trackaufbau. Dieser Fokus geht meist verloren, wenn bereits ein fertiger Loop vorliegt. Das konzeptionelle Denken wird hier stark in den Vordergrund gerückt.</p>
<p>Außerdem hilft die Strategie dabei, Tracks auch wirklich zu beenden. Zumindest zu 80%.</p>
<p>Den Track zu starten ist ziemlich einfach, da mit leeren Midi Clips gearbeitet wird. Somit kommt man sehr schnell in einen Flow ohne sich in kreativen Blockaden zu verlieren</p>
<p>Den Track zu beenden ist ebenfalls einfacher, da das Arrangement bereits vorhanden ist und nun nur konkret mit Elementen gefüllt und Automationen aufgezeichnet werden müssen. Dabei kommt es häufig zu dem Gefühl, als wäre der Track bereits gleich fertig ist und die Motivation bleibt auf einem arbeitsfähigen Level.</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>Dennoch: So wie jede Strategie bringt auch diese Nachteile mit sich.<br />
Musiker sind kreative Menschen. Häufig mögen kreative Menschen keine strukturierten, unkreativen Herangehensweisen. Daher besteht die Gefahr, dass die Idee einen Track ohne Musik starten zu wollen, eine sehr langweilige Vorstellung sein kann und der Spaß bei der Sache verloren geht.</p>
<p>Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die richtige Balance zwischen zu einfachen und zu komplexen Arrangements zu finden. Ist das Arrangement zu einfach, steht man am Ende erneut vor einem Problem und muss seine Elemente in das bestehende Arrangement integrieren. Ist es zu komplex, nimmt man jegliche kreative Freiheit während des eigentlichen Arbeitens und macht es außerdem schwer, den vorgegebenen Rahmen einzuhalten.</p>
<p>Empfehlenswert ist es, mindestens die Drums + die Leadsynths in das Arrangement zu packen. Effektklänge und begleitende Synths, können am Ende hinzugefügt werden.</p>
<p><strong>Für wen ist die Strategie geeignet?</strong></p>
<p>Die Arrangement Strategie ist ideal für die Produzenten geeignet, die keinerlei Schwierigkeiten damit haben, einen Loop zu erstellen, viel jammen, aber dennoch nie einen Track finalisieren. So wird der Workflow deutlich optimiert und es entsteht am Ende des Tages mehr Musik.</p>
<p>Doch auch für Musiker die einfach ihre Schwierigkeiten haben, ein Arrangement zu erstellen, ist diese Herangehensweise bestens geeignet. Es ist deutlich einfacher ein Arrangement mit blanken MIDI Clips zu erstellen als mit der eigentlichen musikalischen Idee.</p>
<p>Definitiv sollten diese Strategie alle diejenigen testen, die sich darüber beklagen, dass der Anfang beim Produzieren immer einfach ist, aber am Ende bis auf ein paar Loops nicht viel vorzuzeigen haben.</p>
<p><strong>Tipps</strong></p>
<ul>
<li>Es kann helfen, Referenzsongs in das Projekt zu ziehen und das Arrangement nachzubauen. Das hilft ein gutes Verständnis über den Aufbau der Tracks in deinem Genre zu verstehen.</li>
<li>Wenn dir eine geniale Idee während des Arrangierens in den Sinn kommt, unterdrücke sie nicht, sondern baue sie direkt ein, sodass du an dieser Stelle später weitermachen kannst.</li>
<li>Füge keine kleinen Details in den Vorbau des Arrangements. Denke auch hier daran: Nutze 20% deiner Zeit für 80% des Ergebnisses.</li>
<li>Betrachte das erstellte Arrangement nicht als in den Stein gemeißelt. Wenn es die Musik im Nachgang erfordert, kann es selbstverständlich angepasst werden. Du solltest dich aber bemühen, deine Vorgaben so gut es geht einzuhalten, sonst hättest du dir die Arbeit zu Beginn sparen können.</li>
</ul>
<h3><strong>Lineares Arbeiten</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim linearen Workflow arbeiten wir uns klassisch von links nach rechts durch. Du startest also mit dem Intro und ergänzt Stück für Stück, bis der Track fertig ist.</p>
<p>Das heißt natürlich nicht, dass man später nicht noch einmal zurückgehen kann, um Anpassungen vorzunehmen. Es bedeutet nur, dass wir möglichst von links nach rechts arbeiten.</p>
<p><strong>Warum diese Strategie?</strong><strong> </strong></p>
<p>Eine der Hauptvorteile dieser Vorgehensweise ist es, dass das Resultat ein sehr feines Arrangement zur Folge hat. Es bringt ganz automatisch einen guten Flow innerhalb des Tracks mit sich, da hier mehr Fokus und mehr Zeit in die Kopplung zweier Tracksektionen gesteckt wird.</p>
