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	<description>Perfektioniere Deine Songs</description>
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		<title>3 Strategien zum Beenden von mehr Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2017 06:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht selten stehen Musiker vor dem Problem, dass zu viele angefangene Produktionen oder Stücke nicht finalisiert und dadurch keine wirklichen Erfolge erzielt werden. Nach vielen Produktionsstunden sammeln sich dutzende Skripte und halbfertige Tracks auf der Festplatte, dennoch kann nichts veröffentlicht werden. Dieses Problem behindert die Effizienz enorm und führt nicht selten zu Demotivation. In diesem Artikel möchten wir drei Wege [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht selten stehen Musiker vor dem Problem, dass zu viele angefangene Produktionen oder Stücke nicht finalisiert und dadurch keine wirklichen Erfolge erzielt werden. Nach vielen Produktionsstunden sammeln sich dutzende Skripte und halbfertige Tracks auf der Festplatte, dennoch kann nichts veröffentlicht werden. Dieses Problem behindert die Effizienz enorm und führt nicht selten zu Demotivation. In diesem Artikel möchten wir drei Wege vorstellen, die helfen können, den Weg zum fertigen Song zu vereinfachen.</p>
<h2 style="font-size: 140%;"><strong>1. Senke deine Ansprüche</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hohe Ansprüche zu haben ist wichtig. Alle erfolgreichen Künstler haben hohe Ansprüche.</p>
<p>Allerdings sind hohe Ansprüche nicht sonderlich hilfreich, wenn sie dich davon abhalten, Lieder zu beenden.</p>
<p>Im ersten Schritt solltest du dir also überlegen, was es eigentlich bedeutet einen Track &#8222;fertig&#8220; zu haben. Schließlich zeigt dir das Musikprogramm keinen Fortschrittsbalken für die aktuelle Produktion an.</p>
<p>Wenn dir selber an deinem Song etwas nicht gefällt, ist das durchaus legitim den Song als &#8222;unfertig&#8220; zu betiteln. Gefällt dir dein Song allerdings und trotzdem hält dich etwas davon ab ihn zu veröffentlichen, so könnte der unbewusste Anspruch in dir schlummern, dass der Track jedem gefallen muss und du das Gefühl hast, dass der Song noch nicht &#8222;gut genug&#8220; ist. Und genau hier liegt die Gefahr.</p>
<p>Die eigenen, meist unbewussten Ansprüche an sich selbst und seine Umwelt zu senken, könnte sich im ersten Moment komisch anfühlen und die Angst schüren, die eigenen musikalischen Standards zu verlieren. Allerdings ist das in nahezu allen Fällen nicht der Fall, da der vermeintlich hohe Standard dazu geführt hat, dass niemals Tracks veröffentlicht wurden, um reale Feedbacks einzuholen.</p>
<p>Eine Sache, die dir helfen kann deine Standards zeitweise zu senken ist es, nicht drüber nachzudenken, das Lied hochzuladen oder es in irgendeiner Art oder Form zu veröffentlichen.  Sobald du drüber nachdenkst, wie dein Song bei anderen bzw. deinen Freunden ankommt, fügt das einen gewissen Druck hinzu.</p>
<p>Dieser Druck zwingt dich dazu, deine Standards hoch anzusetzen. Unter normalen Umständen ist dies ein guter Druck, aber wenn du nichts beenden kannst ist es Gift.</p>
<p>Beobachte dich also genau, was dich am Ende davon abhält, weiter an deinem Track zu arbeiten. Sollte dir eine gedankliche hohe Messlatte auffallen und ein Vergleich mit anderen Künstlern, probiere diese Barriere im Geist zu beseitigen.</p>
<p><strong style="color: #5d5c5c; font-family: Hanken, sans-serif; font-size: 140%;">2. Arbeite schnell und sorglos</strong></p>
<p>Hohe Ansprüche werden zu einem Problem, weil wir Dinge zu viel analysieren. Wir hören uns etwas an und denken, dass es nicht gut genug ist. Wir stechen Löcher in den Song und konzentrieren uns auf winzige Probleme, die die meisten Zuhörer nicht einmal bemerken würden.</p>
<p>Aber wenn du schnell arbeitest, – so schnell, dass du etwas sorglos bist – hast du keine Zeit für so etwas. Du hast keine Zeit, um Löcher in deine Arbeit zu stechen oder dich auf unwichtige Sachen zu konzentrieren.</p>
<p>Schnell zu arbeiten zwingt dich dazu, schnelle Entscheidungen zu treffen. Wenn du die Akkordprogression schreibst, fragst du dich nicht, ob das die beste Akkordprogression ist, sondern ob sie gut genug ist.</p>
<p>Wenn sie das <em>ist</em>, gehst du weiter zum nächsten Schritt.</p>
<p>Arbeite sorglos, damit dein Fokus nicht darauf liegt, etwas Gutes zu erstellen, sondern um tatsächlich einen Song zu Ende zu bringen. Dabei ist es egal, wenn er deinem aktuellen fiktiven Anspruch nicht genügt. Denke dran, die kreativsten und erfolgreichen Leute erstellen mehr schlechte Kunst, als gute.</p>
<p><strong style="color: #5d5c5c; font-family: Hanken, sans-serif; font-size: 140%;">3. Verringere die Reibung</strong></p>
<p>Wenn du besonders starke Probleme damit hast, Songs zu beenden, dann ist die Wahrscheinlich hoch, dass du auch bei anderen Schritten des Produktionsprozesses Stagnationsprobleme hast.</p>
<p>Vielleicht hast du Probleme Ideen zu generieren, weiterzuverfolgen und anzuordnen.</p>
<p>Wenn dies der Fall ist, ist es das Beste, die Reibung zu verringern und es für dich so einfach wie möglich zu machen, etwas zu vollenden.</p>
<p>Eine Möglichkeit besteht darin, einen anderen Track als Vorlage zu nehmen.</p>
<p>Du kannst die Struktur oder die benutzten Instrumente kopieren und dann deine eigene Komposition und Ideen verarbeiten. Es ist okay, wenn du eine ganze Menge von einem bereits existierenden Song kopierst (es ist sowieso ziemlich schwer eine perfekte Kopie von einem anderen Track zu erstellen).</p>
<p>Wenn du das machst, passieren seltsame Dinge. Du vergisst, dass du einen anderen Track nachahmst, weil du selbst eine Idee bekommst und diese dich so fesselt, dass du dich in ihr verlierst. Der Track erstellt sich von selbst, du hast den Vorlagensong nur als Starthilfe benutzt.</p>
<p>Ein weiterer Weg, die Reibung zu reduzieren, ist es Kits zu benutzen. Mit Kits kannst du es dir zur Gewohnheit machen, Tracks auch wirklich zu beenden. Ist die Gewohnheit erst mal da, fällt es zukünftig auch viel leichter.</p>
<p>Selbstverständlich sollten Kits nicht dazu genutzt werden um einen gesamten Song zu erstellen. Das wäre nicht sonderlich kreativ.</p>
<p>Allerdings kannst du Kits benutzen, um die letzten fehlenden Elemente im Track hinzuzufügen. Benutzte so viele Loops, Samples oder Kits wie du willst. Mach es dir so einfach wie möglich den Song zu beenden.</p>
<p>Sobald du mehrere Songs mit diesem Vorgehen beendet hast, mache etwas mehr Dinge selbst und benutze weniger Elemente des Kits. Und schneller als du denkst, wirst du Tracks vollenden, die fast ausschließlich aus originellen Elementen bestehen.</p>
<h2 style="font-size: 140%;">Schluss</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe mit diesen drei Wegen, welche sich primär auf das Mindset des Künstlers beziehen, eine kleine Hilfestellung gegeben zu haben.<br />
Kunst lebt davon neue Dinge auszuprobieren und eben nicht &#8222;perfekt&#8220; zu sein. Es ist wichtiger schneller echte Feedbacks einzuholen und mit dem Song nach draußen zu gehen, als einen unfertigen Track nach dem anderen zu produzieren.</p>
<p>Ich wünsche euch viel Erfolg beim Produzieren!</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998866 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-768x250.jpg" alt="Banner-Blog" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner-Blog.jpg 1600w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
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		<title>Die optimale Studiovorbereitung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2017 20:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Termin für die Studiosession steht, die Songs sitzen. Eigentlich muss man nur noch hinfahren und loslegen! Aber habt ihr wirklich an alles gedacht? Damit der Studioaufenthalt möglichst produktiv wird und ihr euch ganz entspannt auf euer Schaffen konzentrieren könnt, gibt es hier ein paar Tipps zur optimalen Vorbereitung auf die Produktion. Dieser Guide dient [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Termin für die Studiosession steht, die Songs sitzen. Eigentlich muss man nur noch hinfahren und loslegen! Aber habt ihr wirklich an alles gedacht? Damit der Studioaufenthalt möglichst produktiv wird und ihr euch ganz entspannt auf euer Schaffen konzentrieren könnt, gibt es hier ein paar Tipps zur optimalen Vorbereitung auf die Produktion. Dieser Guide dient dabei auch als eine Art Checkliste und hilft euch, den Überblick zu behalten.</p>
<h3>Proben und Vorproduktion</h3>
<p>Sitzt wirklich alles auf den Punkt? Oder geht vielleicht das eine oder andere Detail in der Proberaumakustik und der Probelautstärke unter? Ihr werdet im Studio eure Titel vermutlich so detailliert hören wie nie zuvor und es ist nicht unwahrscheinlich, dass dabei das eine oder andere Problem am Arrangement oder der Spielweise ans Tageslicht kommt. Deshalb lohnt es sich, die Songs im Vorfeld mal auseinanderzunehmen und Stück für Stück wieder zusammenzusetzen. Im folgenden findet ihr Fragen aufgelistet, die die ihr euch dabei stellen könnt:</p>
<h4>Angefangen bei den Drums:</h4>
<ul>
<li>Passen Groove und Feeling zu hundert Prozent zum Song?</li>
<li>Sind alle Fills wirklich sinnvoll und perfekt spielbar?</li>
<li>Würde etwas mehr Luft und eine geradlinigere Spielweise an manchen Stellen dem Arrangement gut tun?</li>
<li>Und in Studiosituationen mit das wichtigste überhaupt: Die Becken-Kessel-Balance. Die Mehrzahl der eher unerfahrenen Drummer spielt ihre Becken zu laut und die Kessel zu leise. Gehörst du dazu? Um das herauszufinden, stellt am besten mal ein einzelnes Mikrofon ein paar Meter vor das Drumkit und nehmt euch beim Spielen auf. Haben Kick, Snare und Toms genügend Punch um sich in einem Mix durchzusetzen? Oder hört ihr hauptsächlich Becken und Hi-Hats und eher dünn klingende Kessel? Wie ist der Klang der Kessel? Es geht dabei nämlich nicht nur um Lautstärke. Eine laut und hart gespielte Trommel entfaltet ihren Klang ganz anders, als eine weich und leise gespielte. Im Gegensatz dazu klingt ein guter Beckensatz auch leise gespielt explosiv, klar, brillant und keinesfalls zu leise. Gute Drummer variieren zwar je nach Part ihre Gesamtlautstärke und -härte, aber das Verhältnis zwischen Becken und Kesseln passt immer und meist werden die Kessel auch bei ruhigen Parts lauter gespielt, als man denken könnte. Berücksichtigt man das nicht, klingt das Drumkit nicht nur im Raum unausgewogen, sondern lässt sich nachher auch sehr schwer mischen, da die lauten Becken auf sämtlichen anderen Drum-Mikrofonen stark zu hören sind, was die Bearbeitungsmöglichkeiten dieser einschränkt. Es lohnt sich aus diesem Grund auch auszuprobieren, wie hoch man Becken und Hi-Hats hängen kann, ohne Probleme beim Spielen zu bekommen. Je höher (und somit weiter weg von den anderen Mikrofonen), desto besser!</li>
</ul>
<h4> Als nächstes Bass, Rhythmusgitarren, u.ä.:</h4>
<ul>
<li>Passen die Anschlagsmuster zueinander und zum Groove der Drums? Allzu oft glauben alle, das gleiche zu spielen und schlagen aber doch unterschiedlich an. Im Studio hört man dann z.B. die berühmten Sätze: „Echt, die Eins ist vorgezogen? Ich spiel die immer auf den Punkt!“ Oder: „Wie, du achtelst da einfach durch?“</li>
<li>Bei Gitarren macht es auch einen großen Unterschied, ob man Down- oder Upstrokes spielt, also nach unten, oder oben anschlägt. Führt meine Spielweise wirklich zum gewünschten Klang, oder spiele ich z.B. den Wechselschlag nur aus Bequemlichkeit/Gewohnheit, statt der klanglich vielleicht differenzierteren, reinen Downstrokes?</li>
</ul>
<h4>Anschließend Keyboards, Synths, u.ä.:</h4>
<ul>
<li>Spielen alle etwas ähnliches in derselben Lage und verdecken sich dadurch gegenseitig?</li>
<li>Sollte man sich gegenseitig mehr Luft lassen, oder sollen bestimmte Elemente zu einem dichten Ganzen verschmelzen?</li>
<li>Gehen die Synths zu weit runter und maskieren den Bass?</li>
<li>Wie sieht es in den Mitten aus? Ist da immer Platz für Gitarren und Keys?</li>
<li>Passt der Rhythmus zum Groove der Drums?</li>
</ul>
<h4>Dann die Vocals:</h4>
<ul>
<li>Passt die Tonart zur Stimmlage des Sängers/der Sängerin? Stößt er/sie oben an die Grenzen, oder sollte man vielleicht sogar noch etwas höher gehen, weil die Stimme am druckvollsten und emotionalsten klingt, wenn er/sie etwas kämpfen muss?</li>
<li>Hat die Stimme genug Platz im Arrangement? Soll sie klar über den Instrumenten stehen und immer deutlich verständlich sein, oder soll sie eingebettet und durch bestimmte andere Elemente unterstützt werden?</li>
<li>Passt die Stimmung der Parts zu den Lyrics? Werden beim Zuhörer die gewünschten Emotionen geweckt?</li>
</ul>
<h4>Und schließlich das Arrangement als Ganzes:</h4>
<ul>
<li>Funktionieren alle Übergänge? Wirken die ruhigen Parts ruhig und die klingen die großen Parts wirklich groß? Muss man vielleicht einen Part minimaler und leiser halten, damit der nächste umso größer und lauter erscheint?</li>
<li>Passt das Tempo?</li>
<li>Ist das Arrangement insgesamt zu dicht? Müssen immer alle Instrumente in jedem Part spielen?</li>
<li>Macht es Sinn, während des spektakulären Syhntiesolos noch eine Leadgitarre und drei komplizierte Drumfills einzubauen, oder lenkt das nur vom Wesentlichen ab?</li>
<li>Wäre es vielleicht interessanter, in der zweiten Strophe ein neues Element einzubauen um sie ein wenig von der ersten abzuheben? Bleibt der Hörer von vorne bis hinten dran, oder schaltet er irgendwann ab, weil sich zu vieles exakt wiederholt?</li>
<li>Macht es Sinn mit Metronom aufzunehmen, oder leben die Songs von natürlichen Temposchwankungen? Wenn Metronom, sind wir darauf ausreichend vorbereitet und können absolut sicher auf den Punkt spielen?</li>
<li>Wird es eine Liveaufnahme oder Overdubs? Wenn Overdubs, brauchen wir zur Orientierung Guide Tracks der anderen Instrumente? Wenn Guide Tracks, sollten wir die vorher selber aufnehmen, oder machen wir das im Studio?</li>
</ul>
<p>Um Antworten auf all diese Fragen zu finden, kann es sehr hilfreich sein, zwischendurch in kleinen Gruppen zu proben, statt alle zusammen. Das heißt, z.B. Drums und Bass spielen alles mal nur zu zweit durch, genauso die Gitarren, Synths, usw. Dann kann man Elemente, die besonders zusammen funktionieren, oder sich nicht ins Gehege kommen sollen, genau aufeinander abstimmen.<br />
Und schließlich sollte man alles, was man mühsam ausgearbeitet hat, in Form einer ganz einfachen Vorproduktion festhalten und aus der Sicht des Hörers beurteilen. Dazu kann ein einziges Mikrofon, oder ein Stereo-Fieldrecorder im Proberaum aufgestellt schon reichen. Besser analysieren lässt sich natürlich ein Mehrspurmitschnitt. Kostenlose Software wie Garage Band, Audacity o.ä., ein günstiges Interface und ein paar preiswerte Mikrofone reichen dafür völlig aus.<br />
Die finale Fassung dieser Vorproduktion solltet ihr dann zusammen mit Anmerkungen (Tempo und Tonart der Songs, Metronom ja/nein, Guide Tracks ja/nein), persönlichen Soundvorstellungen und evtl. ein paar Referenztracks auch eurem Produzenten und/oder Recording Engineer zukommen lassen, so dass zu Beginn der eigentlichen Produktion alle Beteiligten das Songmaterial kennen und im Idealfall bereits ein grober Plan zur bestmöglichen klanglichen Umsetzung des Ganzen steht.</p>
<h3>Das Equipment</h3>
<p>Ihr habt höchstwahrscheinlich eure eigenen Instrumente und Amps, kennt deren Klang und wollt diese auch zur Aufnahme verwenden. Das ist verständlich und auch gut so, schließlich soll euer eigener Sound möglichst authentisch eingefangen werden.<br />
Trotzdem lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob die eigenen klanglichen Vorstellungen damit auch tatsächlich optimal erreicht werden können. Vielleicht wäre ein bestimmter Verstärker, Synth, oder Beckensatz dafür eigentlich besser geeignet, als der eigene. Klärt diese Dinge deshalb am Besten im Vorfeld mit allen technisch Beteiligten ab! Ein erfahrener Produzent oder Engineer weiß genau, welches Equipment sich für euren Sound am besten eignet und kann euch dahingehend beraten.<br />
Es ist sehr ärgerlich, wenn einem gleich zu Beginn der Session erklärt wird, dass mit dem mitgebrachten Equipment das gewünschte Ergebnis nicht erreicht werden kann. Fragt auch unbedingt beim gebuchten Studio nach, ob dort Instrumente zur Verfügung stehen! Falls nicht, kann das Wunsch-Equipment meist auch günstig hinzugeliehen werden. Der ansonsten unbezahlbare Traum-Verstärker wird so plötzlich greifbar und kann für die Session genutzt werden.   Das eigene Equipment, das ihr mitbringt, sollte natürlich in einem einwandfreien Zustand sein. Neue Saiten auf Gitarren und Bässen sind ein Muss, solange nicht der dumpfe, undifferenzierte Sound von alten Saiten als Stilmittel, oder Effekt gewollt ist. Das gleiche gilt für die Felle der Drums. Und neu, heißt hier wirklich neu! Zieht die Felle und Saiten am besten am Tag vor der Session auf, dehnt und stimmt sie (Saiten), bzw. zentriert sie sauber und stimmt sie grob durch (Felle). Das Feintuning der Drums müsst ihr ohnehin im Studio machen, aber die Felle sollten sich über Nacht soweit gesetzt haben, so dass sie ihre Stimmung während der Session auch halten. Auch Saiten und Felle, die nur kurz im Einsatz waren, sollten durch neue ersetzt werden, da sie bereits nach kurzer Zeit vor allem an Attack und Frische verlieren und sich zunehmend schwieriger stimmen lassen. Das mag im Proberaum nicht wirklich auffallen, aber im Studio wird das schnell zum Problem und erhöht den Aufwand unter Umständen enorm. Wenn ihr hier spart und vor Ort z.B. aus zeitlichen Gründen nichts mehr besorgt und geändert werden kann, geht ihr bereits einen sehr großen klanglichen Kompromiss ein, denn dieser Faktor hat mehr Einfluss auf den Sound, als beispielsweise die Mikrofonauswahl und alles, was der Engineer im Studio anstellt. Mit den Mitteln eines professionellen Studios kann man zwar vieles kaschieren, aber von vornherein problematische Klangquellen kann man kaum in etwas wirklich Großartiges verwandeln.<br />
Solltet ihr bei der Wahl der richtigen Saiten und Felle unsicher sein, berät euch ein erfahrener Engineer ebenfalls gerne.<br />
Außerdem sollten alle Instrumente sauber intonieren, bund- und oktavrein sein, die Saitenlage passen und elektrische Geräte störungsfrei funktionieren. Amps, Keyboards, oder Gitarren zum Fachmann zur Wartung zu bringen kostet nicht die Welt, verhindert unangenehme Überraschungen im Sudio und lässt einen beruhigt in die Session gehen.<br />
Die Drums solltet ihr auf störende Geräusche überprüfen (Knarzender Hocker, quietschende Fußmaschine, rasselnde Schrauben an der Hardware). Beim Fellwechsel lohnt es sich, auch mal einen Blick auf die Gratungen und in die Kessel zu werfen, Staub, Holzspäne, etc. zu entfernen und auch innen alle Schrauben zu überprüfen. Bemerkt man einen rasselnden Störenfried erst später, müssen die Felle wieder runter. Sehr ärgerlich.</p>
<h3>Kommunikation und Organisation</h3>
<p>Für eine stressfreie Zusammenarbeit und einen reibungslosen Ablauf ist sehr wichtig, dass alles im Vorfeld genau mit allen Beteiligten abgesprochen ist. Wenn ihr aufnehmt, wollt ihr kreativ sein, den Vibe genießen und euch nicht mit lästigen, organisatorischen Dingen beschäftigen müssen, deshalb macht euch am Besten gleich von Anfang an über folgendes Gedanken:</p>
<ul>
<li>Das Budget muss festgelegt sein. Die Zahlungsmodalitäten müssen klar sein und eingehalten werden.</li>
<li>Eventuelle Deadlines müssen klar kommuniziert und verbindlich sein.</li>
<li>Das Zeitliche: Wann und wie lange kann aufgenommen werden? Welche Uhrzeiten und wie viele Stunden pro Tag? Existiert ein Zeitplan, damit wir uns nicht verzetteln? Falls wir länger brauchen, besteht die Möglichkeit, Stunden dazu zu buchen und zu welchem Preis?</li>
<li>Die Beteiligten (Produzent, Label, Recording Engineer, Mix Engineer, Mastering Engineer, Presswerk) sollten voneinander wissen und auf dem gleichen Stand bzgl. des Zeitplans sein.</li>
<li>Wer ist der Produzent und trifft die künstlerischen Entscheidungen, bzw. hat das letzte Wort? Ist die Band der Produzent? Ist der Engineer „nur“ Engineer, oder auch Produzent? Wenn es außer der Band noch andere Produzenten gibt, werden diese für ihren künstlerischen Input später am Erlös beteiligt, oder einmalig bezahlt? Redet ein Label mit, oder hat die Band/der Produzent freie Hand?</li>
</ul>
<p>Um das alles zu klären und zu koordinieren, solltet ihr einen unter euch als Ansprechpartner festlegen und dies allen Beteiligten mitteilen. So weiß jeder, an wen er sich wenden muss. Es kann ziemlich zeitraubend und langatmig werden, wenn man eine Frage an die e-Mail Adresse einer Band schickt und dann von drei Bandmitgliedern drei verschiedene Auskünfte zurückbekommt.  Werdet euch immer erst untereinander einig und wendet euch dann geschlossen über einen Ansprechpartner bei allen anderen!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es gibt in der Tat einiges zu bedenken und zu planen, wenn man vorhat ins Tonstudio zu gehen und eine Platte zu produzieren. Aber auch, wenn das alles auf den ersten Blick nach viel Arbeit aussieht, erspart es euch am Ende eine Menge Zeit, Ärger und unter Umständen sogar Geld. Und was am Wichtigsten ist: Eure Platte ist euer Baby. Sie soll so gut wie möglich klingen, die Leute berühren, erfolgreich werden und euch auch nach Jahren noch stolz machen. Das ist nur möglich, wenn man bei der Produktion jederzeit mit Herz und Leidenschaft dabei ist und sich ohne Ablenkung in die kreative Arbeit stürzen kann. Ohne technische Probleme, unnötige Verzögerungen und organisatorische Schwierigkeiten, dafür aber mit guten Songs im Gepäck und einer jederzeit entspannten Stimmung wird der Studioaufenthalt zum Erlebnis und die Platte hoffentlich ein Hit!</p>
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		<title>10 Tipps zur Vorbereitung auf das Mastering</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2017 20:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tontechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast nächtelang an deinen Mixen gearbeitet und möchtest sie nun endlich zum Mastering geben? Dann haben wir im Folgenden ein paar Tipps für dich. Darin findest du einige der Fehler, die mir bei meiner Arbeit als Mastering-Ingenieur am häufigsten begegnen. Die meisten davon betreffen technische Fehler, die man, wenn man weiß wie, ganz leicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast nächtelang an deinen Mixen gearbeitet und möchtest sie nun endlich zum Mastering geben?</p>
<p>Dann haben wir im Folgenden ein paar Tipps für dich. Darin findest du einige der Fehler, die mir bei meiner Arbeit als Mastering-Ingenieur am häufigsten begegnen. Die meisten davon betreffen technische Fehler, die man, wenn man weiß wie, ganz leicht umgehen kann. Das führt nicht nur zu weniger Hin-und-Her mit dem Mastering Studio sondern auch zu besseren Mixen und damit zu einem besseren Endergebnis. Das gute daran, einmal verinnerlicht, profitieren auch deinen zukünftigen Produktionen davon.</p>
<h3>1. Mach deinen Mix nicht zu laut!</h3>
<p>Der Klassiker: Man bekommt einen Mix zugeschickt, der schon so laut ist, wie er nach dem Mastering sein sollte. Bei solch einem Mix ist mit Dynamik meist nicht mehr viel los. Dementsprechend gering ist der Spielraum des Mastering-Ingenieurs. Deshalb: Lass Headroom! Dein Mix muss nicht unnötig laut sein. Benutze möglichst keinen Limiter auf dem Masterbus. Ein dezent eingestellter Summen-Kompressor mit langen Attack-Zeiten und maximal 1-2- dB Gain-Reduction ist dagegen ok.</p>
<p>Je dynamischer ein Mix ist, desto mehr Möglichkeiten bleiben beim Mastering. Ein guter Anhaltspunkt für die richtige Lautstärke ist ein Durchschnittspegel (RMS) von -18 dB. Spitzenpegel (Peaks) sollten nicht lauter als ca. -3dB sein.</p>
<p>Apropos Lautheit, es ist heutzutage nicht mehr wichtig das lauteste Master zu haben. Der „Loudness War“ ist Gottseidank vorbei. Das heißt im Klartext, egal wie laut deine Master ist, es wird von Spotify, iTunes, Youtube und Co immer mit der gleichen Lautstärke abgespielt.</p>
<h3>2. Kontrolliere den Bassbereich</h3>
<p>Neben zu lauten Pegeln ist ein dröhnender Bassbereich das zweithäufigste Kennzeichen für einen nicht optimalen Mix. Nur was dagegen tun? Die wenigsten haben eine perfekt abgestimmte Raumakustik zuhause. Wenn der Umbau deines Raums keine Option ist, dann besorge dir einen guten Kopfhörer. Gut heißt in diesem Fall, dass er möglichst linear sein sollte. Ein DJ-Kopfhörer mit superlautem Bass ist hier nicht hilfreich, da du damit die Bässe zu leise mischen würdest. Ich benutze z.B. gerne den AKG K702.</p>
<p>Kontrolliere mit dem Kopfhörer vor allen den Bassbereich und achte auf Spuren mit dröhnenden Frequenzen. Entferne diese mit einem schmalbandigen EQ. Generell kannst du bei allen Spuren außer bei Kick-Drum und Bass die Bässe mit einen Low-Cut ab ca. 75 Hz beschneiden. Das schafft Headroom und lässt den Mix sauberer und durchsichtiger klingen.</p>
<h3>3. Benutze Referenzen</h3>
<p>Vergleiche deine Mixe mit bekannten Tracks aus dem gleichen Genre. So kannst du von diesen amtlichen Produktionen eine Menge lernen. Achte beim Vergleichen immer nur auf ein Detail. Z.B. kannst du zunächst die Lautstärke der Bass-Drum vergleichen. Nachdem du deren Lautstärke angepasst hast, geht du zum nächsten Element, etwa der Snare.</p>
<p>Ganz wichtig: Deine Referenznummer ist bereits gemastert, du vergleichst also gerade Äpfel mit Birnen! Um dem entgegenzuwirken musst du die Referenz soweit leise drehen, dass beim Umschalten zwischen deinem Mix und der Referenz keine Lautstärkesprünge mehr zu hören sind.</p>
<h3>4. Entferne störende Resonanzen</h3>
<p>Nicht nur im Bassbereich auch in den Mitten und Höhen finden sich oft störende Resonanzen. Benutze auch hier einen schmalbandigen EQ mit maximalem Gain um die Übeltäter zu finden und dann abzusenken. Es ist oft erstaunlich wie zwei, drei Absenkungen im Bereich zwischen 2-4 KhZ einen Mix wärmer machen und ihm eine zuvor vorhandene Aggressivität nehmen.</p>
<h3>5. Sei Vorsichtig mit Special FX und Hall</h3>
<p>Durch die Kompression und das Limiting werden leise Elemente in einem Mix beim Mastering eher lauter. Sei also vorsichtig mit dem Einsatz von Hall und sonstigen Effekten und mach diese im Zweifelsfall lieber einen Ticken leiser.<br />
<span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="So-funktionierts" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h3>6. Mach Alternative Versionen</h3>
<p>Wenn du dir bei wichtigen Elementen im Mix (z.B. der Stimme) nicht sicher bist, dann mach einfach eine alternative Version. Das könnte z.B. eine Versions sein, bei der die Vocals ein dB leiser sind als bei der normalen Version. So kann der Mastering-Ingenieur die optimale Version nehmen. Achte darauf die Versionen dann auch dementsprechend zu benennen.</p>
<h3>7. Plane Zeit für Korrekturen ein</h3>
<p>Viele Mastering-Ingenieure bieten an, dir Feedback zu deinen Mixen zu geben. Danach hast du dann die Möglichkeit diese Feedback noch in deine Mixe einzuarbeiten. Das kann sehr wertvoll sein, da neue, frische Ohren oft Dinge hören, die du selbst gar nicht mehr wahrnimmst. Kalkuliere diese extra Runde in deine Zeitplanung ein und plane Release-Termine entsprechend.</p>
<h3>8. Liefere deine Mixe im bestmöglichen Format ab</h3>
<p>Wenn deine DAW es erlaubt, dann wähle beim Exportieren eine Bittiefe von 32 Bit. Wenn das nicht geht, dann sind 24 Bit auch ok. (Bei 24 Bit solltest du Dither beim Exportieren verwenden). Die Samplerate sollte genauso sein, wie Du auch aufgenommen hast. Es bringt überhaupt nichts, ein 44,1 Khz Projekt z.B. mit 88,2 Khz zu exportieren.</p>
<h3>9. Besorg dir einen Label-Code und ISRC-Nummern</h3>
<p>ISRC Codes dienen zur Abrechnung von Tantiemen im Radio oder TV. Der Label Code ist so etwas wie der Vorgänger davon. Das heißt, wenn du davon ausgehst, dass deine Songs Airplay bekommen solltest du dir beides besorgen. Normalerweise kümmert sich dein Label darum. Wenn du selbst veröffentlichst, dann frag mal beim Presswerk nach, oft vergeben die gegen eine kleine Gebühr auch ISRC und Label-Code.</p>
<h3>10. Stell Fragen wenn etwas unklar ist</h3>
<p>Wann immer dir etwas unklar ist, zögere nicht, fragen zu stellen. Fragen kostet bekanntlich nix und kann im Gegenzug sogar helfen viel Geld zu sparen indem man Missverständnisse vermeidet. Ein Mastering Studio ist auch immer ein Dienstleistungsunternehmen und als solches daran interessiert, euch alle offenen Fragen zu beantworten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Natürlich ist das Mischen von Musik ein höchst kreativer und vor allem sehr individueller Prozess. Was dem Einen zu viel an Bass ist erscheint dem Anderen gerade recht. So etwas wie einen ultimativen Leitfaden zum Erstellen eines Mixes kann es also nicht geben. Trotzdem gibt es technische Fehler, die immer wieder auftauchen. Dieser Beitrag möchte euch mit den häufigsten Fehler vertraut machen. Wenn du dir die oben genannten Tipps verinnerlichst und auf deine Mixe anwendest sollte einem erfolgreichen Mastering nicht mehr im Wege stehen.</p>
<p><span class="aligncenter"><img decoding="async" class="size-medium_large wp-image-99998881 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="So-funktionierts" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
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		<title>Podcast Folge #1 &#8211;  Philip Hansmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 06:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir freuen uns sehr endlich mit unserem neuen Podcast Format an den Start zu gehen. Ab sofort besuchen wir für euch in regelmäßigen Abständen spannende Gäste und interviewen diese zu Themen rund um Musikproduktion und Tontechnik. In unser ersten Folge waren wir beim TrustedMusic Tontechniker Philip Hansmann zu Gast im Studio und haben uns mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-99999089 size-medium" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-300x300.jpg" alt="podcast-cover" width="300" height="300" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-300x300.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-150x150.jpg 150w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-768x768.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-180x180.jpg 180w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-600x600.jpg 600w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-450x450.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/10/podcast-cover-800x800.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wir freuen uns sehr endlich mit unserem neuen Podcast Format an den Start zu gehen.<br />
Ab sofort besuchen wir für euch in regelmäßigen Abständen spannende Gäste und interviewen diese zu Themen rund um Musikproduktion und Tontechnik.</p>
<p>In unser ersten Folge waren wir beim TrustedMusic Tontechniker <a href="https://www.trustedmusic.de/anbieter/philip-hansmann-tonklempnerei/">Philip Hansmann</a> zu Gast im Studio und haben uns mit ihm über seinen Werdegang, seine Arbeit als Tontechniker, die Entwicklung in der Branche und über sein Studio unterhalten.</p>
<p>Der Podcast ist ab sofort auf <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/trustedmusic-de-podcast/id1298940554?mt=2">iTunes</a> verfügbar. Viel Spaß!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie du deine Kreativität beim Produzieren steigerst</title>
		<link>https://trustedmusic.de/wie-man-kreativ-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 05:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de/wie-man-kreativ-wird/">Wie du deine Kreativität beim Produzieren steigerst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://trustedmusic.de">TrustedMusic</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Kreativität &#8211; sowohl im Allgemeinen als auch beim Produzieren -eine Gabe ist, die nur an einige Menschen vergeben wurde, etwas angeborenes ist und nicht erlernt, geübt oder entwickelt werden kann.<br />
Kreativität in der Musikproduktion ist auch kein spontaner Moment, welcher aufkommt und direkt genutzt werden muss, weil im Anschluss alles zu spät ist. Kreativität kann bewusst erzeugt und trainiert werden. In diesem Artikel möchten wir genau darauf eingehen und uns die Frage &#8222;Wie wird man kreativ?&#8220; genauer ansehen.</p>