<p>Wenn du mit dem Intro startest, fokussierst du dich auch automatisch darauf, dass Beste aus diesem Part herauszuholen. So werden auch die Parts mit 100% Einsatz bearbeitet, die bei anderen Workflows sonst gerne einmal stiefmütterlich behandelt werden. Außerdem gehen die Ideen des gerade bearbeitenden Parts direkt über in den darauffolgenden. Somit wird der Ablauf des Tracks sehr fein und linear.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der lineare Workflow Komplexität rausnimmt und beim Produzieren zum Großteil mit einfachen Ideen gearbeitet werden kann, da der Fokus klar auf einem Part im Track liegt und sich diese nacheinander aufbauen. Somit steht man nicht vor dem Problem von 0 auf 100 starten zu müssen und den Track dadurch zu überfrachten.</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>Dieser Workflow ist nicht für Produzenten geeignet, die dazu neigen, während des Arbeitens in kreative Blockaden zu fallen. Hier ist die Gefahr sehr groß, gegen eine Wand zu laufen und nicht weiter zu wissen. Es fehlt der Rahmen (Arrangement) und die Grundidee (Loop).</p>
<p>Außerdem besteht die Gefahr, dass sich die Ergebnisse von Track zu Track ähneln, wenn sich das eigene Vorgehen bei der von „Links-Nach-Rechts“ Arbeitsweise nicht großartig ändert. Man tendiert dazu, im Intro jedes Mal die gleichen grundlegenden Elemente zu verwenden und in ähnlicher Reihenfolge weitere Elemente hinzukommen zu lassen. Somit baut man einen Track immer und immer wieder gleich auf und erfindet seine Musik selten neu.</p>
<p>Des Weiteren besteht bei diesem Workflow die Gefahr, zu viel Zeit in Details zu verschwenden, die sich zum Abschluss während des Feinschliffs deutlich einfacher bearbeitet lassen. Du solltest also nicht Stunden für einzelne Parts in Anspruch nehmen, sondern auch hier die bereits weiter oben erwähnte 80/20 Regel anwenden. Was nicht heißt, dass man durch den Track hetzen soll. Du solltest lediglich darauf achten, dass du nicht mehrere Produktionssitzungen mit ein und demselben Part zubringst, da sonst die Gefahr steigt, den Track auf Grund von Perfektionismus gar nicht zu beenden.</p>
<p><strong>Für wen ist die Strategie geeignet?</strong></p>
<p>Der lineare Workflow ist definitiv eine Strategie, mit der es zu experimentieren gilt. Für einige Produzenten kann der lineare Prozess überhaupt nicht funktionieren, für wieder andere aber, wird dieses Vorgehen zu einzigartigen Ergebnissen führen.</p>
<p>Für viele Produzenten, die sich im Bereich progressiver Genres bewegen, passt diese Strategie wunderbar. Warum? Progressive Songs, wie der Name schon sagt, bauen sich nach und nach auf. Somit macht ein lineares Vorgehen hier durchaus Sinn.</p>
<p>Auf diese Weise lassen sich einfache Ideen schneller umsetzen, als beispielsweise mit der oben beschriebenen Chorus Strategie.</p>
<p>Die Strategie ist außerdem für diejenigen Produzenten gut geeignet, die Schwierigkeiten damit haben, in einem Song Spannung und Druck aufzubauen, da hier die einzelnen Parts des Tracks sowie die Übergänge zwischen diesen separat im Fokus stehen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Egal ob du mit dem Chorus startest, zuerst mit dem Arrangement beginnst oder linear vorgehst. Wichtig und entscheidend ist es, dass eigentliche Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren: Spaß haben am Musik machen und Songs beenden. Strategien beim Produzieren sollten dich niemals zu sehr einengen, aber sie sollen dir einen Rahmen geben, der dich in einen kreativen Flow katapultiert.</p>
<p>Nur wer eine klare Herangehensweise verfolgt, weiß von Session zu Session wo er aktuell im Track steht, was es noch zu tun gibt und wie der nächste Schritt aussieht.<br />
Sind diese Dinge gegeben, bist du definitiv effizienter und hast am Ende der Woche mehr geschafft, als die meisten Produzenten.</p>