<h3><span style="font-family: Hanken, sans-serif; font-size: 1.5rem;">Offener Modus / Geschlossener Modus</span></h3>
<p>John Cleese vergleicht, während seiner bekannten Rede über Kreativität, die von ihm so genannte „geschlossene“ Art der Arbeit mit der „offenen“ Art der Arbeit. Nach Cleese ist die geschlossene Art die rationale und logische Art zu denken, bei der wir merken, dass es noch viel zu machen gibt, zielbestrebt sind, jedoch auch recht ungeduldig und etwas ängstlich sind.</p>
<p>Die geschlossene Art ist unser Standard. Wir benutzen sie fast immer – immer an den nächsten Schritt denkend. „Ich muss die Kinder von der Schule abholen <em>und</em> ich muss auf dem Weg nach Hause Milch holen.“</p>
<p>Während diese geschlossene Art zwar für das Alltagsleben nötig ist, ist sie für kreative Arbeit eher hinderlich. Während der Endphase eines Projektes, wo nur noch Feinheiten umzusetzen sind , um den Song zu beenden, ist diese Art zwar hilfreich, aber während man Ideen und Konzepte erstellen will, ist sie alles andere als hilfreich.</p>
<p>Im Gegensatz dazu ist die offene Art eher entspannt. Sie ist dehnbar, ist weniger zielgerichtet und nachdenklicher. Es gibt fast keinen Druck und wir haben keine Angst davor Fehler zu machen.</p>
<p>Um kreativ zu sein und Ideen zu kriegen, müssen wir in der offenen Form sein.</p>
<p>Im besten Fall können wir jederzeit und sofort auf belieben zwischen diesen Arten wechseln – um von einer logischen, gezwungenen Einstellung in eine offene, dehnbare Geisteseinstellung zu gehen.</p>
<p>Traurigerweise ist dies, für die meisten von uns, nicht möglich. Das heißt allerdings nicht, dass es Glück braucht um in diese offene Art des Denkens zu gelangen. Es heißt viel mehr, dass es einige Vorraussetzungen gibt, um in diese offene Form zu gelangen, welche Cleese erklärt.</p>
<h3><strong>Wie man in den offenen Modus gelangt</strong></h3>
<p>Man benötigt fünf Dinge, um in diesen offenen Modus zu gelangen:</p>
<ol>
<li>Freiraum</li>
<li>Zeitlimit</li>
<li>Zeitraum</li>
<li>Zuversicht</li>
<li>Humor</li>
</ol>
<p>Betrachten wir diese Punkte einmal genauer.</p>
<h4><strong>Schritt 1: Freiraum beschaffen</strong></h4>
<p>Da wir in im digitalen Zeitalter leben, müssen wir uns sowohl im echten Leben, als auch in der digitalen Welt Freiräume schaffen.</p>
<h5><strong>Freiraum im echten Leben verschaffen</strong></h5>
<p>Wenn du versuchst Musik in der offenen Art zu erstellen, während du in einer Umgebung bist, in der du in der Regel im geschlossenen Modus bist, dann ist es schwer, kreativ sein zu können.</p>
<p>Um in den offenen Modus zu gelangen, ist es wichtig, dass du in einem Platz bist, in dem zu ungestört bist und dich nicht unter Druck gestellt fühlst.</p>
<p>Viele der bekannten Autoren habe ihre eigenen „Schreibkabinen“ in ihrem Eigentum errichtet, wo sie arbeiten können, ohne gestört zu werden. Das ist natürlich nicht für alle möglich, da es sehr teuer sein kann und, wenn man etwas mietet, mit einem genervten Vermieter enden kann.</p>
<p>Glücklicherweise ist dies allerdings nicht zwingend notwendig.</p>
<p>Was allerdings <em>nötig ist</em>, dass dein Arbeitsplatz, dein Studio oder wie du es auch immer nennen willst – ein Platz ist, an dem deine Kreativität aufblühen kann. Das heißt nicht, dass du eine schicke Einrichtung, einen coolen Arbeitsstuhl hast (auch wenn es helfen kann), sondern vielmehr, dass du alle potentielle Ablenkungen entfernst und alles dafür tust, dass dein Umfeld angenehm ist.</p>
<p>Wenn du Sachen auf deinem Tisch hast, die nichts mit der Musikproduktion zu tun haben, ist es eine gute Idee, diese aus deinem Sichtfeld zu entfernen, da diese deinen Fokus behindern und dich ablenken.</p>
<p>Ich selbst mag es meine Umgebung so einfach wie möglich zu halten. Letztes Jahr habe ich meinen zweiten Monitor abgebaut, da ich es einfacher finde mich nur auf eine Sache zu konzentrieren, wenn ich nur einen Bildschirm habe. Mein Monitor steht auf einem Ständer, mein Laptop und ein kleines MIDI Keyboard liegen auf meinem Schreibtisch mit meinem Interface und neben einer Tasse Kaffee, die neben mir steht, war es das.<strong> </strong></p>
<h5><strong>Zum Üben</strong></h5>
<p><em>Was kannst du tun um deinen Arbeitsplatz zu verbessern? Gibt es ablenkende Sachen, die du von deinem Schreibtisch wegräumen kannst? Hast du einen abgeschnittenen, freien Raum in deinem Haus, den du als vorübergehendes Studio benutzen könntest?</em></p>
<p><em> </em></p>
<h5><strong>Sich in der digitalen Welt Platz verschaffen</strong></h5>
<p>Dich um einen Arbeitsplatz zu kümmern ist ein guter Anfang, aber es ist nicht genug. Du könntest sogar deinen Arbeitsplatz in einen Wald verschieben, den Kontakt zu allen Freunden und Familienmitgliedern kappen und ein Einsiedler werden und trotzdem wärst du noch anfällig dafür abgelenkt zu werden, wenn du mit einem Computer Musik machst.</p>
<p>Desktop Benachrichtigungen, eingehende Emails, Sachen, die auf deinem Bildschirm aufpoppen – solche Sachen beeinflussen alle deine Fähigkeit dich zu konzentrieren und kreativ zu sein.</p>
<p>Ein Lösungsansatz wäre, einen Computer zu haben, der ausschließlich für die Musikproduktion genutzt wird – eine Maschine, die keinen Internetzugang hat und nur produktionsbezogene Programme enthält. Dies ist allerdings sehr teuer und die Kosten sind nur schwer zu rechtfertigen.</p>
<p>Die zweitbeste Variante wäre Maßnamen zu treffen, um sicher zu gehen, dass du nicht abgelenkt wirst:</p>
<ol>
<li><strong>Stelle deine Internetverbindung aus.</strong> Im besten Fall sollte deine Internetverbindung ausgestellt werden oder von der Wand gekappt werden (damit es nicht so einfach ist, sie wieder einzuschalten). Dies klappt sehr gut wenn du alleine lebst (wenn du allerdings mit anderen Leuten zusammen lebst, wird dies nur für mehr ungewollte Ablenkung sorgen).</li>
<li><strong>Schließe alle unwichtigen Programme.</strong> Dies schließt auch deinen Internet Browser mit ein. An sich alles außer dein DAW.</li>
<li><strong>Gehe sicher, dass dein DAW im Full-Screen Modus ist</strong>, damit du nicht in Versuchung kommst, etwas anderes zu öffnen.</li>
</ol>
<h5><strong>Zum Üben</strong></h5>
<p><em>Bevor du weitermachst, stelle einen Timer auf deinem Handy auf 30 Minuten und lege es in einen anderen Raum. Dann mach alles des oben genannten, setze dich hin und arbeite an deiner Musik bis der Timer abläuft. Vergleiche wie es sich angefühlt hat damit wie es sich anfühlt, wenn du Musik machst, während du abgelenkt bist.  </em></p>
<p><em>Wenn du bis jetzt immer unkonzentriert Musik gemacht hast, wird dies sehr schwer werden, aber probiere es durchzustehen.</em><em> </em></p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="So-funktionierts" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h4><strong>Schritt 2: Setze dir ein Zeitlimit</strong></h4>
<p>Du hast bestimmt mitbekommen, dass es in Cleeses fünf Vorraussetzungen zwei mal „Zeit“ gibt. Du wirst gleich herausfinden warum, aber jetzt kommt erstmal – Zeitlimits.</p>
<p>Es ist nur logisch zu denken, dass es die Kreativität hindert, sich für eine Session ein Zeitlimit zu setzen, da es den Druck erhöht, aber das ist nicht der Fall.</p>
<p>Ein Beispiel dafür kommt aus meinem eigenen Leben. Als ich anfang Vollzeit in der EDM Produktion zu arbeiten, hatte ich keine geregelte Zeitplanung oder feste Arbeitsstunden. Ich sah kein Problem darin, den ganzen Tag zu arbeiten.</p>
<p>Weil ich mir keine festen Grenzen oder Teillimits gesetzt habe, passierte es schnell, dass ich etwas am Nachmittag nach hinten verschob und mir sagte, dass ich später in der Nacht arbeiten würde.</p>
<p>Beim Musik machen funktioniert dies genauso. Wenn du dir kein Zeitlimit setzt und die den ganzen Tag oder die ganze Nacht vor dir hast, ist es leicht den Fokus zu verlieren und auf YouTube ein paar Videos zu gucken, während du dir sagst, dass du das später wieder aufholen wirst.</p>
<p>Ein weiterer, weniger offensichtlicher Vorteil davon, dir Zeitlimits zu setzten, ist, dass es auch Anderen klare Begrenzungen gibt. Wenn du alleine lebst, ist das kein großes Problem, aber wenn du mit anderen lebst, eine Frau und/ oder Kinder hast, ist es sehr hilfreich ihnen sagen zu können, dass du jetzt für 90 Minuten lang Musik machen wirst und sie freundlich fragen kannst, während dieser Zeit nicht unnötig zu stören.<em> </em></p>
<p>Anmerkung: Wenn du mehr darüber lernen willst, warum Zeitlimits so effektiv darin sind, die Produktivität zu steigern, dann guck dir <em>Parkinson&#8217;s Gesetz</em> an, das behauptet, dass sich Arbeit immer über den Zeitraum, der für die Beendigung der Arbeit zur Verfügung steht, verteilt.</p>
<h5><strong>Wie lang sollten die Sessions sein?</strong></h5>
<p>Ich dachte früher, dass die optimale Zeitspanne von der Person selbst abhängt, aber je mehr ich darüber nachforsche und über Fokus und Aufmerksamkeit lese, desto mehr erscheint es mir, als ob 90-minütige Sessions am besten sind.<em> </em></p>
<p>Wenn du fokussiertes Arbeiten nicht gewohnt bist, werden 90-minütige Sessions recht schwer werden, allerdings werden sie nicht so fast unmöglich sein wie drei bis vier Stunden von durchgängiger Konzentration. Es ist sogar unwahrscheinlicher, dass du schnell und fokussiert arbeitest, wenn du dir kein Zeitlimit setzt, da du keinen genauen Grund hast, dies zu tun.<em> </em></p>
<p>Peter Drucker erzählt in seinem Buch <em>The Effective Executive</em>, Die Effektive Führungskraft, über ein Gespräch, das er mit dem Leiter einer Bank hatte. In diesem ging es mitunter darum, warum er seine Meetings immer auf 90 Minuten ansetzt.</p>
<p><em>„Warum immer anderthalb Stunden?“</em></p>
<p><em>„Das ist leicht. Ich habe herausgefunden, dass meine Aufmerksamkeitsspanne ungefährt anderthalb Stunden beträgt. Wenn ich länger an einem Thema arbeite, fange ich an, mich zu wiederholen. Außerdem habe ich gelernt, dass man wichtige Sachen nicht wirklich in weniger Zeit behandelt werden können. Man gelangt nicht zu dem Punkt, an dem man versteht, worüber jemand redet.“</em></p>
<p>Natürlich kann man, mit genügend Übung, schneller von dem geschlossenen in den offenen Modus wechseln und mehr Arbeit in weniger Zeit erledigen.  Aber 90 Minuten erscheinen trotzdem ideal.</p>
<p><strong>Warum keine kürzeren Sessions?</strong></p>
<p>Es gibt kein direktes Problem mit kürzeren Sessions und, um ehrlich zu sein, hat nicht jeder immer anderthalb Stunden Freizeit.</p>
<p>Du kannst auch in 30 Minuten Fortschritt mit deinem Track erreichen, allerdings sind solche kurzen Sessions nicht ideal, um sehr kreativ zu sein und an komplexen Problemen arbeiten zu können, da sie sehr starke Konzentration erfordern. Man kann allerdings trotzdem was bewirken, also nutze den Fakt, dass du nur 30 Minuten frei hast, nicht als Ausrede <em>gar nicht</em> an deinem Projekt zu arbeiten.</p>
<p>Ein weiteres Problem mit kürzeren Sessions, das Cleese anspricht, ist, dass nachdem wir in den offenen Modus gewechselt haben, es etwa 15 bis 30 Minuten dauert, bis sich unser Gehirn komplett auf den Wechsel eingestellt hat. Du denkst zunächst immer noch an unwichtige Dinge und du kannst erst <em>nachdem </em>diese Eingewöhnungszeit verstrichen ist, dich wirklich kreativ beschäftigen.</p>
<p>Wenn du dich also hinsetzt um 30 Minuten lang an etwas zu arbeiten, das Konzentration erfordert, brauchst du erstmal mindestens 15 Minuten, um wirklich in den offenen Modus zu gelangen und dann hast du nurnoch etwa 15 Minuten Zeit, um konzentriert zu arbeiten, während du in einer 90-Minuten Session noch etwa 75 Minuten Zeit hättest.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong><br />
Wenn du es nicht gewohnt bist wirklich konzentriert an etwas zu arbeiten, wird dies schwerer als du denkst. Eine 90-Minuten Session ist lang. Wenn dir das unmöglich erscheint, beginne mit einer kürzeren Session und arbeite dich nach oben. Fange mit 15 Minuten an, gehe dann zu 30 und arbeite dich in 15-Minuten-Abständen bis zu 90-minütigen Sessions nach oben.</p>
<h5><strong>Zum Üben </strong></h5>
<p><em>Trage dir eine 90-Minuten Session in deinen in deinem Terminkalender ein, sobald etwas frei ist. Stelle sicher, dass du dich verpflichtest, zu arbeiten.</em></p>
<p><strong><em>Tipp:</em></strong><em> Ich finde es viel einfacher in den offenen Modus zu wechseln, wenn ich schon von vorne herein entspannt bin. Wenn du vorher schon beschäftigt bist und es eilig hast, Sachen zu beenden, ist es wesentlich schwerer, in einen kreativen Geisteszustand zu wechseln. Nimm dir 30 Minuten Zeit, um dich hinzusetzen, dich zu entspannen, vielleicht ein Buch zu lesen und fange erst dann mit einer Session an.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Schritt 3: Zeit (Geduld und Beharrlichkeit)</strong></h4>
<p>Die dritte Vorraussetzung (die zweite Art von <em>Zeit</em>) kann man auch als die Bereitschaft sich lange an etwas zu setzen, ohne größere Erfolge zu erzielen, sehen.</p>
<p>Das klingt zwar ermüdigend und unangenehm, jedoch darf man nicht vergessen, dass Kreativität nicht immer angenehm ist. Selbst erfolgreiche Produzenten können sich teilweise stundenlang in ihr Studio setzen und experimentieren, einen Haufen Sachen ausprobieren, ohne dass sie etwas wirklich gutes finden.</p>
<p>Jedoch kann man in solchen Sessions sehr viel als Künstler lernen, wenn man die nötige Beharrlichkeit und Geduld zeigt.</p>
<p>Warum ist das so? Man arbeitet am Rande seines Könnens und probiert eine Menge neuer Sachen aus, wobei man versagen wird, und zwar viel. Aber schnelles Versagen ist viel mehr eine gute Sache als eine schlechte. Man merkt, was man falsch macht und weiß dann, was man stattdessen tun sollte. Auf diese Weise lernt man, an seinen Fehlern zu wachsen.</p>
<p>Wenn du keine gesunde Grundeinstellung solchen Problemen gegenüber hast, also keine Geduld und Beharrlichkeit besitzt, wird es sehr schwer eine offene Denkweise einzunehmen.</p>
<h4><strong>Schritt 4: Habe Zuversicht</strong></h4>
<p>Im letzten Teil hatte ich die Verbindung zwischen Kreativität und Zuversicht angesprochen: <em>Wenn du nicht daran glaubst, dass du kreativ bist, dann kannst du es auch nicht sein.</em></p>
<p>Du musst erstmal an deine Fähigkeit, kreativ zu sein und Musik zu machen, glauben. Wenn du ein neuer Produzent bist und noch keine Zeit hattest dein Können richtig zu entwickeln, solltest du wenigstens Vertrauen in deine Fähigkeit, Ideen zu bekommen, haben und daran glauben, dass du lernen kannst.</p>
<p>Du musst dir weiterhin bewusst sein, dass Fehler zu machen, etwas Gutes ist, so wie es Cleese erklärt:</p>
<p><em>„Wenn du in deiner Raum-Zeit Oase bist, wird dich nichts mehr davon abhalten kreativ zu sein, als die Angst einen Fehler zu machen. „</em><em> </em></p>
<p>Durch experimentieren wird man orginell. Um offen experimentieren zu können muss man neugierig sein, und nicht sich nicht darüber Gedanken machen, was richtig und was falsch ist. Du musst dir darüber bewusst sein, dass jeder Fehler, den du machst, ein wichtiger und vorteilhafter Teil deines kreativen Lernprozesses ist.</p>
<p>Sei zuversichtlich in deine Fähigkeit kreativ zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Schritt 5: Sei nicht zu ernst</strong></h4>
<p>Cleese nennt diese Voraussetzung „Humor“, aber ich denke, dass es besser ist, sie als „Dinge nicht zu ernst nehmen“ aufzufassen.</p>
<p>Wenn du zu ernst an eine Produktionssession ran gehst, wirst du nicht in den offenen Modus wechseln können. Denke daran, Kreativität ist die Kunst des Spielens.</p>
<p>Das heißt natürlich nicht, dass du dein Handwerk oder deine Musik nicht ernst nehmen sollst. Denn das solltest du definitiv. Es heißt nur, dass du während du Ideen entwirfst, die Produktionssessions weniger als eine Verpflichtung sehen solltest, sondern eher als eine Zeitspanne, in der du neue Dinge ausprobieren darfst, experimentieren und Spaß haben kannst. Spiele herum.</p>
<h3>Abschluss</h3>
<p>Wir so oft im Leben geht es also auch bei dem Thema &#8222;Kreativität&#8220; darum, viel zu üben, sich auszuprobieren und die nötige Übungszeit zu schaffen. Tägliches kurzes Üben sollte den wöchentlichen langen Übungseinheiten vorgezogen werden. Wer sich täglich mit einem Thema beschäftigt, aktiviert unterbewusste Denkprozesse, welche die Lernkurve um ein Vielfaches schneller ansteigen lassen.</p>