<p>Wir wünschen wie immer viel Erfolg mit euren Tracks!</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-2-von-3-workflows-zum-produzieren/">Workflow Tipps Teil 2/3: Beispielworkflows zum Produzieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-2-von-3-workflows-zum-produzieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workflow Tipps Teil 1/3: Templates</title>
		<link>https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/</link>
					<comments>https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2017 15:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trustedmusic.de/?p=99997457</guid>

					<description><![CDATA[<p>Workflows sind wichtig. Dennoch haben viele Musikschaffende keine Routinen definiert, wie an bestimmte Arbeitsabschnitte herangegangen wird. Auch nach Jahren der Musikproduktion bleiben Effizienz-Potentiale unausgeschöpft. Stattdessen wird Track für Track ohne konkreten Plan gearbeitet. Dieses Vorgehen frisst nicht nur Zeit, sondern schmälert ebenso die Kreativität. Man wird häufiger aus dem eigentlichen Schaffensprozess herausgezogen, um die nächsten Schritte zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/">Workflow Tipps Teil 1/3: Templates</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Workflows sind wichtig. <span class="s1">Dennoch haben viele Musikschaffende keine Routinen definiert, wie an bestimmte Arbeitsabschnitte herangegangen wird. Auch nach Jahren der Musikproduktion bleiben Effizienz-Potentiale unausgeschöpft.</span></p>
<p>Stattdessen wird Track für Track ohne konkreten Plan gearbeitet. Dieses Vorgehen frisst nicht nur Zeit, sondern schmälert ebenso die Kreativität. Man wird häufiger aus dem eigentlichen Schaffensprozess herausgezogen, um die nächsten Schritte zu überlegen.</p>
<p>Welcher Musiker kennt das nicht? Ein Projekt wird mit vollem Elan angefangen, bis man irgendwann an den Punkt kommt, an dem es nicht weitergeht. Nach einigem hin und her wird letztendlich ein neues Projekt gestartet. Die tatsächlich beendeten Songs sind nur ein Bruchteil der gestarteten Projekte.</p>
<p>Jeder Produzent, der regelmäßig Musik fertigstellt, arbeitet ganz gewiss mit einem Workflow – bewusst oder unbewusst.</p>
<p>Diese Artikelreihe soll Wege aufzeigen, wie man das Musik machen effizienter gestalten und mit weniger Zeit mehr erreichen kann. Im ersten Teil behandeln wir das Thema Templates. Wie man sie erstellt und welche Vorteile sich durch sie ergeben. Im zweiten Teil dieser Serie wollen wir drei Möglichkeiten aufzeigen, einen Track aufzubauen und im letzten Teil behandeln wir das Thema Ideengenerierung.<br />
<span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Templates zu erstellen, kann einen gewaltigen Einfluss auf den Workflow beim Musizieren haben. Einmal im kreativen Flow angekommen, sollte diese Phase voll ausgenutzt werden.</span></p>
<p><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Beim Erstellen eines Templates geht es darum, die Spuren und die Geräte, welche ihr in euren Tracks immer wieder benutzt, bereits beim Starten eines neuen DAW Projekts eingefügt zu haben. Zusätzlich lassen sich auch alle anderen DAW Einstellungen wie vorgefertigte MIDI Clips (z.B. bei der Kick), EQ’s &amp; Farbschemen als Standard Template verwenden.</span></p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p><strong style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Basis Templates vs. Erweiterte Templates</strong></p>
<p>Ein komplexes Template, welches mehrere Spuren, das Routing, mehrere Send Channels und Preset Plugins beinhaltet, wird den Produktionsprozess stärker beschleunigen als ein Basis Template. Könnte im Gegensatz aber dazu führen, dass die produzierten Tracks zu ähnlich klingen (obwohl das auch gewünscht sein kann).</p>
<p>Für die allermeisten Musiker macht es Sinn, das Template so zu gestalten, dass 80% der sich wiederholenden Klickarbeit wegfallen. Dazu gehören einige Kernspuren (Kick, HiHat, Bass, Synth etc.), Farbschemen, vorausgewählte Instrumente, Effekte und MIDI Clips.</p>
<p>Es ist wichtig zu erwähnen, dass es keine „beste Option“ gibt. Welche Template Settings für dich am besten passen, solltest du möglichst alleine herausfinden. Im folgenden Abschnitt werden wir gemeinsam ein Basis Template erstellen. Alle Screenshots stammen aus Ableton Live Suite 9. Andere DAW’s wie Logic X Pro, Pro Tools, Cubase oder Reason bieten ebenfalls eine Projekt Template Funktion, sodass das Turtorial für alle DAW’s interessant ist.</p>