<p>Erwarte am Anfang nicht zu viel von dir, sonst wirst du schnell demotiviert. Nach und nach werden mehr und mehr praktische Ideen zum Vorschein kommen, welche du für deine Produktionsprozesse verwenden kannst.</p>
<p>Wir wünschen wie immer ganz viel Erfolg!</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="So-funktionierts" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>

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		<title>Tipps &#038; Tricks Mixdown: Equalizer Einstellungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 04:40:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tontechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Equalizer &#8211; kurz EQ genannt &#8211; kommen bei nahezu jedem Musiker zum Bearbeiten von Frequenzen einzelner Instrumente zum Einsatz. Besonders für Post Production Prozesse ist der Equalizer nicht wegzudenken, um ein aufgeräumtes Frequenzspektrum zu erzeugen. Dies geschieht, indem störende Frequenzen im Pegel abgesenkt werden und Frequenzbereiche, welche im Mix präsenter sein sollen, angehoben werden. Auf diese Weise [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Equalizer &#8211; kurz EQ genannt &#8211; kommen bei nahezu jedem Musiker zum Bearbeiten von Frequenzen einzelner Instrumente zum Einsatz. Besonders für Post Production Prozesse ist der Equalizer nicht wegzudenken, um ein aufgeräumtes Frequenzspektrum zu erzeugen. Dies geschieht, indem störende Frequenzen im Pegel abgesenkt werden und Frequenzbereiche, welche im Mix präsenter sein sollen, angehoben werden. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Elemente im Mix separieren und die gesamte Produktion wirkt deutlich aufgeräumter.</p>
<p>Im folgenden Artikel wollen wir euch einige allgemeine Einstellungsbeispiele für Equalizer vorstellen, welche bei verschiedenen Instrumenten zum Einsatz kommen. Zusätzlich möchten wir diese vereinzelt mit Anwendungsbeispielen anreichern. Da es für Equalizer diverse Anwendungs- und Einstellungsmöglichkeiten gibt, wollen wir uns auf die gängigsten Einsatzgebiete &amp; Effekte beschränken. Zu beachten ist, dass sich auf Grund der Individualität der verschiedenen existierenden Instrumente, Geräteeinstellungen niemals verallgemeinern lassen. Daher sollen die im Artikel genannten Werte lediglich als Richtwerte zu verstehen sein, an denen sich Produzenten orientieren können.</p>
<h3>1. Schlagzeug</h3>
<h4><strong>1.1 Bass drum</strong></h4>
<p>Eine Bass Drum besitzt im Allgemeinen 3 relevante Frequenzbereiche, welche mit dem   Equalizer gut zu bearbeiten sind.</p>
<h5><em>Druck</em></h5>
<p>Frequenz:        60Hz (Pop) bis 120Hz (Techno)<br />
Setting:            Schmalbanding mit Peak-EQ anheben/absenken<br />
Wirkung:          Mehr / weniger Druck</p>
<h5><em>Resonanz</em></h5>
<p>Frequenz:        Zwischen 200Hz &amp; 300Hz<br />
Setting:            Absenken mit mittlerem Q-Faktor<br />
Wirkung:          trockener &amp; druckvoller Klang wird gefördert</p>
<p>Tipp:                Um die Resonanzen zu finden, könnt ihr mit einem schmalbandigen EQ durch den oben definierten Frequenzbereich durchfahren. Sobald ein übernatürliches dröhnen oder zerren zu hören ist, könnt ihr schmalbandig absenken.</p>
<h5><em>Kick</em></h5>
<p>Frequenz:        Zwischen 3kHz &amp; 6kHz<br />
Setting:            Mit mittlerem Q-Faktor leicht anheben<br />
Wirkung:          Die Kickdrum wird sich besser durchsetzen.<br />
Tipp:                Anheben des Frequenzbereichs für mehr Durchsetzung stets vor anheben des Pegels umsetzen!</p>
<h4><strong>1.2 Snare Drum</strong></h4>
<h5><em>Druck</em><em>             </em></h5>
<p>Frequenz:        150Hz – 200Hz<br />
Setting:           leicht anheben<br />
Wirkung:         Druck &amp; Eigenklang der Snare betonen</p>
<h5><em>Resonanz</em></h5>
<p>Frequenz:        250Hz – 600Hz<br />
Setting:           schmalbandig absenken<br />
Wirkung:         trockenerer Klang der Snare</p>
<h5><em>Attack</em></h5>
<p>Frequenz:        ca. 2khZ<br />
Setting:           leicht anheben<br />
Wirkung:         Attackanteil erhöhen</p>
<h5><em>Präsenz</em></h5>
<p><em> </em>Frequenz:        5kHz – 6kHz<br />
Setting:           Anhebung<br />
Wirkung:         mehr Durchsetzungskraft, mehr Lautheit des Snareteppichs</p>
<h4><strong>1.3 Hi Hat</strong></h4>
<p>Hochpassfilter einsetzen bei ca. 150Hz – 250Hz</p>
<p>Frequenz:        800Hz – 2kHz<br />
Setting :           Absenkung<br />
Wirkung:         Die HiHat bekommt einen weicheren Sound</p>
<h5><em>Präsenz</em></h5>
<p>Frequenz:        8kHz – 10kHz<br />
Setting:           Mit High Shelf Filter leicht anheben<br />
Wirkung:         Die HiHat bekommt mehr Klarheit und Präsenz im Mix</p>
<h4><strong>1.4 Toms</strong><strong><em> </em></strong></h4>
<h5><em>Resonanz </em></h5>
<p>Frequenz:        250Hz – 500Hz (je nach Größe der Tom)<br />
Setting:           Absenkung<br />
Wirkung:         Trockenerer, sauberer Klang<br />
Tipp:                Mit einem schmalbandigen EQ durch den oben definierten Frequenzbereich durchfahren, um dröhnende Resonanzfrequenzen zu finden.</p>
<h5><em>Druck</em></h5>
<p>Frequenz:        unterhalb der Resonanzfrequenz<br />
Setting:           Absenkung<br />
Wirkung:         Mehr Druck</p>
<h5><em>Attack</em></h5>
<p>Frequenz:        2kHz – 6kHz (je nach Größe der Tom)<br />
Setting:           leicht anheben<br />
Wirkung:         Verstärkung des Anschlages</p>
<h4><strong>1.5 Overheads</strong></h4>
<p><strong> </strong>Low Cut Filter ab ca 60Hz setzen um Probleme mit der BassDrum zu vermeiden.</p>
<h5><em>Weicher Sound</em></h5>
<p>Frequenz:        800hz – 2kHz<br />
Setting:           breitbandig absenken</p>
<p>Frequenz:        über 12khZ<br />
Setting:           anheben<br />
Wirkung:         Die Overheads erhalten einen weicheren Sound.</p>
<h3>2. Gitarren</h3>
<h4><strong>2.1 Harte Rhythmus Gitarren, gedoppelt<br />
</strong></h4>
<p>Low Cut:          ab ca. 100Hz, max. 150Hz</p>
<h5><em>Klangfundament</em></h5>
<p>Frequenz:        200Hz<br />
<span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Setting:            leicht anheben<br />
</span><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Wirkung:          voluminöserer Klang der Gitarre</span></p>
<h5><em>Präsenz</em></h5>
<p>Frequenz:        4kHz – 6kHz<br />
Setting:           anheben<br />
Wirkung:         mehr Aggressivität und Durchsetzungskraft</p>
<h5><em>Mittenbereich</em></h5>
<p>Frequenz:        500Hz – 3kHz (je nach gewünschtem Gitarrensound)<br />
Setting:           leicht absenken<br />
Wirkung:         mehr „klangliche Freiheit“</p>
<h4><strong>2.2 Clean Rhythmus Gitarren </strong></h4>
<p>Low Cut:          ab ca. 100Hz, max. 150Hz</p>
<h5><em>Weicher Sound</em></h5>
<p>Frequenz:        ca. 500Hz<br />
Setting:           schmalbandig absenken<br />
Wirkung:         Sound wird klarer und weicher</p>
<h5><em>Brillanz</em></h5>
<p>Frequenz:        ca. 8khZ<br />
Setting:           mit High Shelf Filter leicht anheben<br />
Wirkung:         Klang wird seidiger</p>
<h5><em>Feinheiten</em></h5>
<p>Frequenz:        800Hz – 2kHz<br />
Setting:           absenken<br />
Wirkung:         Nebengeräusche der Gitarre eliminieren</p>
<h4><strong>2.3 Akustik-Gitarre </strong></h4>
<h5></h5>
<h5><em>Klarheit: </em></h5>
<p>Frequenz:        3kHz – 7kHz<br />
Setting:           leicht anheben<br />
Wirkung:         mehr Klarheit und herausstechen im Mix</p>
<h4><strong>2.4 Fingerpicking Gitarre</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h5><em>Klarheit:</em></h5>
<p>Frequenz:        250Hz – 350Hz<br />
Setting:           leicht absenken<br />
Wirkung:         mehr Klarheit im Mix</p>
<h5><em>Durchsetzung:</em></h5>
<p>Frequenz:        800Hz – 1000Hz<br />
Setting:           leicht anheben<br />
Wirkung:         bei Solo-Passage &amp; Arpeggios mehr Durchsetzungsvermögen</p>
<h5><em><br />
Griffgeräusche:</em></h5>
<p>Frequenz:        4kHz – 7kHz<br />
Setting:            leichte Absenkung<br />
Wirkung:          Pegel der Griffgeräusche minimieren</p>
<h4><strong><em><br />
</em></strong><strong>2.5 E-Bass </strong></h4>
<h5>F<em>undament</em></h5>
<p>Frequenz:        60Hz – 100Hz<br />
Setting:           leicht anheben<br />
Wirkung:         mehr Volumen, Fülle und Druck im Subbassbereich</p>
<h5><em>Weicher Sound</em></h5>
<p>Frequenz:        250Hz – 350Hz<br />
Setting:           schmalbanding absenken<br />
Wirkung:         weicherer Bass</p>
<h5><em>Fundament<br />
</em></h5>
<p>Frequenz:        60Hz – 100Hz<br />
Setting:           mit Peak Filter anheben<br />
Wirkung:         mehr Tiefenbass<br />
Tipp:                in Kombination mit Bass Drum umbedingt Side-Chain Kompression<br />
benutzen</p>
<h5><em>Verständlichkeit<br />
</em></h5>
<p>Frequenz: 3kHz – 4kHz<br />
Setting: anheben<br />
Wirkung: mehr Verständlichkeit &amp; Durchsetzung</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h3>3. Tasteninstrumente</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>3.1 Piano/Flügel</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Low Cut:          ab ca. 50Hz – 100Hz</p>
<h5><em>Dröhnen<br />
</em></h5>
<p>Frequenz:        250hz<br />
Setting:           absenken<br />
Wirkung:         dröhnen des Pianos wird verhindert</p>
<h5><em>Präsenz</em></h5>
<p>Frequenz:        6kHz – 10kHz<br />
Setting:           anheben<br />
Wirkung:         mehr Klarheit, mehr Präsenz</p>
<h4><strong>3.2 E-Piano</strong></h4>
<h5><em>Klarheit</em></h5>
<p>Frequenz:        3kHz – 5kHz<br />
Setting:           schmalbandig anheben<br />
Wirkung.         Klangzungen anheben und mehr Klarheit schaffen</p>
<h5><em>Wärme</em></h5>
<p>Frequenz:        ca. 400Hz<br />
Setting:           leichte, breitbandige Anhebung um ca. 400Hz<br />
Wirkung:         mehr Wärme des Pianoklanges</p>
<h4><strong>3.3 Orgel</strong></h4>
<h5><strong><em> </em></strong><em>Bass</em></h5>
<p>Frequenz:        100Hz – 150Hz<br />
Setting:           leichte Absenkung<br />
Wirkung:         Dröhnen &amp; Mulmen im Bassbereich wird verhindert</p>
<h5><em>Anschlag<br />
</em></h5>
<p>Frequenz:        3kHz<br />
Setting:           leicht anheben<br />
Wirkung:         Attack kann hervorgehoben werden</p>
<h5><em>Durchsetzung</em></h5>
<p>Frequenz:<em>        </em>800Hz<br />
<span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Setting:           anheben<br />
</span><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Wirkung:         mehr Durchsetzung im Mix</span></p>
<p><strong><br />
Pad/Flächen </strong></p>
<p>Low Cut:          ab ca. 100Hz – 150Hz</p>
<h5><em>Tiefmitten Bereich</em></h5>
<p>Frequenz:        ca. 500Hz<br />
<span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Setting:           breitbanding absenken<br />
</span><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Wirkung:         verhindert Mulmen</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>4. Bläser</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Low Cut:          zwischen 75Hz – 100 Hz</p>
<h5><em>Fülle</em></h5>
<p>Frequenz:        100Hz – 300Hz<br />
Setting:           anheben<br />
Wirkung:         mehr Fülle im Klang</p>
<h5><em>Nasaler &amp; hohler Klang</em></h5>
<p>Frequenz:        300Hz – 500Hz<br />
Setting:           schmalbanding absenken<br />
Wirkung:         minimiert unschönen nasalen &amp; hohlen Klang</p>
<h5><em><br />
Durchsetzung<br />
</em></h5>
<p>Frequenz:        4kHz – 8kHz<br />
Setting:            schmalbandinge Anhebung<br />
Wirkung:          mehr Durchsetzung im Mix</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5. Streicher</h3>
<h5><em>Fülle<br />
</em></h5>
<p>Frequenz:        200Hz – 300Hz<br />
Setting:           anheben<br />
Wirkung:         mehr Fülle im Klang</p>
<h5><em>Brillanz</em></h5>
<p>Frequenz:        7kHz – 11kHz<br />
Setting:           anheben<br />
Wirkung:         mehr Brillanz im Klang</p>
<h5><em>Weichheit</em></h5>
<p>Frequenz:        800Hz – 2kHz<br />
Setting:            leichte Absenkung<br />
Wirkung:          besonders bei Geigen wird hier ein weicherer Klang erzielt</p>
<h3>6. Vocals<strong><br />
</strong></h3>
<h4><strong><br />
6.1 Singstimme</strong></h4>
<h5><em>Air</em></h5>
<p>Frequenz:        ab 12kHZ<br />
Setting:           mit Shelf Filter oben Frequenzbereich anheben<br />
Wirkung:         mehr Luft und Raum für die Singstimme</p>
<h5><em><br />
Fundament<br />
</em></h5>
<p>Frequenz Herren:        150Hz – 250Hz<br />
Frequenz Damen:        200Hz – 300Hz<br />
Setting:                        anheben<br />
Wirkung:                      vollerer Klang der Vocals</p>
<h5><em><br />
Verständlichkeit<br />
</em></h5>
<p>Frequenz:                    3kHz – 4kHz<br />
Setting:                        anheben<br />
Wirkung:                      mehr Verständlichkeit &amp; Durchsetzung</p>
<h5><em> Präsenz</em></h5>
<p>Frequenz:        7kHz – 8kHz<br />
Setting:            leicht anheben<br />
Wirkung:          mehr Präsenz im Mix</p>
<h5><em><br />
Weicher Sound</em></h5>
<p>Frequenz:        500Hz – 800Hz<br />
<span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Setting:            leicht absenken<br />
</span><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit;">Wirkung:          verschnupfte/nasale Stimme wird klarer</span></p>
<h5><em>Formanten</em></h5>
<p>Frequenzen:    200Hz – 400Hzt (tiefster Stimmenbereich i,u)<br />
400Hz – 600Hz (e, o)<br />
800Hz – 1kHz  (Singformant a)<br />
Setting:            leicht anheben<br />
Wirkung:          Formanten sind Resonanzbereiche die unabhängig von der Tonhöhe<br />
auftreten und ggf. leicht betont werden können. Sie tragen zur<br />
Charakterisierung des Klanges bei. Im Gesang sind diese Formanten immer<br />
an Vokale gekloppelt (siehe bei Frequenzen).</p>
<h4><strong>6.2 Sprechstimme</strong></h4>
<p>Frequenzen:    3kHz – 5kHz<br />
Setting:            anheben<br />
Wirkung:          Sprachverständlichkeit wird verstärkt</p>
<h5><em>Weicher Sound</em></h5>
<p>Frequenz:        250Hz-<br />
Setting:            leicht absenken<br />
Wirkung:          Stimme klingt weniger dröhnend</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie teuer ist Mastering?</title>
		<link>https://trustedmusic.de/wie-teuer-ist-mastering/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2017 05:42:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie teuer ist Mastering? &#160; Was kostet professionelles Mastering? Eine häufige Frage in Foren, vor allem von weniger erfahrenen Musikern. Wenn man seinen ersten Tracks den Feinschliff verpassen will, erschlägt einen das Angebot an Mastering-Dienstleistern förmlich. Welche Qualitäten man für welche Preise erwarten kann und wie man den richtigen Anbieter auswählt, erklären wir hier. Preisspannen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Wie teuer ist Mastering?<br />
</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was kostet professionelles Mastering? Eine häufige Frage in Foren, vor allem von weniger erfahrenen Musikern. Wenn man seinen ersten Tracks den Feinschliff verpassen will, erschlägt einen das Angebot an Mastering-Dienstleistern förmlich. Welche Qualitäten man für welche Preise erwarten kann und wie man den richtigen Anbieter auswählt, erklären wir hier.</p>
<h4><strong>Preisspannen und Qualitätsniveaus</strong></h4>
<p>Mastering Preise variieren stark. Von 10 € bis 120 € pro Titel, aber auch weit darüber hinaus, wenn der Name bekannter Branchengrößen dahinter steht.</p>
<p>Ein Grund für die mangelnde Transparenz ist der Faktor Erfahrung. Die Erfahrung des Mastering Engineers ist entscheidend für die Qualität und beeinflusst den Preis maßgeblich.</p>
<p>Ein Engineer mit 3-5 Jahren Erfahrung nimmt für digitales Mastering ca. 40-60 € pro Titel, wenn die Länge des Titels zwischen 4 und 6 Minuten liegt.</p>
<p>Werden mehrere Titel vereinbart, reduziert sich der Preis pro Titel. Man kann ab 5 Songs von einem Rabatt von 10% ausgehen, ab 10 von 15-20% Reduzierung.</p>
<p>Das Mastering eines kompletten Albums mit 8-10 Tracks liegt bei ca. 300 bis 400 €. Das als grober Richtwert.</p>