<p><strong style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Schritt 1: Basis Spuren und Farbschema</strong></p>
<p><strong> </strong><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Zu Beginn solltest du in deinem Default Template alle Spuren hinzufügen, welche wiederholend in deinen Tracks vorkommen. Bei einem EDM Track wären die offensichtlichsten </span><em style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Spuren Kick, Bass, Closed HiHat, Open HiHat, Snare, Lead Synth, ggf. Noise und 2 FX Spuren</em><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">.</span></p>
<p>Alle zusammenhängenden Spuren, wie z.B. die Drums, könnt ihr direkt in einer Gruppe zusammenfassen. Auf diese Art und Weise lassen sich später die Drums als gesamte Gruppe im Pegel regulieren.<span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99997460 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-1-768x118.png" alt="workflow-tipps-ableton1" width="768" height="118" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-1-768x118.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-1-300x46.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-1-450x69.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-1.png 944w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99997459 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-768x201.png" alt="workflow-tipps-ableton1" width="768" height="201" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-768x201.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-300x78.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1-450x118.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton1.png 944w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
<p><em style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Farbschema</em></p>
<p><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Farbschemen sind für einen besseren Workflow nicht zwingend erforderlich, helfen aber dennoch, sich innerhalb der eigenen Projekte deutlich schneller zurecht zu finden. Besonders, wenn man zwischen mehreren Projekten hin und her springt. So ist immer sofort klar, auf welcher Spur welches Instrument liegt. Probier es aus!</span></p>
<p><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;"><br />
</span><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Empfehlenswert ist, Instrumente die sich ähneln, mit ähnlichen Farben zu belegen. Beispielsweise können die Drums mit verschiedenen Blautönen und die Synths mit verschiedenen Grüntönen belegt werden. Selbstverständlich gibt es hierfür keinerlei festgeschriebenen Vorgaben. Wähle dir das Farbset so, dass du dich in deinen Projekten gut zurechtfindest. (Siehe Screenshot oben)</span><strong style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;"> </strong></p>
<p><strong>Schritt 2: Default Effekte / Instrumente</strong></p>
<p>Da die hinzugefügten Spuren nur ein Teil der sich wiederholenden Klickarbeit sind, gehen wir nun noch einen Schritt weiter. Spuren, welche regelmäßig benutzt werden, können mit den Instrumenten und Effekten befüllt werden.</p>
<p><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Damit soll nicht gemeint sein, dass in jeder Spur bereits Presets geladen sind. Wenn du für deine Drums aber immer wieder mit den gleichen Instrumenten arbeitest, macht es durchaus Sinn, auch diese bereits in die Spuren zu packen. Sollest du für deine Synths bestimmte VST’s nutzen, können auch diese direkt hinzugefügt werden.</span></p>
<p>Viele Produzenten nutzen beispielsweise in nahezu jeden Tracks eine Side-Chain Kompression zwischen Bass und Kick. In diesem Fall könnte der erste Schritt sein, einen Kompressor auf die Bassspur zu legen und als Input Signal die Kick auszuwählen. Außerdem kann es Sinn machen, alle Spuren per Default mit einem EQ im Bypass Modus zu belegen. So muss dieser bei Bedarf nur noch eingeschaltet und bearbeitet werden.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99997461 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton3-768x172.png" alt="workflow-tipps-ableton3" width="768" height="172" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton3-768x172.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton3-300x67.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton3-450x101.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton3.png 944w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
<p><strong>Schritt 3: MIDI Clips</strong></p>
<p>Auch vorgefertigte MIDI Clips können im Default Template hilfreich sein. Besonders bei Loop basierter Musik wie House, EDM, Techno etc. verlaufen die Grundschläge von Kick, HiHat, Snare immer gleich. Auch hier lässt sich also Zeit sparen, wenn diese mit jedem neu geöffneten Projekt sofort vorhanden sind.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99997462 size-full" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton4.png" alt="workflow-tipps-ableton4" width="686" height="500" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton4.png 686w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton4-300x219.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/04/workflow-tipps-ableton4-450x328.png 450w" sizes="auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px" /></span></p>
<p><strong>Schritt 4: Speichern</strong></p>
<p>In der Regel liefern alle DAW’s die Funktion „Speichern als Standard Set“ oder „Save as Default Set“. In Ableton lässt sich diese Funktion hier finden:</p>
<p>Live -&gt; Einstellungen -&gt; File Folder -&gt; Aktuelles Set als Standard sichern</p>
<p>Solltet ihr diese Möglichkeit in eurer DAW nicht haben, könnt ihr euer Template ganz einfach als normales Projekt speichern und für neue Projekte immer wieder kopieren.</p>
<p><strong>Abschluss</strong></p>
<p>Wie zu Beginn dieses Artikels bereits erwähnt, lassen sich viele Einstellungen in das Default Template einarbeiten. Key Bindings, Routings, Send Kanäle, Pan Einstellungen, etc. – all das kann je nach Bedarf vorkonfiguriert werden.</p>
<p>Wenn du dir unsicher bist, welche Einstellungen für dich relevant sind, hilft es, dich selber beim Produzieren zu beobachten. Sollte dir mit der Zeit auffallen, dass bestimmte technische Arbeitsschritte immer identisch sind, kannst du diese einfach in dein Default Template integrieren.</p>
<p>Im nächsten Teil gehen wir einen Schritt weiter und behandeln 3 Strategien, an einen Track heranzugehen.</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/">Workflow Tipps Teil 1/3: Templates</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 Wege, um als Home Studio Produzent von Tontechnikern zu profitieren</title>
		<link>https://trustedmusic.de/5-wege-um-von-tontechnikern-zu-profitieren/</link>
					<comments>https://trustedmusic.de/5-wege-um-von-tontechnikern-zu-profitieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 17:49:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trustedmusic.de/?p=99996902</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Die Möglichkeiten Musik zu produzieren sind zu heutigen Zeiten so einfach wie nie. Schnell eine DAW heruntergeladen, ein paar Turtorials angeguckt und schon kann es losgehen. Dabei sah die Situation noch vor wenigen Jahren ganz anders aus. Analoge Geräte und Tape Maschinen zur Aufnahme bestimmten das Leben der damaligen Musikproduzenten. Auf Grund des einfachen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/5-wege-um-von-tontechnikern-zu-profitieren/">5 Wege, um als Home Studio Produzent von Tontechnikern zu profitieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Möglichkeiten Musik zu produzieren sind zu heutigen Zeiten so einfach wie nie. Schnell eine DAW heruntergeladen, ein paar Turtorials angeguckt und schon kann es losgehen. Dabei sah die Situation noch vor wenigen Jahren ganz anders aus. Analoge Geräte und Tape Maschinen zur Aufnahme bestimmten das Leben der damaligen Musikproduzenten.</p>