<p>Beim Stem Mastering fallen zusätzliche Kosten an. Es ist aufwendiger die einzelnen Submixes zu bearbeiten, sodass häufig ein Aufpreis von 10-15 € pro Titel genommen oder direkt auf Stundenbasis abgerechnet wird.</p>
<h4><strong>Mastering Kosten: digital vs. analog</strong></h4>
<p>Ein weiterer Faktor ist die Art des Masterings. Analoges Mastering ist teurer als digitales Mastering. Durch den Einsatz von analogem Equipment entstehen zusätzliche Kosten, die in der digitalen Variante nicht anfallen. Aus Erfahrung kann man sagen, dass analog ca. 50% teurer ist. 70-80€ pro Track sind keine Seltenheit. In beiden Varianten ergeben sich Rabattierungen auf Basis der Anzahl der Titel.</p>
<h4><strong>Auswahl und Verhandlung eines Mastering Anbieters</strong></h4>
<p>Die konkreten Preise des Masterings sind nur die halbe Miete. Erst wenn man die Ergebnisse hört, kann man einschätzen, ob der gute Preis auch wirklich gut war.</p>
<p>Im ersten Schritt wählt man Studios aus, die bereits Referenzen in der eigenen Musikrichtung vorweisen können und in den Budgetrahmen passen. Auch das Equipment spielt eine wichtige Rolle. Auf TrustedMusic findest du eine große Auswahl an Mastering Engineers <a href="https://www.trustedmusic.de/mastering-engineers/">hier</a>. Samples der Anbieter sind ein erstes Indiz für die Qualität.</p>
<p>Im Anschluss kontaktiert man die Studios mit seinem Anliegen und fragt ein Probe-Mastering eines eigenen Songs an. Bereits eine Minute reicht aus, um zu erkennen, ob man das richtige Studio gefunden hat.</p>
<p>Dieser Schritt soll nicht dazu dienen, haufenweise Demo-Material zu erhalten, sondern seine vorher sorgfältig ausgewählten Favoriten zu vergleichen.</p>
<p>Hat man sein Studio gefunden, ist es Gang und Gebe, einen Festpreis zu verhandeln, sodass es zu keinen versteckten Kosten kommen kann.</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kompressoren als (kreatives) Werkzeug in EDM Produktionen</title>
		<link>https://trustedmusic.de/kompressoren-als-kreatives-werkzeug-in-edm-produktionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 05:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Tontechnik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trustedmusic.de/?p=99998925</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kompressor ist seit seiner Entwicklung nicht mehr aus der Musikproduktion wegzudenken. Neben der klassischen Aufgabe, die Dynamik eines Audiosignales einzugrenzen, gibt es weitere Möglichkeiten, den Kompressor auch im stilistischen Sinne für Musikproduktionen zu verwenden. In diesem Artikel soll es um die gängigsten Möglichkeiten gehen, wann und wieso diese zum Einsatz kommen können und was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 4">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Der Kompressor ist seit seiner Entwicklung nicht mehr aus der Musikproduktion wegzudenken. Neben der klassischen Aufgabe, die Dynamik eines Audiosignales einzugrenzen, gibt es weitere Möglichkeiten, den Kompressor auch im stilistischen Sinne für Musikproduktionen zu verwenden.</p>
<p>In diesem Artikel soll es um die gängigsten Möglichkeiten gehen, wann und wieso diese zum Einsatz kommen können und was dabei mit dem Audiosignal passiert.</p>
<p>Um die Herangehensweisen besser verstehen zu können, wird zuvor noch einmal kurz auf die Funktionsweise eines Kompressors eingegangen. Denn nur wer versteht, wie ein Kompressor funktioniert, kann damit beginnen, Kompression als kreatives Werkzeug einzusetzen.</p>
<p>Außerdem soll auf Grund der Tatsache, dass das Wort „Kompressor“ wohl eines der meist genutzten Buzz-Words ist, wenn es um das Thema EDM Musikproduktion geht, die Gefahren beim Einsatz von Kompression angesprochen werden.</p>
<p>Ziel des Artikels ist es, den potentiellen Funktionsumfang eines Kompressors voll zu verstehen und sich über die Gefahren im Klaren zu sein.</p>
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<h3>Funktionsweise eines Audio Kompressors</h3>
<h4>Standard Parameter Eines Kompressors</h4>
<p>Der Kompressor gehört zur Gruppe der Dynamikprozessoren und stellt gleichzeitig den wohl wichtigsten Vertreter dieser Gruppe dar. Klassisch hat er also die Aufgabe, die Dynamik eines Audiosignals zu verdichten, um so Lautstärkeschwankungen im Mix auszugleichen oder das Gesamtsignal durch das Herabsetzen des Peak-Pegels den RMS Pegel anheben zu können.</p>
<p>Somit reduziert eine aktive Kompression den Lautstärkeunterschied zwischen leisestem und lautestem Pegel eines Signals. Ab welchem Pegel ein Kompressor aktiv wird, definiert man mit dem Threshold-Regler, auf deutsch: Schwellwert-Regler. Jedes Signal, welches über den eingestellte Schwellwert hinaus geht, wird um das eingestellte Verhältnis zum Originalsignal abgesenkt. Dieses Verhältnis wird bei den meisten Kompressoren mit dem Ratio-Regler eingestellt. Bei einer Ration von 1:1 findet keine Kompression statt, bei einer Kompression von z.B. 2:1 wird der Signalanteil, der den Schwellwert überschreitet, um die Hälfte reduziert.<br />
Wird der Schwellwert also um z.B. 10dB überschritten, wird dieses Signal um 5dB abgesenkt. Je weiter der Schwellenwert überschritten und so höher die eingestellte Ration, desto stärker wird der überschreitende Signalanteil komprimiert.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-99998931 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-768x604.png" alt="Fig_2" width="620" height="488" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-768x604.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-300x236.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-1024x805.png 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-450x354.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-1017x800.png 1017w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2-763x600.png 763w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Fig_2.png 1062w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></span> Da durch die Bearbeitung die Pegelspitzen herabgesetzt und das Signal somit leiser wird, findet man an den meisten Kompressoren einen Make-Up-Regler, mit welchem das Gesamtsignal im Pegel angehoben werden und die durch die Kompression entstandene Gain-Reduction ausgeglichen oder das Signal sogar noch stärker angehoben werden kann. Durch diesen Vorgang sinkt die Dynamik des Audiosignals und die Lautheit nimmt i.d.R. zu.</p>
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<p>Neben den grundlegenden Parametern Gain/Output, Threshold und Ratio gibt es meist weitere Regler, mit welchem die Kompression feinjustiert werden kann.</p>
<p>Der Attack Regler bei Kompressoren legt ebenso wie bei Synthesizern die Einschwingzeit fest &#8211; hier allerdings nicht von einem zu erzeugendem Audiosignal sondern von der gewünschten Kompression. Somit lässt sich individuell einstellen, wie schnell oder langsam ein Signal heruntergeregelt werden soll, um beispielsweise die Transienten eines Signals unangetastet zu lassen. Dabei ist zu betonen, dass es sich dabei nicht um die Zeit handelt, ab welcher der Kompressor beginnt zu arbeiten, sondern die Zeit, die der Kompressor benötigt, die gewünschte Gain Reduction zu erreichen.</p>
<p>Das Pendant zur Einschwingzeit ist die Ausschwingzeit, welche ebenfalls extra eingestellt werden kann. Hierfür dient der Release Regler, welcher definiert, wie lange das Signals noch komprimiert werden soll, nachdem der Threshold bereits wieder unterschritten wurden.</p>
<p>Neben den üblichen Normen und Konventionen, lassen sich mit Hilfe der oben genannten Parameter interessante Effekte erzeugen, welche vom eigentlichen Dogma eines Kompressors „Der Einsatz des Kompressors sollte möglichst unhörbar sein“, gerne abweichen darf.</p>
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<h4>Multi-Band-Kompression</h4>
<p>Die meisten Kompressoren in der Musikproduktion arbeiten mit nur einem Band, was dazu führt, dass die Kompression das gesamte Frequenzspektrum abdeckt. Die Pegelreduktion betrifft also nicht nur bestimmte Frequenzen, sondern das gesamte Signal. Der Multiband-Kompressor teil ein eingehendes Audiosignal in zwei oder mehr Frequenzbänder. Ähnlich wie bei einem Equalizer werden hierfür in der Regel Filter genutzt. Jedes gefilterte Signal wird anschließend in einen eigenen Kompressor geleitet und durch dieses bearbeitet</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium_large wp-image-99998934 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-768x210.jpg" alt="dnx_2_0per_manuale" width="768" height="210" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-768x210.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-300x82.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-1024x280.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-450x123.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale-1360x372.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/dnx_2_0per_manuale.jpg 1550w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
<p>Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass ein lautes Element im tieffrequenten Bereich (z.B. Bass) nunmehr nicht in den Pegel und Dynamikverlauf von Signalen mit hohen Frequenzen (z.B. Hihat) eingreifen. Bei den meisten Multi- Band-Kompressoren ist es sogar möglich Attack, Release, Ration und Threshold für jedes Band individuell einzustellen.</p>
<p>In EDM Produktionen lassen sich mit Hilfe dieser individuellen Einstellmöglichkeiten Effekte erzeugen, welche mit einem 1-bandigen Kompressor nicht möglich wären.</p>
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<p>Im Gegensatz dazu bringen Multi-Band-Kompressoren beim Einsatz an natürlicher, aufgenommener Musik die Gefahr mit sich, den Klang so stark zu verfälschen, dass er unnatürlich klingt.</p>
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<h3>Kreative Kompressionen</h3>
<p>Wie zuvor bereits erwähnt, wird bei Kompressionen meist das Ziel verfolgt, die Kompression für den Hörer nicht bewusst hörbar zu machen. Kompression als solche als auch unkonventionelle Parametereinstellungen, lassen das Audiosignal schnell unnatürlich klingen, was in vielen Genres so gut es geht zu vermeiden gilt. Anders bei elektronischer Clubmusik, welche vom Einsatz von unnatürlichen Klängen und Effekten lebt. Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Kompression auch als bewusst hörbaren Soundeffekt einzusetzen.</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h4><strong>Distortion Durch Überkompression</strong></h4>
<p>Das wahrscheinlich einfachste Vorgehen, einen hörbaren Effekt mit Hilfe eines Kompressors zu erreichen,<br />
sind übertriebene Einstellungen der Standardparameter: Attack, Release &amp; Ratio.</p>
<p>Stellt man den Release-Regler auf das Minimum, so lässt sich mit Hilfe des Ratio- und Attack-Reglers eine Art Bandsättigung simulieren, welche dem Klang eines Saturators gleichkommt und gleichzeitig einen Distortion Effekt erzeugt.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-99998953 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/scree.jpg" alt="scree" width="62" height="187" /></span>Je höher die Ratio und so niedriger der Attack, desto stärker der zu hörende verzerrende Effekt.</p>
<p><strong>Wie kommt dieser Effekt zustande?</strong></p>
<p>Durch die extremen Einstellungen wird die Wellenform stark verändert was dazu führt, dass harmonische Obertöne beginnend bei ca. 140Hz dem Klang hinzugefügt werden und dem Sound einen kratzigen Charakter geben.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998927 size-medium" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-300x145.png" alt="Screenshot 2017-09-14 06.59.09" width="300" height="145" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-300x145.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-768x372.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09-450x218.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-06.59.09.png 792w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span></p>
<h4><strong>Side-Chain Kompression</strong></h4>
<p>Bei üblichen Kompressionstechniken ist das zu bearbeitende Signal auch das Signal, welches durch das Überschreiten des Threshold die Kompression auslöst.</p>
<p>Anders ist es beim sogenannten „Side-Chaning“, eine Vorgehensweise, bei der das zu bearbeitende Audiosignal nicht gleich der Trigger für den Effekt ist. Das  Effektgeräte auf einer Spur wird also durch ein Audiosignal einer anderen Spur aktiviert und deaktiviert.</p>
<p>Nachführend soll auf die gängigsten und effektivsten Side-Chaining Techniken eingegangen und deren Nutzen und Funktionsweise erläutert werden.</p>
<h4><strong>Side-Chain Kompression zum Freistellen von Kick Drums</strong></h4>
<p>Wenn die Kick Drum alleine sehr gut klingt, sich im Mix aber nicht durchsetzt und/ oder vom Bass überlagert wird, ist dies meist eine gute Möglichkeit um Side-Chain Kompression zum Einsatz kommen zu lassen.</p>
<p>Dieser Anwendungsfall ist wohl auch der zugleich am weitesten verbreitete Ansatz diese Art von Kompression zu nutzen.<br />
Besonders in EDM Produktionen ist die Kick Drum das tragende Element, welche definitiv eine dominante Präsenz im Mix haben muss. Hierbei besteht häufig das Problem, dass die Kick-Drum viel Platz im Frequenzspektrum einnimmt:</p>
<p><strong>Sub-Tiefen</strong> , welche typischerweise <strong>unter 60hz</strong> liegen und besonders durch den Subwoofer und größere Lautsprecher sauber wiedergegeben werden. Eine Menge „<strong>Punch</strong>“ gibt es meist bei ca. 50hz.</p>
<p>Die<strong> Tiefen</strong>, irgendwo <strong>zwischen 100 bis 300hz</strong>, sorgen für den besonderen <strong>Kick Charakter und gute Durchsetzungskraft</strong>, welche auch ohne Subwoofer gut wiedergegeben werden.<br />
Die <strong>Mitten</strong> liegen i.d.R. <strong>zwischen 500-5000hz</strong> und geben der Kick<strong> mehr Präsenz im Mix</strong>. Im Bereich zwischen 3-8khz findet sich zumeist der „Klick“ des Kickstoßes. Besonders auf sehr kleinen Wiedergabegeräten wie Smartphones oder Küchenradios, hört man die Kick häufig sehr stark durch diesen Frequenzbereich. Das Fatale: Viele Instrumente haben genau in diesem Frequenzbereich ihr Frequenzspektrum, was den Platz in diesem Bereich zu einem hart umgekämpften macht.</p>
<p>Auch die <strong>Höhen</strong>, welche <strong>über 10khz</strong> liegen, können für das Gesamtbild der Kick außerordentlich nützlich sein. Sie verleihen der Kick häufig noch etwas mehr Klarheit. Schneidet man die Höhen über 10khz mit einem Filter ab, so klingt die Kick schnell etwas dumpfer und matschiger.</p>
<p>Es wird also rasch deutlich, dass die Kick Drum mit nahezu allen Elementen im Mix zu kämpfen hat, begonnen vom Bass und endend bei Cymbals, Hihats &amp; Co, was die Gefahr von Maskierungseffekten mit sich bringt. Die wohl dominanteste Maskierung, welche einem klaren und kräftigem Kicksound im Wege steht, ist der Bass. Bass und Kick teilen sich den gleichen Frequenzbereich, in dem sie jeweils am meisten Pegel aufweise und auch benötigen, um ein kräftiges Klangbild zu erzeugen.<br />
Das Tückische: Andere Mixing Techniken, die das Überlagern von Frequenzen verhindern sollen, wie z.B. Panning, Reverbs, Umschreiben (sodass die überschneidenden Elemente nicht zusammenspielen) oder das Wechseln der Oktave eines Elements, kommen bei Bass und Kick nicht in Frage, da sonst sowohl die Durchschlagskraft des gesamten Mixes als auch der kreative Spielraum stark geschmälert wird.</p>
<p>Genau an dieser Stelle ist Side-Chaning die wohl geeignetste Lösung. Die Idee hinter dieser Lösung ist, die Lautstärke des Basses zu senken, sobald die Kick Drum schlägt. Hierfür wird ein Kompressor in die Signalkette des Basssignals hinzugefügt, mit dem Unterschied, die Kompression nicht durch das Basssignal selber auszulösen sondern durch die Kick.<br />
Bei analoger Studiotechnik lässt sich dies durch gezielte Side-Chain Verkabelung erreichen, in dem der Input des Kompressors mit dem Kicksignal verbunden wird und der Output mit dem Basssignal.</p>