<p>Auf Grund des einfachen Einstieges in die Welt der digitalen Musikproduktion, träumen immer mehr Hobby-Produzenten davon, eines Tages von ihrer Musik oder Auftritten ihren Lebensunterhalt beschreiten zu können. Nicht selten geben sie große Summen für private „Music Production“ Ausbildungen und Technik aus.</p>
<p>Leider sieht die Realität dennoch anders aus. Trotz der sehr einfachen Einstiegsmöglichkeiten, fällt es den meisten Hobby-Produzenten doch sehr schwer, wirklich professionelle Ergebnisse abzuliefern.</p>
<p>Mit diesem Blogbeitrag wollen wir fünf Wege aufzeigen, wie Home Studio Produzenten von professionellen Tontechnikern profitieren und ihre Musik damit auf ein neues Level heben können.</p>
<p><strong>Schulungen und Kollaboration:</strong></p>
<p>Egal ob einmalige Schulungen oder längerfristige Zusammenarbeiten. Ein wesentlich effektiverer und vor allem günstigerer Weg im Vergleich zu privaten Ausbildungen in diesem Bereich ist es, sich direkt und spezifisch von einem ausgebildeten Audio Engineer weiterbilden zu lassen.</p>
<p>Dieses Vorgehen bietet mehrere Vorteile:</p>
<p>Arbeitet man direkt mit einem Tontechniker zusammen, so erhält man das neue Wissen direkt im Bezug auf die eigenen Projekte und lernt wirklich das, was für die eigene Arbeit relevant ist. Die Zusammenarbeit kann Schulungen beinhalten oder Unterstützung in technischen Belangen.</p>
<p>Durch dieses praxisnahe Vorgehen, bleiben die neuen Skills direkt im Kopf und die eigene Musik erfährt parallel dazu sofort einen greifbaren Qualitätszuwachs. Nicht<span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;"> nur für die Produktionsarbeit kann die fachliche Unterstützung Hilfe bieten. Auch bei Problemen im Studio-Setup kann ein Tontechniker exzellente Hilfe leisten. Egal ob bei Fragen zur Raumoptimierung, zum Routing oder bei der Wahl neuer Geräte bietet sich eine Zusammenarbeit mit einem Tontechniker an.</span></p>
<p><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;"><br />
</span><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Nicht unerwähnt sollte dabei bleiben, dass die Zusammenarbeit mit einem Tontechniker um ein vielfaches günstiger ist, als viele überteuerte Kurse an privaten Schulen.</span></p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p><strong>Mastering</strong></p>
<p>Mastering – ein Wort was man im Bereich der Musikproduktion nur allzu oft hört. Für viele Heimproduzenten allerdings immer noch ein großes Mysterium.</p>
<p>Einfach ausgedrückt, wird im Verlauf des Masterings vom ausführenden Mastering Engineer der letzte Feinschliff auf der Summe des eigentlichen Tracks vorgenommen. Hierbei wird das komplette Stück vor allem lauter und fetter gemacht und die Frequenzanteile ausbalanciert.</p>
<p>Für dieses Vorgehen gibt es zahlreiche verschiedene Techniken, welche sich am besten mit hochwertigem Mastering Equipment umsetzen lassen. Zwar gibt es heutzutage auch etliche digitale Werkzeuge zum Mastern von Musik, welche allerdings nur in Ansätzen an die Ergebnisse von Profi Studiogeräten und die routinierten Arbeitsabläufe eines Mastering Engineers heranreichen.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil, die eigenen Stücke von externen Engineers mastern zu lassen, besteht darin, dass frische Ohren einen viel klareren und objektiveren Eindruck von den Tracks erhalten, als sie der Produzent hat. Wichtig ist, dass die Umsetzung von einem Mastering Engineer erfolgt, welcher etwas vom Genre der zu masternden Tracks versteht.</p>
<p>Auch vor der Veröffentlichung von EP’s &amp; Musikalben ist das Mastering nicht wegzudenken. Im ersten Schritt müssen alle zusammenhängenden Tracks in einen einheitlichen Klang und auf eine konstante Lautheit gebracht und im Anschluss für das Medium optimiert werden, auf welchem die Tracks vertrieben werden soll. Besonders im Bereich Vinyl gibt es viele Besonderheiten zu beachten, welche nur von Fachleuten umgesetzt werden sollten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.</p>
<p><strong>Mixing</strong></p>
<p>Viele Tipps, Tricks und Techniken kursieren im Netz zum Thema Mixing. Viele Hobby-Produzenten mischen daher ihre Tracks alleine ab. Ohne eine gute Raumakustik, professionelle Abhörmonitore und Erfahrung, fällt es aber schwer ideale Ergebnisse zu erzielen. Werden wirklich professionelle Ergebnisse und ein perfektes Klangbild gewünscht, bringt die Zusammenarbeit mit einem ausgebildeten Audio Engineer auch beim Mixing viele Vorteile mit sich.</p>