<p>Digitale Kompressoren kommen meist mit einer von Hause aus ausgelieferten Side-Chain Schnittstelle daher. In diesem Beispiel ein Screenshot aus Ableton Live 9, in welchem am linken Rand ein Dropdown „Audio From“ zu sehen ist. Hier kann ganz einfach eingestellt werden, welche Signalquelle die Kompression auslösen soll.</p>
<p>Um den Bass beim Anschlag der Kick zügig runterzupegeln, sollte man hier eine Attackzeit von höchstens 10ms wählen und eine Release Zeit um die 50ms.<br />
Nun wird durch das Schlagen der Kick der Schwellwert überschritten und der Kompressor fängt an zu arbeiten, dank des Side-Chanings aber nicht für Kick, sondern für den Bass. Dadurch wird eine Pegelanpassung in Real-Time erzeugt, was durch die zyklische Auf- und Abbewegung des Pegels einen pumpenden Sound erzeugt, welcher besonders deutlich zu hören ist, wenn das Kick Drum Signal auf „Mute“ gestellt ist.</p>
<h4><strong>Der „Ducking Effekt“</strong></h4>
<p>Dieser pumpende Effekt wird „Ducking Effekt“ genannt und lässt sich natürlich nicht nur für Bässe anwenden und auch nicht nur durch Kick Drums auslösen. Besonders auf Pads und Soundscapes sorgt er für treibendendes Pulsieren, welches EDM Produktionen den nötigen Antrieb gibt und für mehr Dynamik im Mix sorgt. Hierfür wird genauso wie bei Bass und Kick ein Kompressor auf das Signal gelegt, welches den Effekt erhalten soll. Nun kann wie zuvor eingestellt werden, welches Steuersignal den Threshold des Kompressors überschreiten soll.</p>
<p>Selbst für Percussions lässt sich mit Hilfe des Ducking Effekts ein cooles Pumpen erzeugen.<br />
Der einfachste Weg herauszufinden, für welches Element der Ducking Effekt im Mix eine gute kreative Lösung darstellt, heißt „ausprobieren“. Wie so häufig in Musik und Tontechnik ist nichts in den Stein gemeißelt.</p>
<h4><strong>Multi-Band Kompression kreativ nutzen</strong></h4>
<p>Mit Multi-Band Kompression lassen sich besonders in EDM Produktionen gute Effekte erzielen. Durch die Trennung des Frequenzspektrums, i.d.R. 3-4 getrennte Bänder, können Tiefen, Mitten und Höhen unterschiedlich stark komprimiert werden. Durch übertriebene Einstellungen, lassen sich beispielsweise interessante Schwankungen in den Höhen erreichen ohne dabei die Tiefen zu beeinflussen. So bleibt der Mix klar und wird nicht schwammig, da schwankende Tiefen häufig zu unerwünschten Nebeneffekten führen und das Gesamtbild des Mixes negativ beeinflussen.</p>
<p>Eine sehr interessante Möglichkeit ist, Side-Chain Kompression mit Multi-Band Kompressoren durchzuführen. Auf diese Weise lassen sich Ducking-Effekte auf einzelne Frequenzbereiche isolieren. Außerdem lassen sich so auf ein und das selbe Signal, mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Kompressoren und zwei unterschiedlichen Steuerspuren, verschiedene Rhythmen integrieren.</p>
<p><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium_large wp-image-99998930 aligncenter" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-768x140.png" alt="Screenshot 2017-09-14 07.10.38" width="768" height="140" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-768x140.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-300x55.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-1024x186.png 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-450x82.png 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/09/Screenshot-2017-09-14-07.10.38-1360x247.png 1360w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></span></p>
<p>Wenn also beispielsweise die tiefen Frequenzen einen Ducking Effekt, getriggert durch die Kick erhalten und die Höhen einen Ducking Effekt, getriggert durch die HiHat, so können sehr interessante Klänge erhalten werden. Hierfür müssen zwei verschiedene Multiband-Kompressoren auf eine Spur hinzugefügt, als Steuersignal die gewünscht Spur ausgewählt und die Frequenzbänder welche nicht beeinflusst werden sollen gemutet werden.</p>
<p>In der Regel lassen sich der Frequenzumfang der einzelnen Bänder bei Multiband- Kompressoren frei definieren, sodass frei entschieden werden kann, welche Frequenzen komprimiert werden sollen.</p>
<h4><strong>Side Chaining Kompression über Aux Kanal</strong></h4>
<p>Wenn gewünscht ist, viele Instrumente im Mix über das selbe Steuersignal zum Pumpen zu bringen, ist es deutlich einfacher, den Kompressor in einer Send Return Spur zu platzieren.<br />
Dort wird wie gewohnt ein Triggersignal des gewünschten Steuersignals ausgewählt, welches den Kompressor durch überschreiten zum Arbeiten bringt. Der Unterschied: Nun lässt sich kinderleicht, jede einzelne Spur über AUX Send Regler zum AUX Bus schicken und der Anteil des Pumpingeffekts durch den Send Regler (welcher in diesem Fall als Dry/Wet-Regeln fungiert) genau einstellen.</p>
<h4><strong>Parallel-Compression / New York Compression</strong></h4>
<p>Häufig ist es sinnvoll, neben dem komprimierten Signal noch das original Signal hinzuzumischen. Das hat den enormen Vorteil, verlorengegangene Dynamik teilweise zurückzugewinnen. Das geht ganz einfach mit Hilfe von Parallel- Compression, häufig auch New York Compression genannt. Hierfür wird das Originalsignal dupliziert und eine der beiden Spuren im Anschluss stark komprimiert. Daraufhin wird das komprimierte Signal dem unkomprimiertem Signal langsam hinzugemischt, bis der gewünschte Effekt zu hören ist. Das hat den Vorteil, Transienten, Punch und saubere Attacks zu erhalten und trotzdem die durchschnittliche Lautheit anheben zu können und falls gewünscht, harmonische Verzerrungen hinzuzufügen.</p>
<h3>Gefahren</h3>
<p>Bei all den Möglichkeiten die Kompressoren mit sich bringen, sollte man sich dennoch immer vor Augen führen: weniger ist meist mehr. Zu viel Pumpen, zu viel Distortion oder zu viel klassische Kompression führen sehr häufig dazu, den Mix mit zu viel Kompression zu überfrachten. Voreilig wird auf die Frage für die Lösung von Problemen im Mix mit „Kompression!“ geantwortet.</p>
<p>Viele Anwender, vor allem Produzenten die unabhängig von Tontechnikern arbeiten, denken nicht viel über andere Möglichkeiten nach, um Probleme im Mix zu lösen, da diese nicht viel über die Konsequenzen wissen.</p>
<p>Das Resultat: Ein toter Mix ohne Dynamik. Entgegen weitläufiger Behauptungen benötigt nämlich auch ein EDM Track ausreichend Dynamik, um Druck und Charakter wiederzugeben zu können.</p>
<p>Der Vorteil in Produktionen elektronischer Musik: Keine menschlichen Fehler im Recording. Ein spielender Loop wird nicht einfach lauter, weshalb der traditionelle Einsatz von Kompressoren stark reduziert werden kann und sich auf Dinge wie ausgewogenes Gain Staging konzentriert werden sollte. Viele Probleme können innerhalb des Klangerzeugers gefixt werden.</p>
<p>Selbstverständlich soll ein Kompressor dort angewendet werden, wo es auch Sinn macht ihn anzuwenden. Dieser kurze Abschnitt sollte lediglich noch einmal verdeutlichen, dass es nicht immer eine gute Idee ist, einen Kompressor zur Spur hinzuzufügen, egal ob als klassischer Dynamikprozessor oder kreatives Instrument.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Neben der klassischen Aufgabe der Pegelreduktion, bringen Kompressoren jede Menge interessante Möglichkeiten mit sich, Signale zu bearbeiten. Besonders der Side-Chain Effekt und der Einsatz von Multi-Band Kompressortechniken, bringt zusätzliches Leben und Antrieb in die Produktionen. Durch die Möglichkeit die Steuersignale von Side-Chain Kompressoren zu muten, können spannende Ducking-Rythmen zu Signalen hinzugefügt werden ohne dafür auf eine aktive Spur zurückgreifen zu müssen. Auch der Einsatz von Parallel-Compression kann dem Mix mehr Charakter geben. Dennoch sollte beim Einsatz von Kompressoren immer getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ vorgegangen werden, da man sonst schnell in Gefahr läuft, mit zu viel Effekten, zu viel Spielerei und zu viel Dynamikreduktion zu viel Klarheit aus der Produktion zu nehmen.</p>
<p>Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
<p><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Audio Mastering: Eine kurze Einführung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 2017 05:15:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Audio-Mastering bleibt auch heutzutage ein nicht wegzudenkender Arbeitsschritt einer jeden Postproduction. Dennoch ist es für viele Musiker und Produzenten ein Buch mit sieben Siegeln. In diesem Artikel wollen wir dagegen wirken, eine Einführung geben und euch so einen guten Überblick über die Thematik verschaffen. Audio Mastering: Definition Das Mastering ist der Arbeitsschritt innerhalb der Produktion, in welchem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Das Audio-Mastering bleibt auch heutzutage ein nicht wegzudenkender Arbeitsschritt einer jeden Postproduction. Dennoch ist es für viele Musiker und Produzenten ein Buch mit sieben Siegeln. In diesem Artikel wollen wir dagegen wirken, eine Einführung geben und euch so einen guten Überblick über die Thematik verschaffen.</p>
<h3 class="p1" style="text-align: center;"><b>Audio Mastering: Definition</b></h3>
<p class="p1">Das Mastering ist der Arbeitsschritt innerhalb der Produktion, in welchem ein bereits bestehender Audio Mix final bearbeitet, im Klangbild verbessert und für die Verbreitung über verschiedene Medien vorbereitet wird.</p>
<p class="p1">Dabei werden in der Regel Anpassungen vorgenommen die sowohl die Lautstärke / Lautheit und das Klangbild des Mixes beeinflussen.</p>
<p class="p1">Umso besser eine Produktion gemischt wurde, desto weniger Bearbeitung ist im Mastering notwendig. Dabei sollte dennoch betont werden, dass ein schlechter Mix niemals im Mastering glattgebügelt, sondern nur verbessert werden kann.</p>
<p>Jeder gelernte Tontechniker wird bestätigen können, dass das Mastern von Musik eine Disziplin für sich ist. Viele sprechen sogar von der „Königsdisziplin“ der Tontechnik. Aus diesem Grund hat sich auch die Berufsbezeichnung „Mastering Engineer“ herausgebildet, da eine tiefergehende Spezialisierung von Nöten ist, um im diesem Bereich wirklich professionell zu arbeiten.</p>
<p>Da es im Arbeitsschritt des Masterings dem Mastering Engineer keine Einzelspuren mehr vorliegen, hat auch jedes Eingreifen in das Frequenzspektrum Einfluss auf jedes Instrument. Dies ist ein ganz entscheidender Unterschied im Vergleich zum Mixing. Ziel ist es, der Produktion das i-Tüpfelchen zu verleihen und zu einem ausgewogenen Sound zu verhelfen sowie für den optimalen Klang auf den gewünschten Zielmedien vorzubereiten (Spotify, iTunes, CD, Vinyl etc).</p>
<p>Um diese Ziele zu gewährleisten sollten Mastering Engineers ausgeprägte technische Kenntnisse sowie ein hohes Maß an Wissen über die Besonderheiten jeweiliger Musikstile besitzen. Da es beim Mastering zu 95% auf die geschulten Ohren der Techniker ankommt, besitzen Mastering Engineers außerdem ein überdurchschnittlich gutes Gehör, welches sich im Laufe der Berufsjahre ausgebildet hat.</p>
<h3 class="p1" style="text-align: center;"><b>Der Mastering Arbeitsplatz</b></h3>
<figure id="attachment_99998897" aria-describedby="caption-attachment-99998897" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-99998897 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Abb1-Arbeitsplatz-Foto-Credit-Milkshop-Mastering-1024x576-768x432.jpg" alt="Abb1-Arbeitsplatz-Foto-Credit-Milkshop-Mastering-1024x576" width="768" height="432" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Abb1-Arbeitsplatz-Foto-Credit-Milkshop-Mastering-1024x576-768x432.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Abb1-Arbeitsplatz-Foto-Credit-Milkshop-Mastering-1024x576-300x169.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Abb1-Arbeitsplatz-Foto-Credit-Milkshop-Mastering-1024x576.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Abb1-Arbeitsplatz-Foto-Credit-Milkshop-Mastering-1024x576-450x253.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-99998897" class="wp-caption-text"><a href="http://milkshopmastering.com/">©MILKSHOP-MASTERING &#8211; Wien</a></figcaption></figure>
<h4 class="p1"><b><i>Abhöre</i></b></h4>
<p class="p1">In jedes professionelle Tonstudio gehören auch professionelle Abhörmonitore, welche perfekt eingemessen sind und einen möglichst neutralen Klang mitbringen. Außerdem sollten sie eine möglichst große Frequenzbandbreite mitbringen, welche die des Menschen sogar über- bzw. unterschreitet. Nahfeldmonitore kommen in Mastering Studios aus diesem Grund nur selten zum Einsatz, da diese keinen Ultraschall abbilden können. Kommt zusätzlich ein Subwoofer zum Einsatz, sollte auch dieser im Infraschall Bereich arbeiten können.</p>
<p class="p1">Egal welche Abhöre verwendet werden, sehr viel wichtiger ist noch, dass der Mastering Engineer seine Abhöre ganz genau kennt und weiß wie diese arbeiten und welchen Eigenklang sie mitbringen.</p>
<figure id="attachment_99998900" aria-describedby="caption-attachment-99998900" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-99998900 size-medium" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/7533417_800-1-300x248.jpg" alt="7533417_800-1" width="300" height="248" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/7533417_800-1-300x248.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/7533417_800-1-450x371.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/7533417_800-1.jpg 727w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-99998900" class="wp-caption-text">Neumann KH 310</figcaption></figure>
<h4 class="p1"><b><i>Akustik</i></b></h4>
<p class="p1">Im Bezug auf die Akustik unterscheidet sich das ideale Mastering Studio nicht wesentlich von gängigen Tonstudios. Der ideale Raum ist möglichst reflektionsfrei im Hörbereich. Sekundäre Reflektionen sollten akustisch kontrolliert platziert sein. Außerdem sollte das Mastering Studio frei von Störgeräuschen wie z.B. laute Gerätelüftungen sein und möglichst die Größe haben, in der die zu masternden Materialen zumeist konsumiert werden. Typischerweise haben Mastering Studios die Größe eines durchschnittlichen Wohnzimmers.</p>
<h4 class="p3"><b><i>Equipment</i> </b></h4>
<p class="p1">In einem Mastering Studio sollte penibel auf saubere Signalwege geachtet werden. Dies lässt sich erreichen, indem möglichst nur digitale Signalwege über möglichst kurze Strecken gebraucht werden. Riesige Mischpulte haben in einem Mastering Studio nichts verloren, da zum einen nicht gebraucht werden und zum anderen das akustische Bild durch Reflektionen unbrauchbar machen. In der Tontechnik lässt sich die Regel „Was nichts kostet ist auch nichts“ noch ziemlich zuverlässig anwenden. Die eingebauten Geräte sollte von top Qualität sein &amp; lassen sich dementsprechend auch einiges kosten. Ebenso wie die verwendeten Abhören, sollten auch diese vom Mastering Engineer genauestens studiert werden, um alle Eigenarten der Geräte genau zu kennen. Denn auch mit schlechterem Equipment lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen, wenn man die verwendeten Geräte blind beherrscht.</p>
<figure id="attachment_99998898" aria-describedby="caption-attachment-99998898" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-99998898 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/quantum2-768x282.jpg" alt="quantum2" width="768" height="282" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/quantum2-768x282.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/quantum2-300x110.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/quantum2-1024x376.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/quantum2-450x165.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/quantum2.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-99998898" class="wp-caption-text"><a href="https://www.trustedmusic.de/anbieter/quantum-mastering/">Quantum-Mastering</a></figcaption></figure>
<h4 class="p1"><b><i>Der Mastering Engineer</i></b></h4>
<p class="p1">Genauso wie ideale Abhöre, saubere Akustik und hochwertiges Equipment gehört ein professioneller Mastering Engineer in jedes Mastering Studio. Er kennt die akustischen Eigenheiten der Geräte sowie deren Verkabelung und kennt das Verhalten der Raumakustik. Ein Mastering Engineer ist daher deutlich mehr an seinen Arbeitsplatz gebunden, als Tontechniker aus anderen Bereichen. Außerdem sollte jeder Mastering Engineer die Eigenheiten unterschiedlicher Musikstile kennen und diese bei seiner Arbeit an Projekten mit einfließen lassen. Ein sehr geschultes Gehör des Engineers ist unabdingbar, da diese feine Nuancen hören muss, welche korrigiert werden müssen. Jedes Eingreifen in den Song muss sorgfältig überlegt sein, da es Auswirkung auf alle Instrumente hat. Da der Mastering Engineer der letzte Schritt vor dem Release einer Produktion ist, trägt er auch die finale Verantwortung für die Qualität des ganzen Produkts. Daher lässt sich sagen, dass der Mastering Engineer die größte Wichtigkeit besitzt, erst danach kommt die Qualität der verwendeten Geräte zum Tragen.</p>
<p class="p1">Auf Grund dieser Tatsache, sollte sich jeder Künstler genau überlegen, ob er sich Selbstständig an die Königsdisplizin der Tontechnik ran wagen möchte oder seine Produktionen in die Hände eines Profis geben möchte.</p>
<p class="p1"><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
<h3 class="p1" style="text-align: center;"><b>Verwendete Geräte</b></h3>
<h4 class="p1"><b><i>EQ</i></b></h4>
<p class="p1">Nicht nur beim Mixing kommt der EQ zum Einsatz. Auch im Mastering ist der Equalizer nicht wegzudenken und eines der sehr wichtigen Arbeitsgeräte. Für den Gebrauch eines Equalizers haben Tontechniker 3 Grundregeln:</p>
<p>1) Soll der Sound <span class="s1">besser</span> klingen, dann sollten bestimmte Frequenzbereich abgesenkt werden.</p>
<p class="p1">2) Soll der Sound <span class="s1">anders</span> klingen, dann sollten bestimmte Frequenzbereich angehoben werden.</p>
<p class="p1">3) Frequenzen die nicht da sind, können auch nicht geändert werden.</p>
<p class="p1">Im Bezug auf das Mastering ist vor allem Regel Nummer 1 wichtig, da der Klang im Mastering auf keinen Fall anders klingen soll. Er soll lediglich besser klingen. Daher werden im Mastering i.d.R. störende Frequenzbereiche um wenige dB abgesenkt und das Frequenzspektrum aufgeräumt.</p>
<p class="p1" style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-99998901 size-large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/alesis-peq-large-1024x211.jpg" alt="alesis-peq-large" width="1024" height="211" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/alesis-peq-large-1024x211.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/alesis-peq-large-300x62.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/alesis-peq-large-768x159.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/alesis-peq-large-450x93.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/alesis-peq-large-1360x281.jpg 1360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />ALESIS PEQ-450</p>
<h4 class="p1"><b><i>Limiter</i></b></h4>
<p class="p1">Der Limiter kommt vor allem beim digitalen Mastering zum Einsatz und sorgt dafür, dass das Signal während des Masterings nicht übersteuert. Analoge Limiter werden kommen heutzutage nur noch selten zum Einsatz, da diese das Signal klanglich färben und den Sound verändern, was im Mastering nicht wünschenswert ist.</p>
<figure id="attachment_99998908" aria-describedby="caption-attachment-99998908" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-99998908 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/crossover-768x192.jpg" alt=" Ashley CLX-52 Peak Compressor/Limiter" width="768" height="192" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/crossover-768x192.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/crossover-300x75.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/crossover-1024x256.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/crossover-450x113.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/crossover.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-99998908" class="wp-caption-text">Ashley CLX-52 Peak Compressor/Limiter</figcaption></figure>
<h4 class="p1"><b><i>Imaging </i></b></h4>
<p class="p1">Mit Imaging Plugins wird die Wahrnehmungsbreite des L/R Verhältnisses angepasst. In einigen Produktionen bedarf es im Feinschliff einer Korrektur des Stereopanoramas, welche im Zuge des Imagings vorgenommen wird.</p>
<h4 class="p1"><b><i>Exciter / Enhancer</i></b></h4>
<p class="p1">Ein Exciter/Enhancer wird hauptsächlich zu Restauration von alten Aufnahmen gebraucht.</p>
<p class="p1">Mit korrekter Anwendung kann man mit einem Exciter/Enhancer den Klang einer Produktion auffrischen.</p>
<p class="p1">Dies geschieht, indem aus einem vorhandenen Klanggemisch die hohen Frequenzen abgeleitet und bis zur Verzerrung verstärkt werden und frequenzabhängig eine zeitliche Verschiebung (Phasenverschiebung) hinzufügt wird.</p>
<h4 class="p1"><b><i>Kompressor </i></b></h4>
<p class="p1">Die Kompression ist einer der wichtigsten und zugleich heikelsten Punkte im Mastering. Heikel deswegen, weil genau das richtige Maß gefunden werden muss. Kommt zu viel Kompression zum Einsatz, beginnt die Produktion zu pumpen und klingt verzerrt. Kommt zu wenig Kompression zum Einsatz, erhält die Produktion nicht den notwendigen Punch. Da im Mastering immer darauf bedacht ist, die Produktion zwar besser, aber nicht anders klingen zu lassen, sollte Kompression im Mastering möglichst unauffällig klingen. Welcher Kompressor in welcher Maße zum Einsatz kommt, ist abhängig vom Musikstil der Produktion. Im Allgemeinen gilt, dass z.B. Klassik &amp; Jazz wenig bis gar nicht komprimiert werden und Stile wie Pop, Rock bis hin zu Techno eher stärkerer Kompression unterliegen.</p>
<figure id="attachment_99998902" aria-describedby="caption-attachment-99998902" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-99998902 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/prismmaselecmla-2_1100x1100-768x143.jpg" alt="prismmaselecmla-2_1100x1100" width="768" height="143" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/prismmaselecmla-2_1100x1100-768x143.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/prismmaselecmla-2_1100x1100-300x56.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/prismmaselecmla-2_1100x1100-1024x191.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/prismmaselecmla-2_1100x1100-450x84.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/prismmaselecmla-2_1100x1100.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-99998902" class="wp-caption-text">PrismSound Maselec MLA-2</figcaption></figure>
<p class="p1">Für die Kompression bieten sich unterschiedliche Formen der Komprimierung und werden je nach Ziel des Mastering Engineers gewählt:</p>
<h5><b>1) Multiband Kompression</b></h5>
<p class="p1">Bei der Multiband Komprimierung wird die gesamte Bandbreite in mehrere Unterbänder aufgeteilt, die von voneinander unabhängigen Kompressoren angesteuert werden. So können verschiedene Einstellungen eines Kompressors in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten.</p>
<p><b>2) Single Band Kompression</b><b><br />
</b>Ein Single Band Kompressor bearbeitet die gesamte Bandbreite. Dadurch wird im Vergleich zum Multiband Kompressor ein homogenerer Klang erzielt.</p>
<h5><b>3) Parallele Kompression </b></h5>
<p>Bei paralleler Kompression werden ein komprimiertes und ein unkomprimiertes Signal zusammengemischt. Man spricht hier auch von „upward compression“.</p>
<h5><b>4) Serielle Kompression </b></h5>
<p class="p1">Bei der seriellen Kompression werden mehrere Kompressoren hinter einander geschaltet. Was eine selektivere Dynamikkontrolle ergibt.</p>
<h5><b>5) Dekompression </b></h5>
<p class="p1">Soll eine Produktion wieder mehr Dynamik gewinnen, spricht man von Dekompression. Dies wird erreicht, indem laute Stellen noch lauter gemacht und Attacks deutlich hervorgehoben werden.</p>
<h3 class="p1" style="text-align: center;"><b>Gängige Tools</b></h3>
<p class="p1">Die Palette an Tools, welche Mastering Engineers für ihr arbeiten benutzen variiert und ist nicht festgeschrieben. Aber auch hier wollen wir einen Eindruck vermitteln und die Tools vorstellen, die in keinem Mastering Studio fehlen sollten:</p>
<h4>1. Das Gehör</h4>
<p class="p1">Trotz all der analogen und digitalen Tools, die es da draußen gibt, bleibt das Gehör selbst immer noch Tool Nummer 1 eines jeden professionellen Engineers! Was gut klingt, dass ist auch gut (fast immer).</p>
<h4>2. Metering</h4>
<p class="p1">Ohne Metering kein Mastering. Eines der wichtigsten Tools sind die verschiedenen Meter-Anzeigen. Die wichtigsten sind Anzeigen für Peak und RMS Pegel. Wichtig ist das diese möglichst genau arbeiten und auf das dB genau Anzeigen können.<span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998906 size-full" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/LedmeterSFront600.gif" alt="LedmeterSFront600" width="600" height="273" /></span></p>
<h4>3. K-Metering</h4>
<p class="p1">Das K-System ist eine visuelle und akustische Lautheit- Orientierungshilfe für Produzenten und Mastering Techniker. Es wurde von Bob Katz, eines der bekanntesten Mastering Engineers der Welt, entwickelt und findet weltweite Anerkennung.</p>
<p class="p1">Das K-Metering basiert auf der Tatsache, dass das menschliche Gehör eher dem RMS Pegel gleicht als einem Peak Pegel. Um diesem Problem entgegenzuwirken wird die Differenz zwischen Peak- und RMS Pegel genommen und „Crest Faktor“ genannt.</p>
<p class="p1">Nun werden je nach Musikstil verschiedene Crest Faktoren angewandt.</p>
<p class="p1">Zum Beispiel:</p>
<p class="p1">K – 20: Klassik K – 14: Rock / Pop K – 12: Broadcasting</p>
<h4>4. Phase Correlation Meter</h4>
<p class="p1">Um auffällige Fehler im Stereobild zu entdecken, kann der Engineer auf einen Phase CM zurückgreifen. Für viele Engineers eine sehr gängige Variante. Des Weiteren hilft es um die breite des Stereobildes einzuschätzen.</p>
<h4>5. DC Offset</h4>
<p class="p1">Kommt es durch verschiedene Eingangsspannungen zu Fehlschaltungen bezeichnet man dies als DC Offset oder Gleichspannungs Offset. Einer der häufigsten Gründe für ein DC Offset ist eine ungeschickte Kombination aus Mikrofon und Wandler.</p>
<p class="p1">Dieses Phänomen wird deutlich erkennbar, wenn man eine Spannung von 0 Volt zum Vergleich hat.</p>
<p class="p1">Durch das Auftreten von DC Offset hat das Signal weniger Headroom (also weniger Aussteuerungsreserve), weil ein Teil der Energie für das tieffrequente Störsignal verwendet wird.</p>
<p class="p1">Um diesen Problem entgegenzuwirken, bieten viele Tools die Funktion „DC Offset“ an. Durch die Aktivierung von „DC Offset“ kann der Mastering Engineer dieses Problem beheben.</p>
<p class="p1"><span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998907 size-full" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/download.jpg" alt="DC Offset TrustedMusic" width="307" height="164" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/download.jpg 307w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/download-300x160.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /></span></p>
<h3 class="p1" style="text-align: center;"><b>Ablauf einer Mastering Session</b></h3>
<h5><i><br />
Schritt 1 – Vorbereitung</i></h5>
<p class="p1">Zu Beginn des Masteringprozesses verbringt der Mastering Engineer die notwendige Zeit den Song des Kunden detailliert zu hören und zu analysieren. Fragen, die im Vorfeld geklärt werden müssen sind z.B.:</p>
<ul class="ul1">
<li class="li1"> Welches Genre wird mit diesem Track bedient?</li>
<li class="li1"> Wie gut wurde aufgenommen &amp; gemischt?</li>
<li class="li1">Sind Probleme im Song zu hören, die vor Arbeitsbeginn mit dem Kunden geklärt werden müssen (z.B. zu viel Kompression oder Distorsion?</li>
<li class="li1">Welche Erwartungen hat der Kunde an den Engineer und können diese erfüllt werden?</li>
<li class="li1">Für welches Medium wird das Material gemastert?</li>
</ul>
<p class="p1">Sollten schwerwiegende Dinge auffallen, die vor dem eigentlich Start des Masterings ausgebessert werden müssen, bieten Mastering Engineers i.d.R. auch ihre Hilfe an, um Probleme im Song, welche in früheren Phasen entstanden sind, auszubessern.</p>
<h5><i>Schritt 2</i> – Die Mastering Session</h5>
<p class="p1">Einen 100% standardisierten Ablauf der Mastering Session gibt es nicht. Diese sieht bei jedem Mastering Engineer anders aus und ist abhängig von persönlichen Präferenzen und der Art und Anwendung des vorhandenen Equipments. Im Allgemeinen gilt, zuerst wird analog bearbeitet und dann digital.<br />
Das Signal soll möglichst wenig gewandelt werden. Das heißt wenn wir von einem digitalen Format auf ein Analoges Mastern, ist die Reihenfolge genau umgekehrt. Zuerst digital bearbeiten und dann analog.</p>
<p class="p1">Um dennoch einen Einblick in die üblichsten Arbeitsschritte während des Masterings zu geben, haben wir die folgenden Schritte zusammengetragen:</p>
<p>1. Einlesen des Rohmaterials. Ordnen, in richtiger Reihenfolge anhören und Notizen dazu machen.</p>
<p>2. D/A Wandlung über möglichst guten Wandler</p>
<p>3. Analog EQ</p>
<p>4. Analog Kompression</p>
<p>5. Analog Limiting</p>
<p>6. A / D Wandlung</p>
<p>7. Digitale Bearbeitung</p>
<p>8. Dithering</p>
<p>9. Erstellen eines Red Book Masters</p>
<p class="p1">Im Normal wird das vorliegende und zusammenhängende Material an einem Tag gemastert, da körperliches Empfinden eng mit der Funktionsweise des Gehörs in Zusammenhang steht und so sichergestellt wird, dass das Mastering einheitlich ist. Diese Vorgabe wäre an mehreren Projekttagen deutlich schwerer zu erreichen.</p>
<h3 class="p1" style="text-align: center;"><b>Was passiert nach dem Mastering?</b></h3>
<p class="p1">Nachdem die Produktion durch die Post Production gelaufen ist und klanglich aufgewertet wurde, muss diese noch für die Verbreitung über verschiedene Daten- und Tonträger vorbereitet werden.</p>
<h4 class="p1"><span class="s1"><b>CD</b></span></h4>
<h5><b>a) Redbook Master</b></h5>
<p class="p1">Im Falle einer CD Veröffentlichung wird nach dem Mastering ein sogenanntes Redbook Master gebrannt. Bei einem Redbook Master handelt es sich um eine CD, die den Vorgaben des Presswerks entspricht und alle Daten beinhaltet die den Vorgaben des Presswerks entspricht. Im Regelfall ist das Redbook Master im Format 44.1khz und 16 Bit. Außerdem sind die IRSC Codes integriert und die Pausen zwischen den Songs definiert.</p>
<h5><b>b) Glas Master</b></h5>
<p class="p1">Im Anschluss erstellt das Presswerk ein Glasmaster, welches zur Vervielfältigung des Redbook Master dient. Da beim Erstellen eines Glas Masters Daten ein letztes Mal konvertiert und der Klang der Produktionen damit ein letztes Mal beeinflusst werden, besteht hier die Gefahr, dass Songs auf CD anders klingen als noch im Studio. Häufig arbeiten Mastering Engineers direkt mit Presswerken zusammen und können diese leichten Klangveränderungen bereits im Studio berücksichtigen.</p>
<h4 class="p1"><span class="s1"><b>Mp3</b></span></h4>
<p class="p1">Auch mp3s sollten gesondert gemastert werden, da diese durch ihre geringe Filegröße eine eingegrenzte Bandweite und einen begrenzten Dynamikbereich besitzen. Werden Produktionen nicht direkt für mp3 gemastert, besteht auch hier die Gefahr, dass die Produktion anders klingt als im Original oder auf CD.</p>
<h4 class="p1"><span class="s1"><b>Vinyl LP </b></span></h4>
<p class="p1">Auch in der heute immer noch gängigen Vinylpressung gibt es einige Besonderheiten für den Mastering Engineer zu beachten. Ebenso wie bei mp3 Formaten ist auch bei der Vinyl sowohl Bandweite als auch Dynamikbereich eingeschränkt. Gute Mastering Engineers wissen, wie sich Klang beim Pressen auf Vinyl verändert und steuern im Studio dagegen.</p>
<h3 class="p1" style="text-align: center;"><b>Schlusswort</b></h3>
<p class="p1">Dieser Artikel sollte lediglich einen groben Einblick in die Welt des Masterings geben. Da zum Thema Mastering ganze Bücher gefüllt werden können, erhebt Artikel auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Alle oben genannten Punkte können mit weiterem Fachwissen angereichert werden. Wer sich tiefergehend mit dem Thema Mastering auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir Schulungsstunden im Form von Webinaren, gemeinsam mit einem der Mastering Engineers auf TrustedMusic oder ausgewählte Fachliteratur.</p>