<p>Als Mixing wird der Prozess bezeichnet, alle Einzelspuren eines Tracks zu einer gut klingenden Einheit zusammenzuführen. Ziel dabei ist es, einen natürlichen und harmonischen Gesamtklang zu erreichen, indem alle Audiosignale im Track gut ausgewogen sind und ideal zusammenspielen. Sind beispielsweise unwichtigere Elemente im Track zu laut, wirkt ein Song schnell überfrachtet, durcheinander und anstrengend.</p>
<p>Außerdem besteht die Herausforderung darin, den sogenannten „Maskierungseffekt“ zu vermeiden. Als Maskierungseffekt wird die Beeinflussung der Hörbarkeit eines Audiosignals durch ein anderes Audiosignal bezeichnet, welches im gleichen Frequenzbereich aktiv ist. Da alle Audiosignale innerhalb eines Songs sinnvoll im verfügbaren Frequenzspektrum der Stereo Summe aufgeteilt werden müssen, sollte jede Spur ihren definierten Platz im Song sowie im Stereopanorama besitzen. Nicht hörbare Frequenzen eines Signals sollten eliminiert werden.</p>
<p>Besonders schwierig wird es, wenn mehrere energiereiche Elemente sich den gleichen Frequenzbereich teilen. Dies kommt bei elektronischer Musik z.B. sehr häufig bei Kick &amp; Bass vor, da diese beiden Elemente viel Platz im unteren Frequenzbereich für sich beanspruchen. Aber auch Vocals müssen beispielsweise sehr fein mit anderen Elementen abgestimmt werden, um ihre Klarheit und Präsenz im Track nicht zu verlieren. Da die Elemente beim Mischen auch im Pegel verändert werden, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Produzent und Mixing Engineer von Nöten, da ein Stück während des Mixdowns sonst schnell anders interpretiert wird und einen anderen Charakter erhält.</p>
<p><strong>Nutzung von Profi Equipment</strong></p>
<p>Die Tontechnik ist einer der wenigen Bereiche in welchem die Devise „teurer ist auch besser“ in der Regel tatsächlich zutrifft. Diese Tatsache kann für Hobby-Produzenten mit Anspruch ein teures Unterfangen werden. Aber nicht immer ist es notwendig, sich alle Geräte selber kaufen zu müssen. In vielen Fällen lässt sich das zu Hause aufgenommene Audiomaterial auch an ein professionelles Studio schicken und im Nachgang durch analoge Geräte geschickt und dabei neu aufgenommen werden.</p>
<p>Auf diese Weise können Klangergebnisse von teurem Equipment, z.B. von analogen EQs, Kompressoren, Verstärkern und Soundeffekten, in die eigenen Produktionen eingebaut werden, obwohl diese gar nicht im heimischen Studio vorhanden sind.</p>
<p><strong>Sounddesign</strong></p>
<p>Tontechniker sind nicht immer auch ausgebildete Sounddesigner. Durch ihre tägliche Arbeit mit Instrumenten und Studioequipment, sowie ihrem geschulten Gehör haben sie allerdings die Fähigkeit, gewünschte Sounds nachzumodellieren.</p>
<p>Egal ob Drums, Leadsynths oder Effekte. Ausgebildete Audio Engineers können bei der kreativen Arbeit mit den eigenen Geräten beratend und aktiv unterstützen, um das maximale aus den eigenen Instrumenten herauszuholen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Natürlich gibt es neben den oben genannten Möglichkeiten viele weitere Möglichkeiten um von Tontechnikern zu profitieren. In diesem Beitrag haben wir uns ganz konkret auf die Möglichkeiten konzentriert, welche direkt von zu Hause aus genutzt werden können, ohne tatsächlich ein Tonstudio besuchen zu müssen. Auf diese Weise lässt sich die Zusammenarbeit wesentlich leichter anstoßen, die Qualität der im Homestudio produzierten Musik deutlich anheben, die Arbeitsabläufe im eigenen Studio professionalisieren und die Erfolgschancen mit der eigenen Musik erhöhen.</p>
<p class="alignnone"><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/5-wege-um-von-tontechnikern-zu-profitieren/">5 Wege, um als Home Studio Produzent von Tontechnikern zu profitieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://trustedmusic.de/5-wege-um-von-tontechnikern-zu-profitieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