<p class="p1"><span class="aligncenter"><a href="https://www.trustedmusic.de/so-funktionierts/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998881 size-medium_large" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg" alt="Banner5" width="768" height="250" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-768x250.jpg 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-300x98.jpg 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1024x333.jpg 1024w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-450x146.jpg 450w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5-1360x442.jpg 1360w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/Banner5.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></span></p>
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		<title>Workflow Tipps Teil 2/3: Beispielworkflows zum Produzieren</title>
		<link>https://trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-2-von-3-workflows-zum-produzieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 05:25:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Teil unserer Workflow Reihe, haben wir euch gezeigt, wie ihr mit Hilfe von Templates deutlich effizienter produzieren könnt. In diesem Teil möchten wir dir drei Möglichkeiten vorstellen, an deine Tracks heranzugehen. Selbstverständlich gibt es unzählige Wege, wie Tracks begonnen werden können. Wir haben uns die drei beliebtesten und aus unserer Sicht effizientesten Wege herausgesucht und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im<a href="https://www.trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/"> letzten Teil unserer Workflow Reihe</a>, haben wir euch gezeigt, wie ihr mit Hilfe von Templates deutlich effizienter produzieren könnt.</p>
<p>In diesem Teil möchten wir dir drei Möglichkeiten vorstellen, an deine Tracks heranzugehen. Selbstverständlich gibt es unzählige Wege, wie Tracks begonnen werden können. Wir haben uns die drei beliebtesten und aus unserer Sicht effizientesten Wege herausgesucht und zeigen deren Vorteile und Nachteile auf.</p>
<h3><strong>Start mit Refrain/Chorus</strong></h3>
<p>Die Strategie „Start mit Refrain/Chorus“ beruht auf dem Ansatz, mit dem wichtigsten Teil des Tracks zu starten und sich anschließend zurückzuarbeiten.</p>
<p>Bei Loop basierter, elektronischer Musik sieht diese Strategie in Schritten etwa so aus:</p>
<ol>
<li>Das Erstellen eines 8 Takte Loops</li>
<li>Vervollständigen dieses 8 Takte Loops zu etwas vollständig Klingendem</li>
<li>Part vor Chorus (Refrain) erstellen</li>
<li>Part nach Chorus (Refrain) erstellen</li>
<li>Auf- und Abbau des Tracks erstellen</li>
</ol>
<p>Diese 5 Schritte sind selbstverständlich variabel, je nachdem wie du deine Tracks üblicherweise arrangierst. Ziel ist es, mit dem Höhepunkt des Spannungsbogens im Track zu beginnen und alle anderen Teile diesem anzugliedern.</p>
<p><strong>Warum diese Strategie?</strong></p>
<p>Eine der grundlegenden Vorteile der Strategie ist es, dass du das Wichtigste des Tracks sofort bearbeitest. Schließlich ist ein Track nur dann gut, wenn der Hauptteil des Tracks knackig und rund ist.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist, dass du im Anschluss Elemente und Ideen aus dem Chorus auf andere Teile des Tracks verlagern und editieren kannst. Beispielsweise kann dein Lead Synth aus dem Chorus auch direkt im Aufbau des Tracks verwendet werden oder du kannst die verwendeten Effekte ebenso in andere Parts des Tracks integrieren. Das Ergebnis ist, ein Track, der nicht überfrachtet, da alle Elemente die den Chorus ausmachen, ebenso in den Auf- und Abbau des Tracks integriert werden können.</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>Ein wesentlicher Nachteil ist es, dass es leicht ist, sich in der Perfektion des Hauptloops zu verfangen, ohne auch nur einen Schritt mit dem Track voranzukommen. Wer hier zu perfektionistisch ist, sollte sich vor dieser Gefahr hüten. Unsere Empfehlung: Lieber im ersten Schritt mit einem 80% Ergebnis zufrieden sein, um beim finalen Feinschliff des Tracks noch einmal ein wenig Feinarbeit leisten. Meistens ergeben sich die Problemlösungen dann von ganz alleine.<strong> </strong></p>
<p><strong>Für wen ist die Strategie geeignet?</strong><strong> </strong></p>
<p>Wenn du normalerweise mit dem Intro des Tracks startest, dich anschließend von vorne nach hinten durcharbeitest und im Anschluss häufig Probleme damit hast, einen passenden Chorus bzw. Hauptteil deines Tracks zu erstellen, dann ist diese Strategie für dich geeignet.</p>
<p>Du solltest immer mit dem Part anfangen,  welcher dir in einem Track am meisten Probleme bereitet. Dann passiert der Rest wie von selbst und du wirst mehr Musik beenden!</p>
<p>Gut geeignet ist diese Herangehensweise außerdem für all die Produzenten, die mehr Zeit zur Verfügung haben, während des Tages regelmäßig auf gute Ideen stoßen und diese schnell „zu Papier“ bringen wollen. Hier macht es überaus Sinn, die Idee in Form des Chorus vom Kopf in die DAW zu bringen. Auf- und Abbau lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt dann leicht nachholen.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Füge so viele Elemente wie möglich zu deinem Chorus hinzu, umso leichter wird das Erstellen der andere Trackparts (natürlich nicht überfrachten – tendenziell gilt aber, wegnehmen ist einfacher als hinzufügen 😉 )</li>
<li>Wähle dir zu Beginn des Schaffensprozesses dein „Hauptinstrument“ welches eine wesentliche Rolle im Chorus spielen soll und baue alle anderen Elemente drum herum.</li>
</ul>
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<h3><strong>Start mit dem Arrangement</strong></h3>
<p>Die nun folgende Strategie ist unter den hier vorgestellten wohl die Unkonventionellste.</p>
<p>Bei diesem Workflow geht es darum, mit leeren Midi Clips, die aus den jeweiligen Spuren der Templates in das Arrangement gezogen werden (siehe:  <a href="https://www.trustedmusic.de/workflow-tipps-teil-1-von-3-templates/">Workflow Tipps Teil 1 &#8211; Templates</a>), die Struktur des Tracks festzulegen, bevor mit den Instrumenten gestartet wird.</p>
<p>Da ein Track sehr viele Spuren enthalten kann, lässt sich diese Herangehensweise sowohl auf einem eher einfacheren als auch auf einem komplexeren Weg umsetzen.</p>
<p>In der Regel reicht es, dass nur die Drumspuren + Lead Synth in das Arrangement vorgezeichnet werden.<span class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998864 size-full" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1.png" alt="screenshot1" width="944" height="130" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1.png 944w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1-300x41.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1-768x106.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot1-450x62.png 450w" sizes="auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px" /> Wer hier tiefer gehen möchte, kann selbstverständlich direkt weitere Spuren zum Aufbau hinzufügen.<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-99998865 size-full" src="https://www.trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2.png" alt="screenshot2" width="944" height="193" srcset="https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2.png 944w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2-300x61.png 300w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2-768x157.png 768w, https://trustedmusic.de/wp-content/uploads/2017/08/screenshot2-450x92.png 450w" sizes="auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px" /></span></p>
<p><strong>Warum diese Strategie?<br />
</strong></p>
<p>Die Arrangement Strategie gibt dir einen klaren Rahmen, mit der du während des Produzierens arbeiten kannst. Anstelle mit einem Loop herumzuspielen und diesen im Anschluss zu arrangieren, hast du hier eine klare Vorgabe wie der Verlauf des Tracks aussehen soll.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil besteht darin, kritischer an das Arrangement heranzugehen. Da noch kein Audio- oder MIDI-Material in den Clips liegt, fokussierst du dich hier zunächst einmal ausschließlich auf den Trackaufbau. Dieser Fokus geht meist verloren, wenn bereits ein fertiger Loop vorliegt. Das konzeptionelle Denken wird hier stark in den Vordergrund gerückt.</p>
<p>Außerdem hilft die Strategie dabei, Tracks auch wirklich zu beenden. Zumindest zu 80%.</p>
<p>Den Track zu starten ist ziemlich einfach, da mit leeren Midi Clips gearbeitet wird. Somit kommt man sehr schnell in einen Flow ohne sich in kreativen Blockaden zu verlieren</p>
<p>Den Track zu beenden ist ebenfalls einfacher, da das Arrangement bereits vorhanden ist und nun nur konkret mit Elementen gefüllt und Automationen aufgezeichnet werden müssen. Dabei kommt es häufig zu dem Gefühl, als wäre der Track bereits gleich fertig ist und die Motivation bleibt auf einem arbeitsfähigen Level.</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>Dennoch: So wie jede Strategie bringt auch diese Nachteile mit sich.<br />
Musiker sind kreative Menschen. Häufig mögen kreative Menschen keine strukturierten, unkreativen Herangehensweisen. Daher besteht die Gefahr, dass die Idee einen Track ohne Musik starten zu wollen, eine sehr langweilige Vorstellung sein kann und der Spaß bei der Sache verloren geht.</p>
<p>Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die richtige Balance zwischen zu einfachen und zu komplexen Arrangements zu finden. Ist das Arrangement zu einfach, steht man am Ende erneut vor einem Problem und muss seine Elemente in das bestehende Arrangement integrieren. Ist es zu komplex, nimmt man jegliche kreative Freiheit während des eigentlichen Arbeitens und macht es außerdem schwer, den vorgegebenen Rahmen einzuhalten.</p>
<p>Empfehlenswert ist es, mindestens die Drums + die Leadsynths in das Arrangement zu packen. Effektklänge und begleitende Synths, können am Ende hinzugefügt werden.</p>
<p><strong>Für wen ist die Strategie geeignet?</strong></p>
<p>Die Arrangement Strategie ist ideal für die Produzenten geeignet, die keinerlei Schwierigkeiten damit haben, einen Loop zu erstellen, viel jammen, aber dennoch nie einen Track finalisieren. So wird der Workflow deutlich optimiert und es entsteht am Ende des Tages mehr Musik.</p>
<p>Doch auch für Musiker die einfach ihre Schwierigkeiten haben, ein Arrangement zu erstellen, ist diese Herangehensweise bestens geeignet. Es ist deutlich einfacher ein Arrangement mit blanken MIDI Clips zu erstellen als mit der eigentlichen musikalischen Idee.</p>
<p>Definitiv sollten diese Strategie alle diejenigen testen, die sich darüber beklagen, dass der Anfang beim Produzieren immer einfach ist, aber am Ende bis auf ein paar Loops nicht viel vorzuzeigen haben.</p>
<p><strong>Tipps</strong></p>
<ul>
<li>Es kann helfen, Referenzsongs in das Projekt zu ziehen und das Arrangement nachzubauen. Das hilft ein gutes Verständnis über den Aufbau der Tracks in deinem Genre zu verstehen.</li>
<li>Wenn dir eine geniale Idee während des Arrangierens in den Sinn kommt, unterdrücke sie nicht, sondern baue sie direkt ein, sodass du an dieser Stelle später weitermachen kannst.</li>
<li>Füge keine kleinen Details in den Vorbau des Arrangements. Denke auch hier daran: Nutze 20% deiner Zeit für 80% des Ergebnisses.</li>
<li>Betrachte das erstellte Arrangement nicht als in den Stein gemeißelt. Wenn es die Musik im Nachgang erfordert, kann es selbstverständlich angepasst werden. Du solltest dich aber bemühen, deine Vorgaben so gut es geht einzuhalten, sonst hättest du dir die Arbeit zu Beginn sparen können.</li>
</ul>
<h3><strong>Lineares Arbeiten</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim linearen Workflow arbeiten wir uns klassisch von links nach rechts durch. Du startest also mit dem Intro und ergänzt Stück für Stück, bis der Track fertig ist.</p>
<p>Das heißt natürlich nicht, dass man später nicht noch einmal zurückgehen kann, um Anpassungen vorzunehmen. Es bedeutet nur, dass wir möglichst von links nach rechts arbeiten.</p>
<p><strong>Warum diese Strategie?</strong><strong> </strong></p>
<p>Eine der Hauptvorteile dieser Vorgehensweise ist es, dass das Resultat ein sehr feines Arrangement zur Folge hat. Es bringt ganz automatisch einen guten Flow innerhalb des Tracks mit sich, da hier mehr Fokus und mehr Zeit in die Kopplung zweier Tracksektionen gesteckt wird.</p>
<p>Wenn du mit dem Intro startest, fokussierst du dich auch automatisch darauf, dass Beste aus diesem Part herauszuholen. So werden auch die Parts mit 100% Einsatz bearbeitet, die bei anderen Workflows sonst gerne einmal stiefmütterlich behandelt werden. Außerdem gehen die Ideen des gerade bearbeitenden Parts direkt über in den darauffolgenden. Somit wird der Ablauf des Tracks sehr fein und linear.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der lineare Workflow Komplexität rausnimmt und beim Produzieren zum Großteil mit einfachen Ideen gearbeitet werden kann, da der Fokus klar auf einem Part im Track liegt und sich diese nacheinander aufbauen. Somit steht man nicht vor dem Problem von 0 auf 100 starten zu müssen und den Track dadurch zu überfrachten.</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>Dieser Workflow ist nicht für Produzenten geeignet, die dazu neigen, während des Arbeitens in kreative Blockaden zu fallen. Hier ist die Gefahr sehr groß, gegen eine Wand zu laufen und nicht weiter zu wissen. Es fehlt der Rahmen (Arrangement) und die Grundidee (Loop).</p>
<p>Außerdem besteht die Gefahr, dass sich die Ergebnisse von Track zu Track ähneln, wenn sich das eigene Vorgehen bei der von „Links-Nach-Rechts“ Arbeitsweise nicht großartig ändert. Man tendiert dazu, im Intro jedes Mal die gleichen grundlegenden Elemente zu verwenden und in ähnlicher Reihenfolge weitere Elemente hinzukommen zu lassen. Somit baut man einen Track immer und immer wieder gleich auf und erfindet seine Musik selten neu.</p>
<p>Des Weiteren besteht bei diesem Workflow die Gefahr, zu viel Zeit in Details zu verschwenden, die sich zum Abschluss während des Feinschliffs deutlich einfacher bearbeitet lassen. Du solltest also nicht Stunden für einzelne Parts in Anspruch nehmen, sondern auch hier die bereits weiter oben erwähnte 80/20 Regel anwenden. Was nicht heißt, dass man durch den Track hetzen soll. Du solltest lediglich darauf achten, dass du nicht mehrere Produktionssitzungen mit ein und demselben Part zubringst, da sonst die Gefahr steigt, den Track auf Grund von Perfektionismus gar nicht zu beenden.</p>
<p><strong>Für wen ist die Strategie geeignet?</strong></p>
<p>Der lineare Workflow ist definitiv eine Strategie, mit der es zu experimentieren gilt. Für einige Produzenten kann der lineare Prozess überhaupt nicht funktionieren, für wieder andere aber, wird dieses Vorgehen zu einzigartigen Ergebnissen führen.</p>
<p>Für viele Produzenten, die sich im Bereich progressiver Genres bewegen, passt diese Strategie wunderbar. Warum? Progressive Songs, wie der Name schon sagt, bauen sich nach und nach auf. Somit macht ein lineares Vorgehen hier durchaus Sinn.</p>
<p>Auf diese Weise lassen sich einfache Ideen schneller umsetzen, als beispielsweise mit der oben beschriebenen Chorus Strategie.</p>
<p>Die Strategie ist außerdem für diejenigen Produzenten gut geeignet, die Schwierigkeiten damit haben, in einem Song Spannung und Druck aufzubauen, da hier die einzelnen Parts des Tracks sowie die Übergänge zwischen diesen separat im Fokus stehen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Egal ob du mit dem Chorus startest, zuerst mit dem Arrangement beginnst oder linear vorgehst. Wichtig und entscheidend ist es, dass eigentliche Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren: Spaß haben am Musik machen und Songs beenden. Strategien beim Produzieren sollten dich niemals zu sehr einengen, aber sie sollen dir einen Rahmen geben, der dich in einen kreativen Flow katapultiert.</p>
<p>Nur wer eine klare Herangehensweise verfolgt, weiß von Session zu Session wo er aktuell im Track steht, was es noch zu tun gibt und wie der nächste Schritt aussieht.<br />
Sind diese Dinge gegeben, bist du definitiv effizienter und hast am Ende der Woche mehr geschafft, als die meisten Produzenten.</p>
<p>Wir wünschen wie immer viel Erfolg mit euren Tracks!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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